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| Sprache | Bezeichnung | Beschreibung | Auch bekannt als |
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| Deutsch | WEnn wir die Hieroglyphica nach ihren ersten Uhrsprung betrachten/ so sind sie in der Wahrheit nichts anders/ als pallia ignorantiae, das ist solche Bilder/ derer sich die Aegyptischen Priester vor Zeiten an statt der Schrifft bedienet/ wenn sie die Blösse ihrer armseeligen Theologie und Philosophie vor denen Augen des gemeinen Mannes nicht prostituiren wollen; Denn daß ich an die elenden Sachen anitzo nicht gedencke/ die durch diese H. Bilder-Schrifften [S] zu weilen abgeschattet worden/ was konte wohl ungesaltzener und abgeschmackter ausgesonnen werden/ als die albernen Merckmahle selbst/ die zu der Bedeutung derselben gebrauchet wurden. Da muste ein kleines Kind den Eintritt des Menschen in die Welt/ ein alter Mann ihren Ausgang aus derselben/ ein Falcke den Allgewaltigen GOTT/ und ein Crocodill das unverschämte Wesen bedeuten. Und wenn denn diese zweifelhaffte Figuren nun endlich mit grosser Mühe fertig worden; So bestand das gantze Geheimnis darinn/ daß dadurch diese einfältige und überall bekannte Warnung solte abgebildet werden; O ihr Menschen/ die ihr in die Welt kommet und daraus gehet/ GOtt hasset das unverschämte Wesen. Wannenhero der scharffsinnige und wohl belesene Engelländer Edvardus Stillingfleet in seinen Origin. Sacris c. 2. p. m. 244. diese [S] Aegyptischen Characteres nicht uneben mit unter die difficiles nugas rechnet/ und sich über den Athanasium Kircherum moquiret/ daß er in seinen Oedipo Aegyptiaco mit diesen elenden Träumen so viel Zeit verspielen wollen. |
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