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- 11:29, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Drückt Gottlieb, Dagobert nicht Gottesfurcht und Tugend, ¶ Haldan nicht den Bestand, nicht Trautwin Lieb' und Jugend, ¶ nicht Reinhart Ehrlichkeit, Ernst, Grimhold strengen Sinn ¶ Alwin den Adel nicht, nicht Winbrecht Sieg, Gewinn, ¶ und Asch den Pri (Q3685) (wbeditentity-create:2|de: Drückt Gottlieb, Dagobert nicht Gottesfurcht und Tugend, Haldan nicht den Bestand, nicht Trautwin Lieb' und Jugend, nicht Reinhart Ehrlichkeit, Ernst, Grimhold strengen Sinn Alwin den Adel nicht, nicht Winbrecht Sieg, Gewinn, und Asch den Priester aus?)
- 11:28, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Allein der David tödt ¶ den Riesen Goliaht. Nur Jonas wird verschlungen ¶ vom Wallfisch ohn Verderb: Astyages verdrungen ¶ bloß von Kambysens Sohn. (Q3684) (wbeditentity-create:2|de: Allein der David tödt den Riesen Goliaht. Nur Jonas wird verschlungen vom Wallfisch ohn Verderb: Astyages verdrungen bloß von Kambysens Sohn.)
- 11:28, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ihr Wort muß Werk und Taht ¶ und ungebrochen seyn: such- und erwerben Freunde, ¶ mit Dienst und Höflichkeit, vertragen Neid und Feinde, [S.i.O.] ¶ vermeiden die Gefahr, gehts nur nicht an die Ehr', ¶ arbeiten, halten haus, doch sparen sie nicht sehr (Q3683) (wbeditentity-create:2|de: Ihr Wort muß Werk und Taht und ungebrochen seyn: such- und erwerben Freunde, mit Dienst und Höflichkeit, vertragen Neid und Feinde, [S.i.O.] vermeiden die Gefahr, gehts nur nicht an die Ehr', arbeiten, halten haus, doch sparen sie nicht sehr, Kommts auf den Wohlstand an: Sonst halten sie zusammen, was ihnen Gott bescheert.)
- 11:26, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite ja Gottes Konterfey, der Mensch, hat selbst sein Leben ¶ nicht sicher und gewiß. Wie eine Lilje schlafft, ¶ wird todtengelb und faul: So wird auch hingerafft ¶ der Mensch das edle Tier: Und dennoch ist diß Ganze ¶ üm seinetwegen da. Der Liljen Für (Q3682) (wbeditentity-create:2|de: ja Gottes Konterfey, der Mensch, hat selbst sein Leben nicht sicher und gewiß. Wie eine Lilje schlafft, wird todtengelb und faul: So wird auch hingerafft der Mensch das edle Tier: Und dennoch ist diß Ganze üm seinetwegen da. Der Liljen Fürst der Franze, hat einen Liljenschild, wormit Er würdig prangt, aus eines Engels Hand vom Himmel selbst erlangt. Was waren anders dort die Blumen an den Schalen, der Leuchter, so der Sohn des Amrams dem Bezalen zubilden…)
- 11:25, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Was kan auch Menschenhand, ¶ wie mühsam sie schon ist, der sterbliche Verstand ¶ und eitle Bettelkunst, die man doch nur muß borgen, ¶ wol gegen Gottes Macht mit allem Fleiß und Sorgen? ¶ Vor solch ein Meisterstück bleibt es ein Flickwerk nur ¶ u (Q3681) (wbeditentity-create:2|de: Was kan auch Menschenhand, wie mühsam sie schon ist, der sterbliche Verstand und eitle Bettelkunst, die man doch nur muß borgen, wol gegen Gottes Macht mit allem Fleiß und Sorgen? Vor solch ein Meisterstück bleibt es ein Flickwerk nur und Schönes auf den Schein. Des Höchsten Magd, Natur, macht das Original: Wir ahmen in Kopeyen den Hauptriß spöttlich nach.)
- 11:24, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Gott! Was ist da vor Schreyen. ¶ So wird die Kunst verhurt, geschändet, misgebraucht ¶ und die Beredtsamkeit zur Unzeit ausgehaucht, [S.i.O.] ¶ wo man doch schweigen soll. (Q3680) (wbeditentity-create:2|de: Gott! Was ist da vor Schreyen. So wird die Kunst verhurt, geschändet, misgebraucht und die Beredtsamkeit zur Unzeit ausgehaucht, [S.i.O.] wo man doch schweigen soll.)
- 11:24, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Rist stößt rüstig an des Sions Halltrompeten: (Q3679) (wbeditentity-create:2|de: Der Rist stößt rüstig an des Sions Halltrompeten:)
- 11:11, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ein Mann ist ein Mann nicht, ein Gott ist auch den Heyden, ¶ den Christen ein Gott nur. (Q3678) (wbeditentity-create:2|de: Ein Mann ist ein Mann nicht, ein Gott ist auch den Heyden, ¶ den Christen ein Gott nur.)
- 11:11, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Seit, daß, an statt der werke, ¶ die worte schwollen auf, und man kaum ein Gemärke ¶ der alten Treue sieht, kömmt knechten nur das du ¶ Gott, Feinden, Tugenden, und tummen Tieren zu. (Q3677) (wbeditentity-create:2|de: Seit, daß, an statt der werke, die worte schwollen auf, und man kaum ein Gemärke der alten Treue sieht, kömmt knechten nur das du Gott, Feinden, Tugenden, und tummen Tieren zu.)
- 11:10, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Will wer beweglich greiffen ¶ dem Leser in sein Herz, der muß Affekten heuffen. ¶ Was göttlich, wunderbar, und heldenmäßig ist, ¶ auf große händel zielt, sich streubet und vermißt, [S] ¶ will eine Redeform von ungemeinen Bünden, ¶ worinn sich (Q3676) (wbeditentity-create:2|de: Will wer beweglich greiffen dem Leser in sein Herz, der muß Affekten heuffen. Was göttlich, wunderbar, und heldenmäßig ist, auf große händel zielt, sich streubet und vermißt, [S] will eine Redeform von ungemeinen Bünden, worinn sich hohe wort und Sprüche laßen finden, sich Pracht und Nachdruck zeigt, da alles sich empor fast bis zum blehen schwingt und reichlich füllt das Ohr.)
- 10:56, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Man glaubt nicht, was zur Kraft die Dichter Lesung tuht! ¶ wie da der Geist empor sich von der Erde schwinget, ¶ wie durch die Mittelluft Er nach dem heitern dringet ¶ und heilge Wärm' empfindt, die Herz und Andacht stärkt, ¶ daß der erklärte Sinn (Q3675) (wbeditentity-create:2|de: Man glaubt nicht, was zur Kraft die Dichter Lesung tuht! wie da der Geist empor sich von der Erde schwinget, wie durch die Mittelluft Er nach dem heitern dringet und heilge Wärm' empfindt, die Herz und Andacht stärkt, daß der erklärte Sinn erstaunend wunderwerkt und Einfallsreich wie traumt!)
- 10:56, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Das Glücke Gottes Raht, Verhängnüß und Geschicke, ¶ Heil, wolfart, Sternenschluß. (Q3674) (wbeditentity-create:2|de: Das Glücke Gottes Raht, Verhängnüß und Geschicke, ¶ Heil, wolfart, Sternenschluß.)
- 10:55, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Was acht ich Zoils Zung' und Katons Ernstgesicht? ¶ Vor Gottes Aug' und ohr birgt sich ein Frefler nicht, ¶ bald wird er andern seyn ein Abscheu und Exempel. ¶ Jetzt leidet hohe Noht so Rahthaus, als der Tempel. (Q3673) (wbeditentity-create:2|de: Was acht ich Zoils Zung' und Katons Ernstgesicht? Vor Gottes Aug' und ohr birgt sich ein Frefler nicht, bald wird er andern seyn ein Abscheu und Exempel. Jetzt leidet hohe Noht so Rahthaus, als der Tempel.)
- 10:54, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Dort ist ein Held ein Löw', ein Engel, Palmgerecht, ¶ Hans Unverschämt ein Bloch und schandbeschmitzte Fliege. (Q3672) (wbeditentity-create:2|de: Dort ist ein Held ein Löw', ein Engel, Palmgerecht, ¶ Hans Unverschämt ein Bloch und schandbeschmitzte Fliege.)
- 10:54, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Was springt und lachet, kan ¶ das Hüpfmaaß stellen vor, so wol auch das Kurzlange: ¶ langkurz dagegen tritt einher im ernsten Gange ¶ und druckt die Sitten aus, ist voller Herrenpracht ¶ und Andacht, lobet Gott, vermahnet, schilt und acht. (Q3671) (wbeditentity-create:2|de: Was springt und lachet, kan das Hüpfmaaß stellen vor, so wol auch das Kurzlange: langkurz dagegen tritt einher im ernsten Gange und druckt die Sitten aus, ist voller Herrenpracht und Andacht, lobet Gott, vermahnet, schilt und acht.)
- 10:53, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Wer teutscht Privatperson ¶ Altar und Sakrament, Natur, Kommunion? ¶ So wird das Amen auch und Alleluja bleiben, ¶ und Sela, Zebaot kein Zesen ie vertreiben. (Q3670) (wbeditentity-create:2|de: Wer teutscht Privatperson Altar und Sakrament, Natur, Kommunion? So wird das Amen auch und Alleluja bleiben, und Sela, Zebaot kein Zesen ie vertreiben.)
- 10:53, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Zur Lust und Munterkeit sind Predigten nicht eben. (Q3669) (wbeditentity-create:2|de: Zur Lust und Munterkeit sind Predigten nicht eben.)
- 10:52, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Doch ist es nicht gewehrt ¶ wenn solch ein Rasekiel an- den Verrähter -fährt, ¶ schärft am Herostratus, am Nero seine Spitze, ¶ tobt wieder Julian mit Wuht und toller Hitze ¶ und macht des Timons Haß mit scharfem Schelten aus. ¶ Der Kain, Absolon (Q3668) (wbeditentity-create:2|de: Doch ist es nicht gewehrt wenn solch ein Rasekiel an- den Verrähter -fährt, schärft am Herostratus, am Nero seine Spitze, tobt wieder Julian mit Wuht und toller Hitze und macht des Timons Haß mit scharfem Schelten aus. Der Kain, Absolon, und, der in stetem Saus' ohn Nahmen zwar, gelebt, verdienen wol diß Wüten, Herodes, Judas auch. Sonst soll ein Christ sich hüten von Ehrraub Schmach und Fluch, wormit ein solch Gedicht dicht' angefüllet ist.)
- 10:50, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Mehr, schweifft man auch nicht selten ¶ in Einschaltung hier aus, beschreibt der Zeiten Stand ¶ Krieg, Hunger, Mangel, Pest und anders, drein das Land ¶ ietzt eingewickelt ächzt, den Abgang frommer Leute ¶ zustehen vor den Riß, lebt aber wer noch he (Q3667) (wbeditentity-create:2|de: Mehr, schweifft man auch nicht selten in Einschaltung hier aus, beschreibt der Zeiten Stand Krieg, Hunger, Mangel, Pest und anders, drein das Land ietzt eingewickelt ächzt, den Abgang frommer Leute zustehen vor den Riß, lebt aber wer noch heute und ist noch übrig, der ersetze den Verlust;)
- 10:50, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite sagt, daß der Himmel das, was von ihm ab- war -kommen, ¶ vor ihn zu spat, zu früh vor uns, zurück genommen, ¶ daß dieser treue Riß der Kirch' ein Haubt, dem Raht ¶ kost' einen klugen Raht, und Schutz gesammter Stadt: (Q3666) (wbeditentity-create:2|de: sagt, daß der Himmel das, was von ihm ab- war -kommen, vor ihn zu spat, zu früh vor uns, zurück genommen, daß dieser treue Riß der Kirch' ein Haubt, dem Raht kost' einen klugen Raht, und Schutz gesammter Stadt:)
- 10:49, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Noch pflegt bey Leichgedichten ¶ man auf das Christentum den Trostvers auch zurichten, ¶ und diß greift stärker ein. Wenn man den Tod sieht an ¶ als einen Port und Tühr zum Leben aufgetahn, ¶ das Larfenspiel der Welt als einen Tod hingegen, ¶ als (Q3665) (wbeditentity-create:2|de: Noch pflegt bey Leichgedichten man auf das Christentum den Trostvers auch zurichten, und diß greift stärker ein. Wenn man den Tod sieht an als einen Port und Tühr zum Leben aufgetahn, das Larfenspiel der Welt als einen Tod hingegen, als einen Nohtstall, da man hat in Haft gelegen, und andern Dinges mehr, das Nerons Meisters Fleiß nicht als ein Heyd', als Christ, uns zubeschreiben weyß.)
- 10:48, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Nicht selten auch erhebt man seine Würdigkeit, ¶ wie deßen Großverdienst erwerb' ein frey Geleit ¶ und unbekränkt zu seyn erfordr' auf Weg- und Stegen, ¶ wie an dem Zuge sey der Kirch' und Stat gelegen, ¶ und er erwartet werd' in brünstiger Begie (Q3664) (wbeditentity-create:2|de: Nicht selten auch erhebt man seine Würdigkeit, wie deßen Großverdienst erwerb' ein frey Geleit und unbekränkt zu seyn erfordr' auf Weg- und Stegen, wie an dem Zuge sey der Kirch' und Stat gelegen, und er erwartet werd' in brünstiger Begier dort, wo der Zug geht hin.)
- 10:47, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ein ander Wunsch entsteht, ¶ wenn was noch künftig ist, und nicht nach Wollen geht, ¶ man suchet und verlangt: als bey Neujahressegen, ¶ üm algemeines Heil, wann Gift, Glut, Flut und Degen ¶ verstören Schlaf und Ruh' und man den Kranken gönnt ¶ g (Q3663) (wbeditentity-create:2|de: Ein ander Wunsch entsteht, wenn was noch künftig ist, und nicht nach Wollen geht, man suchet und verlangt: als bey Neujahressegen, üm algemeines Heil, wann Gift, Glut, Flut und Degen verstören Schlaf und Ruh' und man den Kranken gönnt gesundes Auferstehn, der Acker ungesönnt [S] und ungenetzet lechzt, da schreyt man Göttlichkeiten üm Hülf' und Beystand an.)
- 10:47, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Wie wol die Schmeicheley oft macht den Dichter lügen, ¶ daß er sich minder schämt, nachdem auch Kanzeln trügen ¶ und bey der Priestertreu' ein ieder heißt ein Christ, ¶ der eine Predigt zahlt, wenn er gestorben ist. (Q3662) (wbeditentity-create:2|de: Wie wol die Schmeicheley oft macht den Dichter lügen, daß er sich minder schämt, nachdem auch Kanzeln trügen und bey der Priestertreu' ein ieder heißt ein Christ, der eine Predigt zahlt, wenn er gestorben ist.)
- 10:46, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Kan er seyn weggenommen, ¶ gleich einem Habakuk, vom Engel durch die Luft? (Q3661) (wbeditentity-create:2|de: Kan er seyn weggenommen, ¶ gleich einem Habakuk, vom Engel durch die Luft?)
- 10:46, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Wenn Josef wird verkauft, versucht und kommt in Banden, ¶ bald Landesvater wird, zeugt Kinder, schüttet auf ¶ redt mit den Brüdern hart bey dem GetreydeKauf, [S] ¶ versöhnt sich, weint und gibt sich endlich zuerkennen. ¶ Ist so ein Mischmach wol ei (Q3660) (wbeditentity-create:2|de: Wenn Josef wird verkauft, versucht und kommt in Banden, bald Landesvater wird, zeugt Kinder, schüttet auf redt mit den Brüdern hart bey dem GetreydeKauf, [S] versöhnt sich, weint und gibt sich endlich zuerkennen. Ist so ein Mischmach wol ein Schauspiel zubenennen?)
- 10:45, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Gerecht seyn ist die Stütze, ¶ worauf der Stat sich lähnt, glänzt auf der Fürsten Sitze, ¶ ist aller Herrschaft Seel' und Herz, Form, Band und Hand: ¶ Von Menschen Händeln darf sie werden nie verbannt, ¶ stellt iedem zu sein Teil: Belohnung gibt (Q3659) (wbeditentity-create:2|de: Gerecht seyn ist die Stütze, worauf der Stat sich lähnt, glänzt auf der Fürsten Sitze, ist aller Herrschaft Seel' und Herz, Form, Band und Hand: Von Menschen Händeln darf sie werden nie verbannt, stellt iedem zu sein Teil: Belohnung gibt sie Frommen, der Böse wird in Straf' allein durch Sie genommen.)
- 10:44, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Kommts dann aufs Eyfren an, ¶ wenn Amt, Beruf, Gesetz und der gemeine Nutzen, ¶ Gott, Nechster, Vaterland fühlt der Verbrecher Trutzen, [S.i.O.] ¶ So wird die scharfe Streng' in Lindigkeit getaucht, ¶ an statt der Grausamkeit die milde Zucht gebrauch (Q3658) (wbeditentity-create:2|de: Kommts dann aufs Eyfren an, wenn Amt, Beruf, Gesetz und der gemeine Nutzen, Gott, Nechster, Vaterland fühlt der Verbrecher Trutzen, [S.i.O.] So wird die scharfe Streng' in Lindigkeit getaucht, an statt der Grausamkeit die milde Zucht gebraucht, [S] wie wol zur Unzeit nicht, nicht Frechheit sanft zulegen, nicht Muhtwill, Meuterey, noch Aergernüß zuhegen.)
- 10:43, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Weltsucht sucht ihr Gesuch, ist wankelmütig, frech, ¶ wiegt Gott hin üm das Gold. (Q3657) (wbeditentity-create:2|de: Weltsucht sucht ihr Gesuch, ist wankelmütig, frech, wiegt Gott hin üm das Gold.)
- 10:43, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Hier, wenn die Frömmigkeit und Unschuld wird beschweeret, ¶ ob einem andern gleich nichts beßers wiederfähret, ¶ man üm Unbilligkeit und Undank wird entrüst, (Q3656) (wbeditentity-create:2|de: Hier, wenn die Frömmigkeit und Unschuld wird beschweeret, ob einem andern gleich nichts beßers wiederfähret, man üm Unbilligkeit und Undank wird entrüst,)
- 10:42, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ein unverschämter aber, ¶ Fuchsschwänzer, Hurenwirt, Markschreyer, Geltliebhaber, ¶ ein Schwelger, Tuhnichtgut, Gottohn und geiler Sinn, ¶ der seinen Leib verkaufft, verlachen, üm Gewinn, ¶ Soffreyheit, schnöde Lust, was man von ihnen richtet, ¶ (Q3655) (wbeditentity-create:2|de: Ein unverschämter aber, Fuchsschwänzer, Hurenwirt, Markschreyer, Geltliebhaber, ein Schwelger, Tuhnichtgut, Gottohn und geiler Sinn, der seinen Leib verkaufft, verlachen, üm Gewinn, Soffreyheit, schnöde Lust, was man von ihnen richtet, sind taub auf allen Raht, in grund verbösewichtet, und rühmen noch darzu, was sie verrucht begehn, darob ein frommer seuffzt und Unmuht läßet sehn, zumal wenn Ehr' und Glück dem unverdienten füget, und, der von Tugend glänz…)
- 10:41, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Mann sucht bey Degen Trost, Pistol, Strick, Gift und Teufeln, ¶ verzagt und gibt verspielt, wenn Ehrdurst, Silbersucht ¶ und Liebesbrunst mislingt, und des Begehrten Frucht [S.i.O.] ¶ nun unerstreblich wird, wiewol sich oft in Wüte ¶ ein zagend Herz (Q3654) (wbeditentity-create:2|de: Mann sucht bey Degen Trost, Pistol, Strick, Gift und Teufeln, verzagt und gibt verspielt, wenn Ehrdurst, Silbersucht und Liebesbrunst mislingt, und des Begehrten Frucht [S.i.O.] nun unerstreblich wird, wiewol sich oft in Wüte ein zagend Herz verkehrt.)
- 10:41, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ein Edelmann kan fromm, ein Bauer böse seyn, (Q3653) (wbeditentity-create:2|de: Ein Edelmann kan fromm, ein Bauer böse seyn,)
- 10:40, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ein ieder Reicher auch ¶ steckt voll vom Eigensinn, bleht auf den dicken Bauch, ¶ ist eitel, zärtlich, streng, ruhmredig, voller Winde: ¶ Was Armen man verhebt, heißt bey ihm keine Sünde. [S.i.O.] ¶ Wie ein Soldat auch tuht, der noch hierüber frec (Q3652) (wbeditentity-create:2|de: Ein ieder Reicher auch steckt voll vom Eigensinn, bleht auf den dicken Bauch, ist eitel, zärtlich, streng, ruhmredig, voller Winde: Was Armen man verhebt, heißt bey ihm keine Sünde. [S.i.O.] Wie ein Soldat auch tuht, der noch hierüber frech, gottlos' und grausam ist und Hände hat wie Pech, dran alles klebend bleibt:)
- 09:30, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Vergeblich schreyt man Lermen ¶ üm solches Sinnenspiel, nennts ärgernuß und schwermen, ¶ da man vielmehr sich selbst zu einem Abgott macht ¶ durch seinen Eigensinn, wenn man kurzum veracht [S] ¶ verdeckte Blümerey, wormit wol oft ein Dichter ¶ me (Q3651) (wbeditentity-create:2|de: Vergeblich schreyt man Lermen üm solches Sinnenspiel, nennts ärgernuß und schwermen, da man vielmehr sich selbst zu einem Abgott macht durch seinen Eigensinn, wenn man kurzum veracht [S] verdeckte Blümerey, wormit wol oft ein Dichter mehr Nutzen zehnfach schafft, als solcher Stachelrichter betrübter Lehrsatz tuht.)
- 09:16, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Durch Venus süßen Orden ¶ ist, ich bekenn es gern, oft ein Poete worden; ¶ doch, wett' ich, einer kaum, ja keiner, glaub' ich, hat ¶ im leben so gelebt, wie ihn gezeiht sein Blat. ¶ Die Heyden nehm' ich aus, die doch auch Tugend ehrten ¶ und mit de (Q3650) (wbeditentity-create:2|de: Durch Venus süßen Orden ist, ich bekenn es gern, oft ein Poete worden; doch, wett' ich, einer kaum, ja keiner, glaub' ich, hat im leben so gelebt, wie ihn gezeiht sein Blat. Die Heyden nehm' ich aus, die doch auch Tugend ehrten und mit dem Laster Schäm oft ihre Stirn verkehrten da doch ihr herz blieb rein. Wer meint, daß Opitz, Rist, Dach, Flemming, Tscherning, nicht gewesen sey ein Christ, Ob schon die Flavien, Amanden, Amaryllen, Dorind' und Galatee vie…)
- 09:15, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite ergeblich schreyt man Lermen ¶ üm solches Sinnenspiel, nennts ärgernuß und schwermen, ¶ da man vielmehr sich selbst zu einem Abgott macht ¶ durch seinen Eigensinn, wenn man kurzum veracht [S] ¶ verdeckte Blümerey, wormit wol oft ein Dichter ¶ meh (Q3649) (wbeditentity-create:2|de: ergeblich schreyt man Lermen üm solches Sinnenspiel, nennts ärgernuß und schwermen, da man vielmehr sich selbst zu einem Abgott macht durch seinen Eigensinn, wenn man kurzum veracht [S] verdeckte Blümerey, wormit wol oft ein Dichter mehr Nutzen zehnfach schafft, als solcher Stachelrichter betrübter Lehrsatz tuht.)
- 09:14, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Verneinen kan man nicht, daß Griechen und Lateiner ¶ den Schauplatz misgebraucht und ihrer selten einer ¶ der Spiele Zweck erreicht. Von Götzen sag' ich nichts: ¶ Dieweil der Blindheit Nacht die Heyden dieses Lichts, [S] ¶ so uns bestraalt, beraubt. (Q3648) (wbeditentity-create:2|de: Verneinen kan man nicht, daß Griechen und Lateiner den Schauplatz misgebraucht und ihrer selten einer der Spiele Zweck erreicht. Von Götzen sag' ich nichts: Dieweil der Blindheit Nacht die Heyden dieses Lichts, [S] so uns bestraalt, beraubt. Was sind nicht dar vor Sünden, List, Untreu, Zauberey und Garstigkeit zufinden?)
- 09:12, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Will schon ein Kato hier von Götzendienern schreyen, ¶ und nennt solch Fabelwerk kurzüm Abgöttereyen; ¶ So wiß' er, daß ich sey so Christlich wol als Er. ¶ Was gehn mich Heyden an, als Heyden? doch klagt wer ¶ den Misbrauch an, wolan! so sind wir (Q3647) (wbeditentity-create:2|de: Will schon ein Kato hier von Götzendienern schreyen, und nennt solch Fabelwerk kurzüm Abgöttereyen; So wiß' er, daß ich sey so Christlich wol als Er. Was gehn mich Heyden an, als Heyden? doch klagt wer den Misbrauch an, wolan! so sind wir schon entschieden. Die Mordkartaune schützt und wirkt auch edlen Frieden. [S.i.O.] Die Schrift hingegen Zwist; Ein iedes Ding will Art, hat seine Zeit und Raum. Viel beßer ists, man spart [S] dergleichen Spiel beym Ernst…)
- 09:07, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Es ruht ein Gott in uns, ein Gott, wenn der sich regt, ¶ wird warm und frisch der Sinn, und zu der Lust bewegt. ¶ Diß schilt man leichtlich nicht: Doch will ichs darmit halten, ¶ wenn, die mehrsylbig seyn, sich so mang ander schalten: ¶ Was Göttlich (Q3646) (wbeditentity-create:2|de: Es ruht ein Gott in uns, ein Gott, wenn der sich regt, wird warm und frisch der Sinn, und zu der Lust bewegt. Diß schilt man leichtlich nicht: Doch will ichs darmit halten, wenn, die mehrsylbig seyn, sich so mang ander schalten: Was Göttlichs ruht in uns, wann solche Kraft sich regt wird feurig unser Sinn, ermuntert und bewegt.)
- 09:06, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Daß, weil der Himmel ihn zu solchem Amt' ernennet, ¶ sey ihm auch Stärk' und Kraft von oben zuerkennet. (Q3645) (wbeditentity-create:2|de: Daß, weil der Himmel ihn zu solchem Amt' ernennet, sey ihm auch Stärk' und Kraft von oben zuerkennet.)
- 09:05, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Ein neuer Schöpfer kan ¶ ein Dichter scheltohn seyn, doch anders nicht, als wann ¶ darunter eine Lust und sinnreich Gleichnüß stecket ¶ und solcher Larfen Schäm die Wahrheit künstlich decket. (Q3644) (wbeditentity-create:2|de: Ein neuer Schöpfer kan ein Dichter scheltohn seyn, doch anders nicht, als wann darunter eine Lust und sinnreich Gleichnüß stecket und solcher Larfen Schäm die Wahrheit künstlich decket.)
- 09:02, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Gott tuht kein Wunderwerk ¶ Durchaus. Dem gibt er Muht und bildet ihn zum Helden, ¶ dem schenkt er Stateswitz, und dem die Kraft zumelden, ¶ was niemand melden kan, als einer von Arpin: ¶ der wehrt der letzten Noht, ruft rückwärts, die schon ziehn (Q3643) (wbeditentity-create:2|de: Gott tuht kein Wunderwerk Durchaus. Dem gibt er Muht und bildet ihn zum Helden, dem schenkt er Stateswitz, und dem die Kraft zumelden, was niemand melden kan, als einer von Arpin: der wehrt der letzten Noht, ruft rückwärts, die schon ziehn [noch, Anm. i.O.] ihre Lehte zu: Der forscht des Himmels Kräfte, [-, Anm. i.O.] mehr als Atlas selbst, durchgeht die Sterngeschäfte, [-, Anm. i.O.] [f, Anm. i.O.]ährt zur Heimlichkeit der Gottheit gar hinauf; [N, Anm. i.…)
- 09:01, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Umsonst ists, d[aß man schwitzt, Anm. i.O.] [S.i.O.] ¶ üm einen saubern Vers, wann nicht die Himmelsgüße ¶ sich senken auf die Brust, durch milde Sternenflüße.¶ Drüm ist ein Föbus nur den edlen Dichtern hold, ¶ und der schießt in ihr Herz se (Q3642) (wbeditentity-create:2|de: Umsonst ists, d[aß man schwitzt, Anm. i.O.] [S.i.O.] üm einen saubern Vers, wann nicht die Himmelsgüße sich senken auf die Brust, durch milde Sternenflüße. Drüm ist ein Föbus nur den edlen Dichtern hold, und der schießt in ihr Herz sein unbeflecktes Gold, [S] das her- von oben -rührt. Was quälstu dich vergebens und sagst den Reimen zu die Ewigkeit des Lebens, wenn du zur Erde kreuchst, bist starr und kalt und schwach, und wo du Kraft bedarfst, die Kräfte g…)
- 08:56, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Alleine die Poeten ¶ sind Väter erster Lahr. Ohn sie müst' ietzt noch röten ¶ vor Schaam der Gottesmann, der Redner und Jurist, ¶ weil die Poeterey allstets gewesen ist ¶ der Sprachen Meisterin, Vermehrerin und Schule, ¶ Norm, Form und Prüfestein (Q3641) (wbeditentity-create:2|de: Alleine die Poeten sind Väter erster Lahr. Ohn sie müst' ietzt noch röten vor Schaam der Gottesmann, der Redner und Jurist, weil die Poeterey allstets gewesen ist der Sprachen Meisterin, Vermehrerin und Schule, Norm, Form und Prüfestein, und auf der Weysheit Stuhle mit recht sitzt oben an,)
- 08:52, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Gott hat Poeten lieb. Ihr Geist wird aufgelüftet ¶ durch mehr als Menschenwitz. Wenn Moses dicht und stiftet ¶ ein hohes Heldenlied, Debora sieghaft singt, ¶ und Davin einen Reim in seine harfe zwingt ¶ hört ihnen merksam zu das himmelheer und schal (Q3640) (wbeditentity-create:2|de: Gott hat Poeten lieb. Ihr Geist wird aufgelüftet durch mehr als Menschenwitz. Wenn Moses dicht und stiftet ein hohes Heldenlied, Debora sieghaft singt, und Davin einen Reim in seine harfe zwingt hört ihnen merksam zu das himmelheer und schallet ein schönstes Echo nach. Also, wenn nachtigallet das Ständlein Salomos üms Bett der Sulamit, brennt ihres Freundes herz, erwallet, hitzt und glüht, mit Flammen, die mehr stark sind, als der Tod und helle. Wer stürz…)
- 08:50, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Es sey die dichter Red' ¶ Orakels sprüchen gleich, ein Dichter ein Profet, ¶ deß Geist vom himmel rührt und himmlisch wesen treibet, ¶ von irdnen losgezehlt, wenn er mit federn schreibet ¶ die unvergänglich sind. (Q3639) (wbeditentity-create:2|de: Es sey die dichter Red' Orakels sprüchen gleich, ein Dichter ein Profet, deß Geist vom himmel rührt und himmlisch wesen treibet, von irdnen losgezehlt, wenn er mit federn schreibet die unvergänglich sind.)
- 08:50, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Weil hier ein Dichter muß vor andern himmlisch seyn. (Q3638) (wbeditentity-create:2|de: Weil hier ein Dichter muß vor andern himmlisch seyn.)
- 08:50, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite [Die Dichtkunst, J.T.] Giebt iedem sein Geschicke: ¶ fährt aus den Schranken aus der Menschlichkeit und pflanzt ¶ bey Göttern ihren Sitz. (Q3637) (wbeditentity-create:2|de: [Die Dichtkunst, J.T.] Giebt iedem sein Geschicke: fährt aus den Schranken aus der Menschlichkeit und pflanzt bey Göttern ihren Sitz.)
- 08:49, 26. Sep. 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite So mahlt sie [die Dichtkunst, J.T.] wunderlich mit Farben ab ein Werk, ¶ erhebt und steuret ihm Zier, Anmuht, Höh und Stärk' ¶ und macht ein Freudenfeur halb göttlich aus den Funcken ¶ Verklärter Geistigkeit, so bald sie ist gesunken ¶ auf ein uns (Q3636) (wbeditentity-create:2|de: So mahlt sie [die Dichtkunst, J.T.] wunderlich mit Farben ab ein Werk, erhebt und steuret ihm Zier, Anmuht, Höh und Stärk' und macht ein Freudenfeur halb göttlich aus den Funcken Verklärter Geistigkeit, so bald sie ist gesunken auf ein unsterblich Blat.)