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§. IV. Was von den Fabeln AEsopi zu halten/ meldet der Seel. Vater Lutherus im 5. Jehnischen Theil am 247. Blat: Nach der H. Schrift/ spricht er/ sind wenig Bücher/ welche so verständig und heilsam von der Tugend und des Menschen Leben lehren/ als die Fabeln AEsopi . Ein unbenannter Autor hat vorgegeben/ als ob AEsopus Assaph des König Davids und Salomonis Capellmeister gewesen; den die Hebreer Aesop genennet/ und habe des Salomonis 3000. Sprüche/ so er über der Tafel erzehlet/ von den Fischen/ Vögeln/ Gewürm und dergleichen aufgezeichnet/ und weil etwas davon unter die Heyden kommen/ so hätten sie gedichtet/ es sey einer von ihren Philosophis beym Könige Croeso mit Namen AEsopus gewesen/ welcher diese Fabeln alle erdacht hätte/ und den Phrygiern/ die da- [S] mals noch einfältige Leute/ und in dem ältesten Handwerke der Viehzucht bemüssiget waren/ dardurch unterrichtet. Welche Mei- [G: D. Schuppius im Fabel Hans. Lib. 5. c. XI.] nung auch der vortreffliche Laurenbergius aus alten Scribenten erweisen wollen. Andre stehen in den Gedancken/ daß sie Socrates geschrieben. | |||
| Eigenschaft / Element von | |||
| Eigenschaft / Element von: Poetische Tafeln / Rang | |||