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- 06:06, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Betrachtet man die Vorbilder deß Alten Testaments/ und hält sie gegen der Erfüllung deß Neuen Testaments/ so wird erhellen/ daß das Alte/ so auf Christum abgesehen/ nachdenklich erfüllet worden/ und daß nicht nur die Wort/ sondern auch die Geschich (Q1800) (wbeditentity-create:2|de: Betrachtet man die Vorbilder deß Alten Testaments/ und hält sie gegen der Erfüllung deß Neuen Testaments/ so wird erhellen/ daß das Alte/ so auf Christum abgesehen/ nachdenklich erfüllet worden/ und daß nicht nur die Wort/ sondern auch die Geschichte geistliche Geheimnissen ausgebildet/ wie hiervon zu lesen die Vorrede der Sonntags Andachten. Diese Bildkunst/ und Sinnbild-Kunst dienet nicht nur dem Redner zu beweglicher Darstellung seiner Sachen/ sondern auch den…)
- 06:03, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 59. Wie nun durch diese Art der Gleichnissen ein Beweiß geführet wird/ also wird auch eine Meinung/ dardurch widerleget/ ([aq]per instantiam[/aq].) Die Juden wolten nicht glauben/ daß ihnen Christus nach seinem Tode würde nutzen können: Dieses widerl (Q1799) (wbeditentity-create:2|de: 59. Wie nun durch diese Art der Gleichnissen ein Beweiß geführet wird/ also wird auch eine Meinung/ dardurch widerleget/ (per instantiam.) Die Juden wolten nicht glauben/ daß ihnen Christus nach seinem Tode würde nutzen können: Dieses widerlegte der Herr Christus mit dem Gleichniß von Weitzenkorn/ welches zuvor verwesen muß/ ehe es Frucht bringet: und beweiset also/ daß eine Sache nach und durch dem Tode kan Nutzen bringen.)
- 06:02, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 39. Die Rede sol zierlich und doch nach Beschaffenheit nachsinnig seyn; Massen wir in unsrer Sprache so schöne und eingriffige Wörter und Red-Arten haben/ die durch die Hertzen schneiden/ ihre Deutung prächtig und mächtig in den Sinn legen/ das Gemüt (Q1798) (wbeditentity-create:2|de: 39. Die Rede sol zierlich und doch nach Beschaffenheit nachsinnig seyn; Massen wir in unsrer Sprache so schöne und eingriffige Wörter und Red-Arten haben/ die durch die Hertzen schneiden/ ihre Deutung prächtig und mächtig in den Sinn legen/ das Gemüt kräfftig bewegen/ […] und im Gegenstande zu der Barmhertzigkeit ermilden/ zu der Vergebung erweichen)
- 06:02, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Dergleichen sind etliche zu lesen in den Sonntags-Andachten. ¶ 30. Also bleibet es darbey: daß das Geistliche mit Geistlichen/ das gemeine mit gemeinen Worten/ das seltne und tieffsinnige mit seltnen und [S] gleichfals eingriffigen Worten sol ausgeredet (Q1797) (wbeditentity-create:2|de: Dergleichen sind etliche zu lesen in den Sonntags-Andachten. ¶ 30. Also bleibet es darbey: daß das Geistliche mit Geistlichen/ das gemeine mit gemeinen Worten/ das seltne und tieffsinnige mit seltnen und [S] gleichfals eingriffigen Worten sol ausgeredet werden/ darzu die gemeinen Reden viel zu schwach und kraftoß sind.)
- 05:56, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen ver (Q1796) (wbeditentity-create:2|de: 27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in de…)
- 05:55, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite werden aber darüber zu Schanden/ wie dorten die Bauleute/ welche nach der Bleywaage ihres Unverstandes/ den Babilonischen Thurnbau frevelich unternommen/ und mit Schanden unterlassen müssen. (Q1795) (wbeditentity-create:2|de: werden aber darüber zu Schanden/ wie dorten die Bauleute/ welche nach der Bleywaage ihres Unverstandes/ den Babilonischen Thurnbau frevelich unternommen/ und mit Schanden unterlassen müssen.)
- 05:55, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Also sol auch der Poët mit fast natürlichen Farben seine Kunstgedanken ausbilden/ und muß so wol eine schwartze Kohlen aus der Höllen gleichsam zuentlehnen wissen/ die abscheulichen Mord-Greuel eines bejammerten Zustandes aufzureisen; als eine Feder a (Q1794) (wbeditentity-create:2|de: Also sol auch der Poët mit fast natürlichen Farben seine Kunstgedanken ausbilden/ und muß so wol eine schwartze Kohlen aus der Höllen gleichsam zuentlehnen wissen/ die abscheulichen Mord-Greuel eines bejammerten Zustandes aufzureisen; als eine Feder aus der Liebe Flügel zu borgen die Hertzbeherrschende Süssigkeit einer anmutigen Entzuckung zu entwerffen/ wie hiervon in nachgesetzten Betrachtungen ein mehrers zu befinden ist.)
- 05:55, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite massen nichts so gut in der Welt/ das man nicht solte mißbrauchen können/ und ist auch Gottes Wort der bösen Auslegung nicht befreyet. (Q1793) (wbeditentity-create:2|de: massen nichts so gut in der Welt/ das man nicht solte mißbrauchen können/ und ist auch Gottes Wort der bösen Auslegung nicht befreyet.)
- 05:51, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Weil aber hierdurch die guldne Tugendzeit/ und die alte Redlichkeit/ Frömmkeit und Erbarkeit/ *[[aq]Tasso nell Aminta. f. 25[/aq].] vorgestellt und gleichsam abgemahlet werden soll/ müssen sie sol-[S]che Gedanken/ Wort und Wercke hören lassen/ welche B (Q1792) (wbeditentity-create:2|de: Weil aber hierdurch die guldne Tugendzeit/ und die alte Redlichkeit/ Frömmkeit und Erbarkeit/ *[Tasso nell Aminta. f. 25.] vorgestellt und gleichsam abgemahlet werden soll/ müssen sie sol-[S]che Gedanken/ Wort und Wercke hören lassen/ welche Baurenhändel übertreffen/ und sich gleichstellen denen Hirten/ so vor Zeiten mit den Nymphen und Göttern Gemeinschaft gehabt/ wie die Heydnischen Poeten dichten. Die Betrachtungen der Geschöpfe Gottes/ der Eitelkeit der Welt/…)
- 05:51, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Hingegen könte der Fried als eine verjagte Königin vorgestellet werden/ welche vermittelst der Tugenden und Wissenschaften geringen Aufenthalt hat/ und den Teutschen Heldenmut absondert/ die Einigkeit zu suchen/ und des alten Vertrauens Ehrenseule/ mit (Q1791) (wbeditentity-create:2|de: Hingegen könte der Fried als eine verjagte Königin vorgestellet werden/ welche vermittelst der Tugenden und Wissenschaften geringen Aufenthalt hat/ und den Teutschen Heldenmut absondert/ die Einigkeit zu suchen/ und des alten Vertrauens Ehrenseule/ mit Verwilligung des Kriegs-Königs aufzurichten/ und den güldnen Frieden in vorigen Besitz wieder zu bringen. Zu dieser Handlung wird abgeordent der Betrug/ etc. Wolte man jetzt besagte Personen in einem Trauer-Freudens…)
- 05:49, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Zuzeiten setzt man beedes zusammen/ die Erkantniß zu versichern: zuzeiten ist die Sache so verwirrt/ daß man durch ein Himmelsgeschik/ (welches [aq]Aristoteles Machinam[/aq]** [[aq]Vid. Heins. de Constit. Trag. c. 12. f. 96[/aq].] nennet/ und [S] darauf (Q1790) (wbeditentity-create:2|de: Zuzeiten setzt man beedes zusammen/ die Erkantniß zu versichern: zuzeiten ist die Sache so verwirrt/ daß man durch ein Himmelsgeschik/ (welches Aristoteles Machinam** [Vid. Heins. de Constit. Trag. c. 12. f. 96.] nennet/ und [S] darauf einen Gott kommen läset) daß der Sache abgeholffen wird. Dieses pflegen gute Poeten nit zuthun)
- 05:47, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 6. IV. Ferners ist deß Poetischen Schauspiels Inhalt entweder einschichtig oder mehrschichtig (a [[aq]Fabulae argumentum est vel simplex, vel compositum[/aq].]) Einschichtig/ wann eine erdichte Geschichte ohne Nebeninnhalt/ (b [[aq]Episodium[/aq].]) merk (Q1789) (wbeditentity-create:2|de: 6. IV. Ferners ist deß Poetischen Schauspiels Inhalt entweder einschichtig oder mehrschichtig (a [Fabulae argumentum est vel simplex, vel compositum.]) Einschichtig/ wann eine erdichte Geschichte ohne Nebeninnhalt/ (b [Episodium.]) merklicher Veränderung/ (c [Peripetia.]) oder endlicher Erkantnuß vollzogen/ (d [Agnitio. Vid. Heins. de Constit. Trag. f. 48. & 49.]) oder durch ein Himmelsgeschicke (e [Machinam.]) geendet wird/ daß also die Haubtperson allein alles z…)
- 05:46, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 4. Es sind ferners dreyerley Arten Gleichnissen/ von welchen absonderlich zu reden seyn wird. Die I. Art ist das Lehrgedicht/ wann in vielen Stücken das Gleichniß fortgesetzet wird: wie dort in dem Evangelio/ das Gleichniß von dem Seemann/ von dem Wein (Q1788) (wbeditentity-create:2|de: 4. Es sind ferners dreyerley Arten Gleichnissen/ von welchen absonderlich zu reden seyn wird. Die I. Art ist das Lehrgedicht/ wann in vielen Stücken das Gleichniß fortgesetzet wird: wie dort in dem Evangelio/ das Gleichniß von dem Seemann/ von dem Weinberg/ von dem guten Hirten. Diese Gleichnissen werden Lehrgedichte genennet/ weil sie gute Lehren auszubilden und vorzustellen pflegen/ wiewol sie auch zu andern Händeln mißbrauchet werden. Dem Poeten dienen sie auf…)
- 05:45, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Also ist uns mehrmals das Gleichniß angenemer als die Sachen selbsten/ und sagt hiervon ein Kirchenlehrer also: *[[aq]Augustin. Epist. 119[/aq].]Ich glaube/ daß die Bewegung unsers Gemüts/ so lang sie in das Irdische verwickelt ist/ sich träg und faul (Q1787) (wbeditentity-create:2|de: Also ist uns mehrmals das Gleichniß angenemer als die Sachen selbsten/ und sagt hiervon ein Kirchenlehrer also: *[Augustin. Epist. 119.]Ich glaube/ daß die Bewegung unsers Gemüts/ so lang sie in das Irdische verwickelt ist/ sich träg und faul zur Erden neiget/ bis es durch die Betrachtung deß Himmlischen/ und Vergleichung deß Zeitlichen und Ewigen aufgemundert und angefrischet wird. Was theur ist/ achten wir wehrt und hoch/ was wir mit Mühe erlernen/ oder durch gr…)
- 05:44, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Als wann man in den Trauergedichten von dem Tod/ der ewigen Seeligkeit/ des Menschlichen Lebens Kürtze/ Jammer und Eitelkeit handelt. […] In den Lobgedichten/ pflegt man der vorwesenden Sache Uhrheber/ erforderten Fleiß/ Nutzen und Frommen/ etc. zu be (Q1786) (wbeditentity-create:2|de: Als wann man in den Trauergedichten von dem Tod/ der ewigen Seeligkeit/ des Menschlichen Lebens Kürtze/ Jammer und Eitelkeit handelt. […] In den Lobgedichten/ pflegt man der vorwesenden Sache Uhrheber/ erforderten Fleiß/ Nutzen und Frommen/ etc. zu betrachten und solches alles oder nur ein Stück derselben mit Poetischen Worten zu beschreiben.)
- 05:44, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 8. Die Obschrift/ welche den Inhalt des Gedichts vermeldet/ ist gleichsfals zweyerley/ und bedeutet selben entweder ins gemein […] [S] […] oder weiset den Inhalt des Gedichts absonderlich/ dahin der Leser seine Gedanken richten sol/ als da ist die Ruh (Q1785) (wbeditentity-create:2|de: 8. Die Obschrift/ welche den Inhalt des Gedichts vermeldet/ ist gleichsfals zweyerley/ und bedeutet selben entweder ins gemein […] [S] […] oder weiset den Inhalt des Gedichts absonderlich/ dahin der Leser seine Gedanken richten sol/ als da ist die Ruhe des Gemüts/ des gekrönten/ die Sicherheit der Frommen/ in der 3. Stunde §. 21. Wercke deß Glaubens/ in der ersten Stund § 19. und in den Andachts-Gemählen hin und wieder.)
- 05:43, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in (Q1784) (wbeditentity-create:2|de: 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedi…)
- 05:42, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 18. Die Wörter sollen seyn höflich und erbar/ die unzüchtigen aber gäntzlich vermieden werden: dann zu geschweigen/ daß wir/ als Christen/ wissen sollen/ daß wir von einem ieden unnützen Worten Rechenschaft geben müssen/ so träget unsre Sprache g (Q1783) (wbeditentity-create:2|de: 18. Die Wörter sollen seyn höflich und erbar/ die unzüchtigen aber gäntzlich vermieden werden: dann zu geschweigen/ daß wir/ als Christen/ wissen sollen/ daß wir von einem ieden unnützen Worten Rechenschaft geben müssen/ so träget unsre Sprache gleichsam von Natur ein Abscheuen von aller Unsauberkeit/ daß wir viel unflätige Sachen nicht wol nennen können ohne sondere Umschreibung.)
- 05:42, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 10. Der Poet handelt zuzeiten von der keuschen Lieb/ als einer Tugend/ von unkeuscher Liebe/ als einem viehischen Laster/ nicht zu dem Ende/ daß er dardurch iemand/ mit buhlerischen Gril-[S]len/ ärgern wolle/ sondern daß solche von unziemlichen Begierd (Q1782) (wbeditentity-create:2|de: 10. Der Poet handelt zuzeiten von der keuschen Lieb/ als einer Tugend/ von unkeuscher Liebe/ als einem viehischen Laster/ nicht zu dem Ende/ daß er dardurch iemand/ mit buhlerischen Gril-[S]len/ ärgern wolle/ sondern daß solche von unziemlichen Begierden/ unterscheidet werden solle. Wir Menschen können die Neigung zum Bösen nicht von uns werffen; aber selbe wol im Zaum halten/ und beherrschen. Man kan wol bey Frölichkeiten ein erfreuliches Schertzwort hören lassen…)
- 05:42, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 18. Gleiches Bewantniß hat es mit den eignen Namen/ die von dem Ebräischen/ Griechischen oder Lateinischen herkommen/ und so wol in der gantzen H. Schrifft/ als in dem gemeinen Gebrauch für Taufnamen ungeändert behalten worden/ und scheinet/ daß solc (Q1781) (wbeditentity-create:2|de: 18. Gleiches Bewantniß hat es mit den eignen Namen/ die von dem Ebräischen/ Griechischen oder Lateinischen herkommen/ und so wol in der gantzen H. Schrifft/ als in dem gemeinen Gebrauch für Taufnamen ungeändert behalten worden/ und scheinet/ daß solches von dem Christenthumb/ welches in Lateinischer Sprache auf uns Teutsche gebracht worden/ [S] biß auf diese Zeit verblieben seye. 9. Hiervon werden ausgeschlossen der Heydnischen Götzen Namen/ die ein Christlicher P…)
- 05:40, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 16. Gleiche Meinung hat es auch mit de- [S]nen Worten/ die mit der Christlichen Religion eingeführet worden/ und der Ankunfft nach aus einer andern Sprache herstamomen/ als: Sacrament/ Apostel/ Evangelium etc. Welche sonder grosse Aergerniß nicht geteut (Q1780) (wbeditentity-create:2|de: 16. Gleiche Meinung hat es auch mit de- [S]nen Worten/ die mit der Christlichen Religion eingeführet worden/ und der Ankunfft nach aus einer andern Sprache herstamomen/ als: Sacrament/ Apostel/ Evangelium etc. Welche sonder grosse Aergerniß nicht geteutschet werden könten/ nach dem sie bereit jedermann bekant sind.)
- 05:39, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 8. Was wunder ist es dann/ wann unsre uhralte Majestätische Wort und Verstandreiche Teutsche Heldensprache/ von den allgemeinen Gesetzen deß wandelbaren Welt Wesens sich nicht befreyen mögen? Zumahlen sie von den meinsten und grössten Theil der Eurepe (Q1779) (wbeditentity-create:2|de: 8. Was wunder ist es dann/ wann unsre uhralte Majestätische Wort und Verstandreiche Teutsche Heldensprache/ von den allgemeinen Gesetzen deß wandelbaren Welt Wesens sich nicht befreyen mögen? Zumahlen sie von den meinsten und grössten Theil der Eurepeischen Volkerschafften gebrauchet worden/ und von fast unerdenklichen Jahren in vielerley Mundarten gesondert/ nach und nach anderst ausgeredet/ anderst geschrieben und anderst verfasset worden; wie hiervon umbständig…)
- 05:38, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite daß nun kein Land in der Welt ist/ da man durchgehends Lateinisch [S] zu reden pfleget/ und bleibet sie also der Gelehrten Muttersprache/ mit Verlauff der Zeit ist sie vor ihrem ersten Stammgrund ([aq]lingua osca[/aq]) fast gantz abgekommen/ daß sie noc (Q1778) (wbeditentity-create:2|de: daß nun kein Land in der Welt ist/ da man durchgehends Lateinisch [S] zu reden pfleget/ und bleibet sie also der Gelehrten Muttersprache/ mit Verlauff der Zeit ist sie vor ihrem ersten Stammgrund (lingua osca) fast gantz abgekommen/ daß sie noch ein Italianer noch einer der in dem Latein wol beschlagen ist/ nicht verstehen kan; Massen solches klärlich zuersehen/ aus der Poesi Osca/ deß Sinnreichen Jesuit. J. Balde.)
- 05:37, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 4. Die Heilige Sprache/ welche bey deß Ebers Nachkommen/ benebens der waaren Religion beharret/ hat sich in die Chaldäische/ Syrische/ Punische und Arabische Mund-Art (der Samaritanischen zu geschweigen) getheilet/ daraus nachgehender Zeit besondre Spra (Q1777) (wbeditentity-create:2|de: 4. Die Heilige Sprache/ welche bey deß Ebers Nachkommen/ benebens der waaren Religion beharret/ hat sich in die Chaldäische/ Syrische/ Punische und Arabische Mund-Art (der Samaritanischen zu geschweigen) getheilet/ daraus nachgehender Zeit besondre Sprachen worden/ daß/ die sie gebrauchet/ einander schwerlich oder nicht mehr verstehen können. In H. Schrifft haben wir ein Exempel an dem Wort Schiboleth/ welches die von Ephraim gleich ihren Brüdern nicht ausreden kö…)
- 05:37, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 3. Sind alle Land- und Haubt-Sprachen solchen Veränderungen unterworffen gewesen/ wie solte sich dann unsre Teutsche Sprache allein derselben haben entbrechen können; da sie zumahlen eine von den ältsten/ und ihren Anfang genommen mit den Inwohnern der (Q1776) (wbeditentity-create:2|de: 3. Sind alle Land- und Haubt-Sprachen solchen Veränderungen unterworffen gewesen/ wie solte sich dann unsre Teutsche Sprache allein derselben haben entbrechen können; da sie zumahlen eine von den ältsten/ und ihren Anfang genommen mit den Inwohnern der Mitternächtlichen Inseln wie zulesen in [aq]Specimine Philologiae Germanicae Disq. III. & XII. 2. 6[/aq].)
- 05:36, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 14. Wolte man den Hebreern ferner nach ahmen/ könte man die Anfangsbuchstaben/ wie sie die Endlettern zu den mehrern Zahlen gebrauchen also. (Q1775) (wbeditentity-create:2|de: 14. Wolte man den Hebreern ferner nach ahmen/ könte man die Anfangsbuchstaben/ wie sie die Endlettern zu den mehrern Zahlen gebrauchen also.)
- 05:36, 12. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 9. Lernen wir Hebraische/ Griechische und Lateinische Verse machen/ warum wollen wir es in dem Teutschen nit auch so weit bringen/ daß wir zum wenigsten von einem Gedicht urtheilen können. (Q1774) (wbeditentity-create:2|de: 9. Lernen wir Hebraische/ Griechische und Lateinische Verse machen/ warum wollen wir es in dem Teutschen nit auch so weit bringen/ daß wir zum wenigsten von einem Gedicht urtheilen können.)
- 13:03, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge löschte die Seite Property:P11 (Inhalt war: „GND ID“)
- 07:42, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge löschte die Seite Item:Q1768 (Inhalt war: „3. Weil aber die Heyden vieler Sachen Ursachen nicht erkundigen mögen/ haben sie solche ihren Göttern zugeschrieben/ und denselbigen für die Früchte der Erden/ der Bäume/ des Rebens/ und dergleichen Danckopfer gebracht/ dabey aber ihr Gebet/ und Lobgesang in gebundner Rede verrich- [S]tet; allermaßen ihnen auch gleichergestalt von den [aq]Oraculis[/aq], oder Götzen…“. Einziger Bearbeiter: Schennach (Diskussion))
- 07:37, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Hierbey möchten etliche vermelden/ daß der Heidnischen Götter und Poëtischen Fabeln keine Meldung beschehen/ [S] die zu den Gedichten nohtwendig scheinen. Hierauf ist zuwissen/ daß ich für verantwortlicher halte/ wann die Christen der Heidnischen G (Q1772) (wbeditentity-create:2|de: Hierbey möchten etliche vermelden/ daß der Heidnischen Götter und Poëtischen Fabeln keine Meldung beschehen/ [S] die zu den Gedichten nohtwendig scheinen. Hierauf ist zuwissen/ daß ich für verantwortlicher halte/ wann die Christen der Heidnischen Götzen Namen noch im Munde noch in ihrer Feder führen/ oder ja ihrer/ (wie die Juden die fremden Weiber mit abgeschnittnen Haaren und Nägeln annehmen dörfften/) mit grosser Bescheidenheit gebrauchen. An solcher Stelle kan…)
- 07:36, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 11. Belangend den Inhalt/ ist solcher bereits etlicher massen vermeldet/ und betrifft ins gemein die Lieblichkeit des Feldlebens/ ohn desselben Beschwerniß/ die Ruhe deß Gemüts/ verantwortliche Liebshändel/ und sollen die Heydnischen Götzenbilder/ we (Q1771) (wbeditentity-create:2|de: 11. Belangend den Inhalt/ ist solcher bereits etlicher massen vermeldet/ und betrifft ins gemein die Lieblichkeit des Feldlebens/ ohn desselben Beschwerniß/ die Ruhe deß Gemüts/ verantwortliche Liebshändel/ und sollen die Heydnischen Götzenbilder/ weche die Italiäner einzuführen pflegen/ hiervon ausgeschlossen werden.)
- 07:36, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite ES ist vor unerdenklichen Jahren die Poeterey absonderlich zu des Bacchi Götzendienst gewidmet gewesen/ in dem die Heyden bey Verzehrung ihrer Opfergaben gesprungen und gesungen/ beedes aber ohne Beobachtung der steigenden und fallenden Sylben/ nicht zus (Q1770) (wbeditentity-create:2|de: ES ist vor unerdenklichen Jahren die Poeterey absonderlich zu des Bacchi Götzendienst gewidmet gewesen/ in dem die Heyden bey Verzehrung ihrer Opfergaben gesprungen und gesungen/ beedes aber ohne Beobachtung der steigenden und fallenden Sylben/ nicht zusammen treffen wollen. Bey diesen Opfern haben sie sich mit Epheu und Wintergrün gekrönet/ einen Bock/ als welcher den Weinberg am meisten schadet/ aufgeopfert/ und sich als Waldmänner mit rauhen Fellen bedecket/ et…)
- 07:32, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 10. Der erdichten Personen sind I. Heydnische Götter/ als Apollo/ Cupido/ Venus/ Neptun/ welcher etliche in ihren Gedichten gebrauchen zur Vorstellung des Tags/ der Begierde/ der Liebe/ des Wassers/ etc. Hiervon sagt unser Rüstiger in dem Vorbericht sei (Q1769) (wbeditentity-create:2|de: 10. Der erdichten Personen sind I. Heydnische Götter/ als Apollo/ Cupido/ Venus/ Neptun/ welcher etliche in ihren Gedichten gebrauchen zur Vorstellung des Tags/ der Begierde/ der Liebe/ des Wassers/ etc. Hiervon sagt unser Rüstiger in dem Vorbericht seines Poetischen Schauplatzes also: Pfui des Teuffelischen Wesens/ und der mehr als Heydnischen Blindheit! daß ihr/ die ihr euch der waaren Erkantniß Christi rühmet/ so gar nicht schämet der elenden Heyden Götter/ wel…)
- 07:31, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Item:Q1768 (wbeditentity-create:2|de: 3. Weil aber die Heyden vieler Sachen Ursachen nicht erkundigen mögen/ haben sie solche ihren Göttern zugeschrieben/ und denselbigen für die Früchte der Erden/ der Bäume/ des Rebens/ und dergleichen Danckopfer gebracht/ dabey aber ihr Gebet/ und Lobgesang in gebundner Rede verrich- [S]tet; allermaßen ihnen auch gleichergestalt von den Oraculis, oder Götzen-Stimmen geweissaget worden.* [Hierinnen hat der böse Feind/ als Gottes Aff/ der Hebreer Gebrauch bey den Opfe…)
- 07:30, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 3. Weil aber die Heyden vieler Sachen Ursachen nicht erkundigen mögen/ haben sie solche ihren Göttern zugeschrieben/ und denselbigen für die Früchte der Erden/ der Bäume/ des Rebens/ und dergleichen Danckopfer gebracht/ dabey aber ihr Gebet/ und Lobg (Q1767) (wbeditentity-create:2|de: 3. Weil aber die Heyden vieler Sachen Ursachen nicht erkundigen mögen/ haben sie solche ihren Göttern zugeschrieben/ und denselbigen für die Früchte der Erden/ der Bäume/ des Rebens/ und dergleichen Danckopfer gebracht/ dabey aber ihr Gebet/ und Lobgesang in gebundner Rede verrich- [S]tet; allermaßen ihnen auch gleichergestalt von den Oraculis, oder Götzen-Stimmen geweissaget worden.* [Hierinnen hat der böse Feind/ als Gottes Aff/ der Hebreer Gebrauch bey den Opfe…)
- 07:29, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Es ist ein Tröpflein deß unergründlichen Meers/ ein Finklein der unendlichen Flamen/ und ein geringer Schatten eines Weltgrossen und Himmelhohen Liechtes. (Q1766) (wbeditentity-create:2|de: Es ist ein Tröpflein deß unergründlichen Meers/ ein Finklein der unendlichen Flamen/ und ein geringer Schatten eines Weltgrossen und Himmelhohen Liechtes.)
- 07:28, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Wie nun alle/ so bißhero Bücher geschrieben keines Gewalts oder Befehls von andern benöhtiget gewesen; sondern aus eignen Wolmeinen/ dem Nechsten zu nutzen/ und ihre von GOTT ertheilte Gaben mitzutheilen vermeinet: also stehet annoch einem jeden frey z (Q1765) (wbeditentity-create:2|de: Wie nun alle/ so bißhero Bücher geschrieben keines Gewalts oder Befehls von andern benöhtiget gewesen; sondern aus eignen Wolmeinen/ dem Nechsten zu nutzen/ und ihre von GOTT ertheilte Gaben mitzutheilen vermeinet: also stehet annoch einem jeden frey zu schreiben was er andern vorträglich zuseyn vermeinet/ wie jener Kirchenlehrer in dergleichen Begebenheit geantwortet: Die Knechte Gottes pflegen das Pfündlein/ welches ihnen anvertrauet worden/ nicht in die Erden z…)
- 07:28, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Nichts wird mit uns gebohren/ ob wir gleich von GOTT mit einer natürlichen Fähigkeit viel zuerlernen begabet sind/ und gleichsam von der Natur zu einer Sache mehr gewidmet scheinen als zu der andern. (Q1764) (wbeditentity-create:2|de: Nichts wird mit uns gebohren/ ob wir gleich von GOTT mit einer natürlichen Fähigkeit viel zuerlernen begabet sind/ und gleichsam von der Natur zu einer Sache mehr gewidmet scheinen als zu der andern.)
- 07:27, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite daß nach [aq]Scaligeri[/aq] Meinung/ zugleich mit der Natur eine zahlbare und mäßrichtige Krafft/ entstanden/ welche zu der Poeterey veranlasst/ und ligen gleichsam die Quel-[S]len derselben in der Natur verborgen/ welche die Kunst nach und nach mit Fl (Q1763) (wbeditentity-create:2|de: daß nach Scaligeri Meinung/ zugleich mit der Natur eine zahlbare und mäßrichtige Krafft/ entstanden/ welche zu der Poeterey veranlasst/ und ligen gleichsam die Quel-[S]len derselben in der Natur verborgen/ welche die Kunst nach und nach mit Fleiß untersuchet/ glücklich gefunden und zu dem allgemeinen Nutzen behäglichst abgeleitet/ und wie alle Wasser aus dem Meere kommen und wieder dahin eilen/ wie Salomo zeuget; also sollen auch solche überirdische/ Himmlische Ei…)
- 07:27, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die Beredesamkeit an ihr selber ist eine Gabe GOttes und der Natur/ welche durch beharrlichen Fleiß/ und obliegende Arbeit/ muß erhalten und behalten werden. (Q1762) (wbeditentity-create:2|de: Die Beredesamkeit an ihr selber ist eine Gabe GOttes und der Natur/ welche durch beharrlichen Fleiß/ und obliegende Arbeit/ muß erhalten und behalten werden.)
- 07:26, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Dieses aber/ ein Gedicht das Feuer und Geist hat/ zu Papier setzen/ muß von höherer Eingebung herflüssen/ man wolle gleich solches einem reinen und mässigerwärmten Gehirn oder andren Ursachen beymessen/ in welchen die Poëten [S] mit den Mahlern mein (Q1761) (wbeditentity-create:2|de: Dieses aber/ ein Gedicht das Feuer und Geist hat/ zu Papier setzen/ muß von höherer Eingebung herflüssen/ man wolle gleich solches einem reinen und mässigerwärmten Gehirn oder andren Ursachen beymessen/ in welchen die Poëten [S] mit den Mahlern meinsten Theils verglichen werden/ und die Red-Kunst weit übertreffen. Es finden sich auch viel/ die wolgeborne Poëten zu seyn scheinen/ in dem sie/ ohne Vorbedacht Verse machen/ wie Ovidius/ und alles/ was sie sagen wolle…)
- 07:25, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite DAß zu der Poeterey absonderliche seltne Gaben der Natur/ und die Erkundigung fast aller Wissenschaften vonnöhten/ kan aus allen wolverfasten und leswürdigen Gedichten beglaubet werden. Die natürliche Fähigkeit solcher Kunst bestehet in einem darzu g (Q1760) (wbeditentity-create:2|de: DAß zu der Poeterey absonderliche seltne Gaben der Natur/ und die Erkundigung fast aller Wissenschaften vonnöhten/ kan aus allen wolverfasten und leswürdigen Gedichten beglaubet werden. Die natürliche Fähigkeit solcher Kunst bestehet in einem darzu gleichsam gewidmeten Verstand: Dann gleichwie nicht ein jeder/ der redet und gehet/ singen oder springen kan/ weil seine Stimme/ und seine Füsse darzu nicht schicklich/ also kan auch nicht ein jeder ein Trauer- oder Fre…)
- 07:25, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 11. Was mit Raht und Verstand vorzunemen ist/ muß nohtwendig zu einer Kunst gezogen werden. Die Natur ist eine Meisterin/ den hurtigen Feuergeist anzubrennen/ die Kunst aber gleichsam das fette Oel/ durch welches solcher Geist weitstralend erhellet/ und (Q1759) (wbeditentity-create:2|de: 11. Was mit Raht und Verstand vorzunemen ist/ muß nohtwendig zu einer Kunst gezogen werden. Die Natur ist eine Meisterin/ den hurtigen Feuergeist anzubrennen/ die Kunst aber gleichsam das fette Oel/ durch welches solcher Geist weitstralend erhellet/ und Himmelhoch aufflammet.)
- 07:24, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 5. Etlichen ermangelt es an natürlicher Fähigkeit zu der Poeterey/ daß sie zwar die Wort kunstrichtig zu binden wissen/ aber gezwungen/ hart und mißlautend; ohne poetische Gedancken/ und sinnreiche Einfälle: daß man leichtlich sehen kan/ es sey kein (Q1758) (wbeditentity-create:2|de: 5. Etlichen ermangelt es an natürlicher Fähigkeit zu der Poeterey/ daß sie zwar die Wort kunstrichtig zu binden wissen/ aber gezwungen/ hart und mißlautend; ohne poetische Gedancken/ und sinnreiche Einfälle: daß man leichtlich sehen kan/ es sey kein poetischer Geist in ihnen/ und ihre Gedichte mit langer Zeit zusammen genöhtiget.)
- 07:16, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite DIe edle Poeterey gleichet einer reichlich geschmuckten Königin/ welcher Thron über alle andre Wissenschaften hinauf gesetzet ist/ (Q1757) (wbeditentity-create:2|de: DIe edle Poeterey gleichet einer reichlich geschmuckten Königin/ welcher Thron über alle andre Wissenschaften hinauf gesetzet ist/)
- 07:16, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wiss (Q1756) (wbeditentity-create:2|de: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort…)
- 07:15, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Die ältste Poeterey bey den Heyden/ hat der Götter Lob- und Danklieder zu ihrem Inhalt gehabt/ wie sie auch bey dem Volk GOTTES benebens der Singkunst jederzeit erhalten/ gehandhabt/ und für ein Antheil der in dem verborgnen liegenden Weißheit gehalte (Q1755) (wbeditentity-create:2|de: Die ältste Poeterey bey den Heyden/ hat der Götter Lob- und Danklieder zu ihrem Inhalt gehabt/ wie sie auch bey dem Volk GOTTES benebens der Singkunst jederzeit erhalten/ gehandhabt/ und für ein Antheil der in dem verborgnen liegenden Weißheit gehalten worden.)
- 07:13, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Es kan auch diese Dicht- und Reimkunst niemand verächtlich für kommen/ als verächtlichen und verdächtigen Personen/ welche aus Neid oder Unbedacht hassen/ was sie nicht ergreiffen und gleichständig nachthun können. Ich will nicht sagen von dem Käis (Q1754) (wbeditentity-create:2|de: Es kan auch diese Dicht- und Reimkunst niemand verächtlich für kommen/ als verächtlichen und verdächtigen Personen/ welche aus Neid oder Unbedacht hassen/ was sie nicht ergreiffen und gleichständig nachthun können. Ich will nicht sagen von dem Käiser Augusto, Nerone, Aurelio, noch von Mecaenate, Marone und Ovidio in den Ritterstand/ welche alle in der Poererey grosses Belieben gesuchet/ sondern nur von David/* [2. Chr. 23, 18.] Salomone* [1. König 4/32.] Hiskia* […)
- 07:13, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite 4. II. Haben diese Spiele ins gemein das Absehen/ zu nutzen und zu belustigen. Obwol zu Nachfolge der Ebreischen Poeterey alle Gedichte zu GOTTes Ehre billich gerichtet werden sollen/ so ist doch verantwortlich/ daß man sich des Nechsten Neigung nach beq (Q1753) (wbeditentity-create:2|de: 4. II. Haben diese Spiele ins gemein das Absehen/ zu nutzen und zu belustigen. Obwol zu Nachfolge der Ebreischen Poeterey alle Gedichte zu GOTTes Ehre billich gerichtet werden sollen/ so ist doch verantwortlich/ daß man sich des Nechsten Neigung nach bequemen/ und denen/ welche theils nicht lesen wollen/ theils nicht lesen können/ die Liebe zur Tugend/ durch ein lebendiges Ge-[S]mähl auffstellet/ vor- und einbildet.)
- 07:13, 6. Mai 2022 Schennach Diskussion Beiträge erstellte die Seite Der Dichter aber führt eine gantz andere Art/ indem er gleichsam aus etwas nichts [S] bildet/ und eine Sache mit solchen natürlichen Farben ausmahlet/ und alle andere Wissenschaften und Künste zu seinen Diensten anzuwenden weiß. (Q1752) (wbeditentity-create:2|de: Der Dichter aber führt eine gantz andere Art/ indem er gleichsam aus etwas nichts [S] bildet/ und eine Sache mit solchen natürlichen Farben ausmahlet/ und alle andere Wissenschaften und Künste zu seinen Diensten anzuwenden weiß.)