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| Sprache | Bezeichnung | Beschreibung | Auch bekannt als |
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| Deutsch | §. IV. Sonst ist bekannt/ daß bey den Hebraeern die Reime in drey Hauffen abgesondert werden. Denn I. haben sie die einsylbige Reimung/ wie wir Deutschen die männlichen Reime/ als: Welt/ [G: Buxtorff. Thes. Gramm. Ebr. Tractat. de Prosodia metrica p.m. 636.] Geld/ Stand/ Land/ Gunst/ Dunst. Solche nennen sie [hebr.] carmen transiens, (tolerabile, quod transire & ferri possit, etsi parum elegantiae, habeat & auctores raros.) II. Die zweysilbige Reimung/ als: Leben/ streben/ kennen/ brennen. [hebr.] Carmen conveniens, (aptum, dignum, estque omnium usitatissimum) III. Die dreysylbige Reimung/ als: Stehenden/ gehenden/ Wichtigkeit/ Nichtigkeit. [hebr.] Carmen laudabile (etsi ob paucitatem talium vocum non ita frequens sit, aut si usurpatur, brevius est.) Welche Ahrt bey uns Deutschen nicht löblich oder angenehm scheinet/ ob man gleich solche Worte/ die sich [S] dazu schikken/ hervor suchen könte/ ohne daß bisweilen dergleichen dreyreimige Verse/ in Liedern/ mit angebracht werden möchten. |
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