Hochdeutsche Helikonische Hechel (Q107): Unterschied zwischen den Versionen

Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Deuwille [(a) = d.i. [aq]Sibylla[/aq], vom alten Griechischen [griech.], d.i. [griech.], und [griech.]: welches so viel als unser Deuwille (daraus das hartklingende t/ des wohllautes wegen/ weggeworfen) d.i. Gottes wille/ heisset.] / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Deuwille [(a) = d.i. [aq]Sibylla[/aq], vom alten Griechischen [griech.], d.i. [griech.], und [griech.]: welches so viel als unser Deuwille (daraus das hartklingende t/ des wohllautes wegen/ weggeworfen) d.i. Gottes wille/ heisset.] / Fundstelle
 
Seite: (80) [96]

Version vom 19. Juli 2022, 08:30 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Hochdeutsche Helikonische Hechel
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    Aussagen

    0 Fundstellen
    1668
    0 Fundstellen
    Hamburg
    0 Fundstellen
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    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
    0 Fundstellen
    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [7-9]
    Eine Fundstelle
    (1-4) [17-20]
    Eine Fundstelle
    (23-27) [39-43]
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    (42-43) [58-59]
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    (61-63) [77-79]
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    (81) [97]
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    (95) [111]
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    (112-113) [128-129]
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    (unpag.) [144]
    [M., J.T.] Es [S] könte auch heissen frohe/ oder freudenblikke. Das dritte/ weil das abgöttische/ läppische/ und heidnische flikwort/ Kloto/ die Hölhure/ darinnen stehet/ hab' ich gantz geändert. ¶ D. Warüm wil Er dan das dichterische wort Kloto so gar verwerfen? ¶ M. Es ist auch verwerfenswürdig. Dan was haben wir Kristen mit den heidnischen abgöttischen nahmen zu tuhn. Wir können ja ohne sie zierlich und dichterisch genug reden/ und aus dem wesen der dinge/ uns auch eigene dichterische lehrgeschichte/ oder lehrdichtereien/ die kristlicher seind/ als jene/ selbsten erfinden/ ja den kräften der Natur aus unserer muttersprache selbst nahmen zueignen/ also/ daß wir uns mit den ihrigen nicht beschmützen/ oder verdächtig machen dürfen; wie im Hochdeutschen Helikon weitleuftig zu lesen. Aber wan man diese aus unserer kristlichen Dichterei verwerfen wolte/ wie würden alsdan die armen Reimenschmiede zu rechte kommen? die anders keine erfündungen haben können/ wo sie dieselben nicht daher nehmen/ und vom Apollo/ vom Jupiter/ von der Venus/ Juno/ Bellone/ Pallas/ und dergleichen tausend flikkereien und klikkereien treumen und sudeln/ ja solch einen kunterbunten lappenbeltz zusammenschmieren/ der tausendmahl närrischer als Klausens rok. O! der elenden sudler und hudler! Wan sie ihre Gedichte nicht besser zieren können/ als mit solchen ertzbuben/ und ertzhuhren/ wie sie die Heidnischen Dichter selbst beschreiben; so möchten sie ihr dichteln lieber gantz bleiben laßen. Aber das ohr jükt der jungen welt gemeiniglich nur nach fremden dingen; indem es so ungesund ist/ daß sie nicht höhren kan/ [S] wie übel es lautet/ wan ein solches flikwerk aus der Heidenschaft in der Kristen Gedichte mit eingeschoben wird. ¶ D. Aber warüm hat dan Flämming solches getahn/ den Er sonst vor den allerfürtrefflichsten Dichtmeister zu halten pfleget? ¶ M. Hette Er dieses vermieden/ so were seines gleichen nicht/ und würde auch vielleicht seines gleichen nimmermehr kommen. Gleichwohl hat er sich dessen/ wie jung er auch gewesen/ dan er ist im ein und dreissigsten jahre seines alters gestorben/ auf die letzte weit mehr entzogen/ als im anfange; da ihn seine noch unerfahrne jugend verführet. Ja wan er hette leben sollen/ als seine Dichterein durch öffentlichen druk zu lichte gebracht worden; so würden sie ohne zweifel gantz aus andern augen sehen/ und von ihrer härtigkeit/ und den heidnischen redensahrten gnugsam gereiniget und geleutert sein. Ich selbst habe dergleichen redesahrten in meiner jugend zu weilen auch aus der feder schlüpfen laßen/ und eben auch/ wie andere junge leute/ in meine Gedichte manche Venusen/ Bellonen/ Minerven/ Marsen/ Plutonen und dergleichen götzenwerk mit eingeflikt: aber als ich zu gesünderem verstande zu kommen begunte/ da spiehe ich/ mit dem Hocherleuchteten Gerharden/ die kützlichte jugend an/ und änderte meine Gedichte gantz/ warf das heidnische lumpenwerk/ als einen nichts würdigen schaum/ heraus/ und beflis mich kristlicher zu schreiben.
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