@prefix rdf: <http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#> .
@prefix xsd: <http://www.w3.org/2001/XMLSchema#> .
@prefix rdfs: <http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#> .
@prefix owl: <http://www.w3.org/2002/07/owl#> .
@prefix wikibase: <http://wikiba.se/ontology#> .
@prefix skos: <http://www.w3.org/2004/02/skos/core#> .
@prefix schema: <http://schema.org/> .
@prefix cc: <http://creativecommons.org/ns#> .
@prefix geo: <http://www.opengis.net/ont/geosparql#> .
@prefix prov: <http://www.w3.org/ns/prov#> .
@prefix wd: <http://www.barockpoetik.de/entity/> .
@prefix data: <http://www.barockpoetik.de/wiki/Spezial:EntityData/> .
@prefix s: <http://www.barockpoetik.de/entity/statement/> .
@prefix ref: <http://www.barockpoetik.de/reference/> .
@prefix v: <http://www.barockpoetik.de/value/> .
@prefix wdt: <http://www.barockpoetik.de/prop/direct/> .
@prefix wdtn: <http://www.barockpoetik.de/prop/direct-normalized/> .
@prefix p: <http://www.barockpoetik.de/prop/> .
@prefix ps: <http://www.barockpoetik.de/prop/statement/> .
@prefix psv: <http://www.barockpoetik.de/prop/statement/value/> .
@prefix psn: <http://www.barockpoetik.de/prop/statement/value-normalized/> .
@prefix pq: <http://www.barockpoetik.de/prop/qualifier/> .
@prefix pqv: <http://www.barockpoetik.de/prop/qualifier/value/> .
@prefix pqn: <http://www.barockpoetik.de/prop/qualifier/value-normalized/> .
@prefix pr: <http://www.barockpoetik.de/prop/reference/> .
@prefix prv: <http://www.barockpoetik.de/prop/reference/value/> .
@prefix prn: <http://www.barockpoetik.de/prop/reference/value-normalized/> .
@prefix wdno: <http://www.barockpoetik.de/prop/novalue/> .

data:Q3041 a schema:Dataset ;
	schema:about wd:Q3041 ;
	cc:license <http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/> ;
	schema:softwareVersion "1.0.0" ;
	schema:version "21550"^^xsd:integer ;
	schema:dateModified "2025-01-31T12:51:06Z"^^xsd:dateTime ;
	wikibase:statements "1"^^xsd:integer ;
	wikibase:sitelinks "0"^^xsd:integer ;
	wikibase:identifiers "0"^^xsd:integer .

wd:Q3041 a wikibase:Item ;
	wdt:P86 wd:Q107 ;
	p:P86 s:Q3041-C0E85F62-52C2-4905-A27C-5FC009DC4C59 .

s:Q3041-C0E85F62-52C2-4905-A27C-5FC009DC4C59 a wikibase:Statement,
		wikibase:BestRank ;
	wikibase:rank wikibase:NormalRank ;
	ps:P86 wd:Q107 .

wd:Q3041 rdfs:label "[M., J.T.] Es [S] könte auch heissen frohe/ oder freudenblikke. Das dritte/ weil das abgöttische/ läppische/ und heidnische flikwort/ Kloto/ die Hölhure/ darinnen stehet/ hab' ich gantz geändert. ¶ D. Warüm wil Er dan das dichterische wort Kloto so gar verwerfen? ¶ M. Es ist auch verwerfenswürdig. Dan was haben wir Kristen mit den heidnischen abgöttischen nahmen zu tuhn. Wir können ja ohne sie zierlich und dichterisch genug reden/ und aus dem wesen der dinge/ uns auch eigene dichterische lehrgeschichte/ oder lehrdichtereien/ die kristlicher seind/ als jene/ selbsten erfinden/ ja den kräften der Natur aus unserer muttersprache selbst nahmen zueignen/ also/ daß wir uns mit den ihrigen nicht beschmützen/ oder verdächtig machen dürfen; wie im Hochdeutschen Helikon weitleuftig zu lesen. Aber wan man diese aus unserer kristlichen Dichterei verwerfen wolte/ wie würden alsdan die armen Reimenschmiede zu rechte kommen? die anders keine erfündungen haben können/ wo sie dieselben nicht daher nehmen/ und vom Apollo/ vom Jupiter/ von der Venus/ Juno/ Bellone/ Pallas/ und dergleichen tausend flikkereien und klikkereien treumen und sudeln/ ja solch einen kunterbunten lappenbeltz zusammenschmieren/ der tausendmahl närrischer als Klausens rok. O! der elenden sudler und hudler! Wan sie ihre Gedichte nicht besser zieren können/ als mit solchen ertzbuben/ und ertzhuhren/ wie sie die Heidnischen Dichter selbst beschreiben; so möchten sie ihr dichteln lieber gantz bleiben laßen. Aber das ohr jükt der jungen welt gemeiniglich nur nach fremden dingen; indem es so ungesund ist/ daß sie nicht höhren kan/ [S] wie übel es lautet/ wan ein solches flikwerk aus der Heidenschaft in der Kristen Gedichte mit eingeschoben wird. ¶ D. Aber warüm hat dan Flämming solches getahn/ den Er sonst vor den allerfürtrefflichsten Dichtmeister zu halten pfleget? ¶ M. Hette Er dieses vermieden/ so were seines gleichen nicht/ und würde auch vielleicht seines gleichen nimmermehr kommen. Gleichwohl hat er sich dessen/ wie jung er auch gewesen/ dan er ist im ein und dreissigsten jahre seines alters gestorben/ auf die letzte weit mehr entzogen/ als im anfange; da ihn seine noch unerfahrne jugend verführet. Ja wan er hette leben sollen/ als seine Dichterein durch öffentlichen druk zu lichte gebracht worden; so würden sie ohne zweifel gantz aus andern augen sehen/ und von ihrer härtigkeit/ und den heidnischen redensahrten gnugsam gereiniget und geleutert sein. Ich selbst habe dergleichen redesahrten in meiner jugend zu weilen auch aus der feder schlüpfen laßen/ und eben auch/ wie andere junge leute/ in meine Gedichte manche Venusen/ Bellonen/ Minerven/ Marsen/ Plutonen und dergleichen götzenwerk mit eingeflikt: aber als ich zu gesünderem verstande zu kommen begunte/ da spiehe ich/ mit dem Hocherleuchteten Gerharden/ die kützlichte jugend an/ und änderte meine Gedichte gantz/ warf das heidnische lumpenwerk/ als einen nichts würdigen schaum/ heraus/ und beflis mich kristlicher zu schreiben."@de ;
	skos:prefLabel "[M., J.T.] Es [S] könte auch heissen frohe/ oder freudenblikke. Das dritte/ weil das abgöttische/ läppische/ und heidnische flikwort/ Kloto/ die Hölhure/ darinnen stehet/ hab' ich gantz geändert. ¶ D. Warüm wil Er dan das dichterische wort Kloto so gar verwerfen? ¶ M. Es ist auch verwerfenswürdig. Dan was haben wir Kristen mit den heidnischen abgöttischen nahmen zu tuhn. Wir können ja ohne sie zierlich und dichterisch genug reden/ und aus dem wesen der dinge/ uns auch eigene dichterische lehrgeschichte/ oder lehrdichtereien/ die kristlicher seind/ als jene/ selbsten erfinden/ ja den kräften der Natur aus unserer muttersprache selbst nahmen zueignen/ also/ daß wir uns mit den ihrigen nicht beschmützen/ oder verdächtig machen dürfen; wie im Hochdeutschen Helikon weitleuftig zu lesen. Aber wan man diese aus unserer kristlichen Dichterei verwerfen wolte/ wie würden alsdan die armen Reimenschmiede zu rechte kommen? die anders keine erfündungen haben können/ wo sie dieselben nicht daher nehmen/ und vom Apollo/ vom Jupiter/ von der Venus/ Juno/ Bellone/ Pallas/ und dergleichen tausend flikkereien und klikkereien treumen und sudeln/ ja solch einen kunterbunten lappenbeltz zusammenschmieren/ der tausendmahl närrischer als Klausens rok. O! der elenden sudler und hudler! Wan sie ihre Gedichte nicht besser zieren können/ als mit solchen ertzbuben/ und ertzhuhren/ wie sie die Heidnischen Dichter selbst beschreiben; so möchten sie ihr dichteln lieber gantz bleiben laßen. Aber das ohr jükt der jungen welt gemeiniglich nur nach fremden dingen; indem es so ungesund ist/ daß sie nicht höhren kan/ [S] wie übel es lautet/ wan ein solches flikwerk aus der Heidenschaft in der Kristen Gedichte mit eingeschoben wird. ¶ D. Aber warüm hat dan Flämming solches getahn/ den Er sonst vor den allerfürtrefflichsten Dichtmeister zu halten pfleget? ¶ M. Hette Er dieses vermieden/ so were seines gleichen nicht/ und würde auch vielleicht seines gleichen nimmermehr kommen. Gleichwohl hat er sich dessen/ wie jung er auch gewesen/ dan er ist im ein und dreissigsten jahre seines alters gestorben/ auf die letzte weit mehr entzogen/ als im anfange; da ihn seine noch unerfahrne jugend verführet. Ja wan er hette leben sollen/ als seine Dichterein durch öffentlichen druk zu lichte gebracht worden; so würden sie ohne zweifel gantz aus andern augen sehen/ und von ihrer härtigkeit/ und den heidnischen redensahrten gnugsam gereiniget und geleutert sein. Ich selbst habe dergleichen redesahrten in meiner jugend zu weilen auch aus der feder schlüpfen laßen/ und eben auch/ wie andere junge leute/ in meine Gedichte manche Venusen/ Bellonen/ Minerven/ Marsen/ Plutonen und dergleichen götzenwerk mit eingeflikt: aber als ich zu gesünderem verstande zu kommen begunte/ da spiehe ich/ mit dem Hocherleuchteten Gerharden/ die kützlichte jugend an/ und änderte meine Gedichte gantz/ warf das heidnische lumpenwerk/ als einen nichts würdigen schaum/ heraus/ und beflis mich kristlicher zu schreiben."@de ;
	schema:name "[M., J.T.] Es [S] könte auch heissen frohe/ oder freudenblikke. Das dritte/ weil das abgöttische/ läppische/ und heidnische flikwort/ Kloto/ die Hölhure/ darinnen stehet/ hab' ich gantz geändert. ¶ D. Warüm wil Er dan das dichterische wort Kloto so gar verwerfen? ¶ M. Es ist auch verwerfenswürdig. Dan was haben wir Kristen mit den heidnischen abgöttischen nahmen zu tuhn. Wir können ja ohne sie zierlich und dichterisch genug reden/ und aus dem wesen der dinge/ uns auch eigene dichterische lehrgeschichte/ oder lehrdichtereien/ die kristlicher seind/ als jene/ selbsten erfinden/ ja den kräften der Natur aus unserer muttersprache selbst nahmen zueignen/ also/ daß wir uns mit den ihrigen nicht beschmützen/ oder verdächtig machen dürfen; wie im Hochdeutschen Helikon weitleuftig zu lesen. Aber wan man diese aus unserer kristlichen Dichterei verwerfen wolte/ wie würden alsdan die armen Reimenschmiede zu rechte kommen? die anders keine erfündungen haben können/ wo sie dieselben nicht daher nehmen/ und vom Apollo/ vom Jupiter/ von der Venus/ Juno/ Bellone/ Pallas/ und dergleichen tausend flikkereien und klikkereien treumen und sudeln/ ja solch einen kunterbunten lappenbeltz zusammenschmieren/ der tausendmahl närrischer als Klausens rok. O! der elenden sudler und hudler! Wan sie ihre Gedichte nicht besser zieren können/ als mit solchen ertzbuben/ und ertzhuhren/ wie sie die Heidnischen Dichter selbst beschreiben; so möchten sie ihr dichteln lieber gantz bleiben laßen. Aber das ohr jükt der jungen welt gemeiniglich nur nach fremden dingen; indem es so ungesund ist/ daß sie nicht höhren kan/ [S] wie übel es lautet/ wan ein solches flikwerk aus der Heidenschaft in der Kristen Gedichte mit eingeschoben wird. ¶ D. Aber warüm hat dan Flämming solches getahn/ den Er sonst vor den allerfürtrefflichsten Dichtmeister zu halten pfleget? ¶ M. Hette Er dieses vermieden/ so were seines gleichen nicht/ und würde auch vielleicht seines gleichen nimmermehr kommen. Gleichwohl hat er sich dessen/ wie jung er auch gewesen/ dan er ist im ein und dreissigsten jahre seines alters gestorben/ auf die letzte weit mehr entzogen/ als im anfange; da ihn seine noch unerfahrne jugend verführet. Ja wan er hette leben sollen/ als seine Dichterein durch öffentlichen druk zu lichte gebracht worden; so würden sie ohne zweifel gantz aus andern augen sehen/ und von ihrer härtigkeit/ und den heidnischen redensahrten gnugsam gereiniget und geleutert sein. Ich selbst habe dergleichen redesahrten in meiner jugend zu weilen auch aus der feder schlüpfen laßen/ und eben auch/ wie andere junge leute/ in meine Gedichte manche Venusen/ Bellonen/ Minerven/ Marsen/ Plutonen und dergleichen götzenwerk mit eingeflikt: aber als ich zu gesünderem verstande zu kommen begunte/ da spiehe ich/ mit dem Hocherleuchteten Gerharden/ die kützlichte jugend an/ und änderte meine Gedichte gantz/ warf das heidnische lumpenwerk/ als einen nichts würdigen schaum/ heraus/ und beflis mich kristlicher zu schreiben."@de .

wd:Q107 a wikibase:Item ;
	rdfs:label "Hochdeutsche Helikonische Hechel"@de ;
	skos:prefLabel "Hochdeutsche Helikonische Hechel"@de ;
	schema:name "Hochdeutsche Helikonische Hechel"@de .

wd:P86 a wikibase:Property ;
	rdfs:label "Element von"@de ;
	skos:prefLabel "Element von"@de ;
	schema:name "Element von"@de ;
	wikibase:propertyType <http://wikiba.se/ontology#WikibaseItem> ;
	wikibase:directClaim wdt:P86 ;
	wikibase:claim p:P86 ;
	wikibase:statementProperty ps:P86 ;
	wikibase:statementValue psv:P86 ;
	wikibase:qualifier pq:P86 ;
	wikibase:qualifierValue pqv:P86 ;
	wikibase:reference pr:P86 ;
	wikibase:referenceValue prv:P86 ;
	wikibase:novalue wdno:P86 .

p:P86 a owl:ObjectProperty .

psv:P86 a owl:ObjectProperty .

pqv:P86 a owl:ObjectProperty .

prv:P86 a owl:ObjectProperty .

wdt:P86 a owl:ObjectProperty .

ps:P86 a owl:ObjectProperty .

pq:P86 a owl:ObjectProperty .

pr:P86 a owl:ObjectProperty .

wdno:P86 a owl:Class ;
	owl:complementOf _:09f280a5f3614935b96ccb8c5d63b022 .

_:09f280a5f3614935b96ccb8c5d63b022 a owl:Restriction ;
	owl:onProperty wdt:P86 ;
	owl:someValuesFrom owl:Thing .
