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| Sprache | Bezeichnung | Beschreibung | Auch bekannt als |
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| Deutsch | XIV. Die Cabbalistischen oder Paragrammatischen Verse. Dabey zu mercken vorkömmt: [S] 1.) Die Cabbalistischen oder Paragrammatischen Inventiones beruhen auf Erklärung unterschiedener Wörter oder wohl gar Zeilen durch andere Wörter und Zeilen/ und diß zwar durch Beyhülffe gewisser Zahlen/ die man aus gleichfalls gewissen Cabbalistischen Registern sucht. Der Uhrsprung solcher Cabbalen oder Auslegungen kömmt von der Juden/ welchen es Michael Stiefel/ der bekandte Rechen-Meister/ zu erst nachthun wollen: Und vor einiger Zeit haben sich Leute gefunden/ die dergleichen so wohl in Teutschen als Lateinischen Carminibus anzuwenden gesucht. 2.) Da aber solch Cabbalistisch oder Paragrammatisch Wesen gar weitläufftig ist/ und mehr/ als ein Alphabeth hat/ darinn ein Buchstabe bald diß den Zahlen nach/ bald ein anders/ aus gesetzten Proportionen/ gilt; so will ich mich hierbey wieder nicht auffhalten/ sondern den/ so ein mehrers verlangt/ auf Hn. Hennings Cabbalologiam weisen/ und indeß zu einiger Wissenschafft von solchen Cabbalistischen/ Alphabeten viere hersetzen [...][S][...] Wenn man nun zu einer Materie die Invention haben will/ suchet man aus seinem Themate, wie viel wohl solches nach diesem und jenem Cabbalistischen Alphabet an Zahlen austrage/ und so man in andern nachdencklichen Worten eben diese Zahl finden kan/ scheint hernach die Ausarbeitung desto leichter zu werden. |
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