Deutsche Poesie dieser Zeit (Q125): Unterschied zwischen den Versionen

Eigenschaft / Autoritäten
 
[aq]II[/aq]. ¶ Der fürnehme [aq]Theologus[/aq] und Hochfürstl. Hof-Prediger zu Moritzburg an der Elster/ Herr Michael Christian Ludwig/ starb den [aq]27[/aq]. May An. [aq]1700[/aq]. und ich stellte aus behöriger Observantz in einer [aq]solennen[/aq] Lateinischen [aq]Oration[/aq] in hiesigem [aq]Gymnasio[/aq] denselben als [aq]HEROEM ECCLESIAE CIZENSIS[/aq] vor/ wozu mir Gelegenheit gab das [aq]Elogium[/aq], so man [aq]BUCERO[/aq] an einem Ort gesetzt: [aq]In Bucero fuit Augustini acumen, Hieronymi linguarum varietas & doctrina, disciplina Cypriani, Ambrosii autoritas, Origenis scientia, Chrysostomi in docendo perspicuitas, Bernhardi integritas in vita. Etsi uberiora haec fuerint in illis priscis ECCLESIAE HEROIBUS, tamen particulas ex omnibus excellentissimis Bucerus tanto studio arripuit, tot ornamentis perpolivit, ut, si non unus cum omnibus, tamen separatim cum singulis comparari possit[/aq]. ¶ Er selbst/ der selige [aq]Theologus[/aq], hatte diese Verse in dem von ihm hinterlassenen [aq]Curriculo vitae[/aq] zu Anfang gebraucht: ¶ [aq]Jesus me fecit, Jesu cum sanguine purus[/aq] ¶ [...][S][...] ¶ Nun solten sothane Materien zugleich zu einem [aq]Inscriptions[/aq]-Exempel/ vielleicht nach folgendem Abriß/ wohl gedienet haben: ¶ Zu so vielen unglückseligen Oertern muß sich nunmehro leider! auch die Hochfürstl. Residentz zur Moritzburg an der Elster zehlen!
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]II[/aq]. ¶ Der fürnehme [aq]Theologus[/aq] und Hochfürstl. Hof-Prediger zu Moritzburg an der Elster/ Herr Michael Christian Ludwig/ starb den [aq]27[/aq]. May An. [aq]1700[/aq]. und ich stellte aus behöriger Observantz in einer [aq]solennen[/aq] Lateinischen [aq]Oration[/aq] in hiesigem [aq]Gymnasio[/aq] denselben als [aq]HEROEM ECCLESIAE CIZENSIS[/aq] vor/ wozu mir Gelegenheit gab das [aq]Elogium[/aq], so man [aq]BUCERO[/aq] an einem Ort gesetzt: [aq]In Bucero fuit Augustini acumen, Hieronymi linguarum varietas & doctrina, disciplina Cypriani, Ambrosii autoritas, Origenis scientia, Chrysostomi in docendo perspicuitas, Bernhardi integritas in vita. Etsi uberiora haec fuerint in illis priscis ECCLESIAE HEROIBUS, tamen particulas ex omnibus excellentissimis Bucerus tanto studio arripuit, tot ornamentis perpolivit, ut, si non unus cum omnibus, tamen separatim cum singulis comparari possit[/aq]. ¶ Er selbst/ der selige [aq]Theologus[/aq], hatte diese Verse in dem von ihm hinterlassenen [aq]Curriculo vitae[/aq] zu Anfang gebraucht: ¶ [aq]Jesus me fecit, Jesu cum sanguine purus[/aq] ¶ [...][S][...] ¶ Nun solten sothane Materien zugleich zu einem [aq]Inscriptions[/aq]-Exempel/ vielleicht nach folgendem Abriß/ wohl gedienet haben: ¶ Zu so vielen unglückseligen Oertern muß sich nunmehro leider! auch die Hochfürstl. Residentz zur Moritzburg an der Elster zehlen! / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: [aq]II[/aq]. ¶ Der fürnehme [aq]Theologus[/aq] und Hochfürstl. Hof-Prediger zu Moritzburg an der Elster/ Herr Michael Christian Ludwig/ starb den [aq]27[/aq]. May An. [aq]1700[/aq]. und ich stellte aus behöriger Observantz in einer [aq]solennen[/aq] Lateinischen [aq]Oration[/aq] in hiesigem [aq]Gymnasio[/aq] denselben als [aq]HEROEM ECCLESIAE CIZENSIS[/aq] vor/ wozu mir Gelegenheit gab das [aq]Elogium[/aq], so man [aq]BUCERO[/aq] an einem Ort gesetzt: [aq]In Bucero fuit Augustini acumen, Hieronymi linguarum varietas & doctrina, disciplina Cypriani, Ambrosii autoritas, Origenis scientia, Chrysostomi in docendo perspicuitas, Bernhardi integritas in vita. Etsi uberiora haec fuerint in illis priscis ECCLESIAE HEROIBUS, tamen particulas ex omnibus excellentissimis Bucerus tanto studio arripuit, tot ornamentis perpolivit, ut, si non unus cum omnibus, tamen separatim cum singulis comparari possit[/aq]. ¶ Er selbst/ der selige [aq]Theologus[/aq], hatte diese Verse in dem von ihm hinterlassenen [aq]Curriculo vitae[/aq] zu Anfang gebraucht: ¶ [aq]Jesus me fecit, Jesu cum sanguine purus[/aq] ¶ [...][S][...] ¶ Nun solten sothane Materien zugleich zu einem [aq]Inscriptions[/aq]-Exempel/ vielleicht nach folgendem Abriß/ wohl gedienet haben: ¶ Zu so vielen unglückseligen Oertern muß sich nunmehro leider! auch die Hochfürstl. Residentz zur Moritzburg an der Elster zehlen! / Fundstelle
 
Seite: (176-177) [204]

Version vom 28. August 2023, 14:44 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Deutsche Poesie dieser Zeit
Keine Beschreibung vorhanden

    Aussagen

    0 Fundstellen
    1703
    0 Fundstellen
    Leipzig
    0 Fundstellen
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [18-24]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [24-27]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-16) [28-43]
    Eine Fundstelle
    (84-85) [111-112]
    Eine Fundstelle
    (102-112) [129-139]
    Eine Fundstelle
    (112-130) [139-157]
    Eine Fundstelle
    (392-468) [417-493]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-552) [494-577]
    Eine Fundstelle
    (553-613) [578-640]
    Eine Fundstelle
    (614-616) [641-643]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [644-675]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [676-680]
    Eine Fundstelle
    (unpag.) [681]
    [aq]XIV[/aq]. Die [aq]Cabbalis[/aq]tischen oder [aq]Paragrammati[/aq]schen Verse. Dabey zu mercken vorkömmt: [S] ¶ [aq]1.)[/aq] Die [aq]Cabbali[/aq]stischen oder [aq]Paragramma[/aq]tischen [aq]Inventiones[/aq] beruhen auf Erklärung unterschiedener Wörter oder wohl gar Zeilen durch andere Wörter und Zeilen/ und diß zwar durch Beyhülffe gewisser Zahlen/ die man aus gleichfalls gewissen [aq]Cabbali[/aq]stischen Registern sucht. Der Uhrsprung solcher [aq]Cabbalen[/aq] oder Auslegungen kömmt von der Juden/ welchen es Michael Stiefel/ der bekandte Rechen-Meister/ zu erst nachthun wollen: Und vor einiger Zeit haben sich Leute gefunden/ die dergleichen so wohl in Teutschen als Lateinischen [aq]Carminibus[/aq] anzuwenden gesucht. ¶ [aq]2.)[/aq] Da aber solch [aq]Cabbali[/aq]stisch oder [aq]Paragramma[/aq]tisch Wesen gar weitläufftig ist/ und mehr/ als ein [aq]Alphabeth[/aq] hat/ darinn ein Buchstabe bald diß den Zahlen nach/ bald ein anders/ aus gesetzten [aq]Proportio[/aq]nen/ gilt; so will ich mich hierbey wieder nicht auffhalten/ sondern den/ so ein mehrers verlangt/ auf Hn. Hennings [aq]Cabbalologiam[/aq] weisen/ und indeß zu einiger Wissenschafft von solchen [aq]Cabbali[/aq]stischen/ [aq]Alphabet[/aq]en viere hersetzen [...][S][...] ¶ Wenn man nun zu einer Materie die [aq]Invention[/aq] haben will/ suchet man aus seinem [aq]Themate[/aq], wie viel wohl solches nach diesem und jenem [aq]Cabbali[/aq]stischen [aq]Alphabet[/aq] an Zahlen austrage/ und so man in andern nachdencklichen Worten eben diese Zahl finden kan/ scheint hernach die Ausarbeitung desto leichter zu werden.
    Eine Fundstelle
    (265-268) [292-295]
    [aq]XXI[/aq]. Ich dörffte fast bey den Spiel-Gedichten zum Beschluß diejenigen Klapp-Reime anführen/ deren sich ihrer annoch viel in den [aq]Dispositionibus[/aq] ihrer Predigten bedienen/ solcher Gestalt aber mit Zwang den Vortrag in Reimen abfassen/ weil ich keine andere Ursache solches Verfahrens sehen kan/ als daß man sein Poetisch [aq]Ingenium[/aq] zur Unzeit zu weisen denckt/ und dem Text öffters die höchste Gewalt thut. Also trug einer einst in einem [aq]Collegio Homiletico ex I. Petr. V, 10[/aq]. vor: GOttes Treuheit/ und des Creutzes Schlechtheit/ wozu der [aq]Theologus[/aq] in der [aq]Censura[/aq] sagte: Warum nicht auch/ der Menschen Narrheit? Doch wider diesen [aq]Lusum[/aq], der vor Alters noch (besiehe Hn. [aq]Morhof[/aq]. Unterricht [aq]p. m. 606[/aq].) hat mögen [aq]excusi[/aq]ret werden/ wird mehr in den [aq]Libellis[/aq] und [aq]Collegiis Homileticis[/aq] geredt. ¶ [aq]XXII[/aq]. Es giebt auch endlich noch einige/ die es denen Alten nachthun wollen/ und nach denen in der Kirche beliebten Liedern/ [aq]Puer natus &c. In dulci, &c[/aq]. Teutsche und Lateinische/ oder auch anderer Sprachen Verse unter einander mischen. Welches aber/ wie es sich durch genannte Lieder nicht behaupten läst/ bey deren Ursprung [S] gantz ein andrer Zustand war/ viel weniger durch ältere Zeugnisse/ als da die Wissenschafft der Teutschen [aq]Poësie[/aq] nicht so weit kommen; also kan man es anietzo nicht anders/ als [aq]Lusum ingenii tituliren[/aq]. Und so viel von den Spiel-Gedichten/ über welchen ich mich fast müde geschrieben habe.
    Eine Fundstelle
    (289-290) [316-317]
    [aq]VII[/aq]. Folgen dahero einige Exempel zur Erläuterung obiger Reguln/ daraus die unterschiedliche Arten von blossen und vermischten Oden/ die [aq]Alexandrini[/aq]schen Oden/ die [aq]Imitationes[/aq] der Kirchen-Melodien/ die Endigung des [aq]Sensus[/aq] mit einer Strophe/ die bräuchliche Zahl der Zeilen in einer Strophe/ und [aq]a. m[/aq]. zu erkennen; sonderlich/ wenn man dazu nimmt/ was unten von [aq]Madrigali[/aq]schen Oden wird gesagt werden. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Als dem Hoch-Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Adam Liebmann von Beust [...] ein Hoch Adel. Männl. Erbe erwünscht gebohren wurde/ erwieß das [aq]Gymnasium[/aq] allhier seinen gehorsamsten [aq]Respect[/aq] in einer Nacht-[aq]Music[/aq] und folgender Ode: [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Wir wollen nicht hinfort als Schuldner bleiben/ ¶ [...][S][...] ¶ [aq]II[/aq]. ¶ Herrn [aq]Ephori[/aq], Friedrich Ernst Meisens/ Hoch-Ehrwürden ward nach dem am [aq]10. Nov. 1699[/aq]. in Leipzig erhaltenen [aq]Gradu Doctoris Theologiae[/aq] folgende Ode in geziemender [aq]Observan[/aq]tz und unter einer A-[S]bend-[aq]Music[/aq] vom gedachten [aq]Gymnasio[/aq] abgesungen: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ O du wohlgeprießner Mann! ¶ [...][S][...] ¶ [aq]III[/aq]. ¶ In mehr genanntem [aq]Gymnasio[/aq] gehn die [aq]me[/aq]-[S][aq]ditationes poenitentiales[/aq] acht Tage vor der Beichte an. Da ich nun A. [aq]1697[/aq]. solche mit einer Buß-Ode anzufangen pflegte/ hierzu aber im Winter das Evang. [aq]IV. Adv[/aq]. und der Tag [aq]Thomae[/aq] gute Anlaß gaben/ geriethen die Verse auff die Melodey: Wer nur den lieben GOtt läst walten etc. also: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Wer bistu? heist ietzund die Frage/
    Eine Fundstelle
    (78-83) [105-110]
    [aq]XXI[/aq]. Ich dörffte fast bey den Spiel-Gedichten zum Beschluß diejenigen Klapp-Reime anführen/ deren sich ihrer annoch viel in den [aq]Dispositionibus[/aq] ihrer Predigten bedienen/ solcher Gestalt aber mit Zwang den Vortrag in Reimen abfassen/ weil ich keine andere Ursache solches Verfahrens sehen kan/ als daß man sein Poetisch [aq]Ingenium[/aq] zur Unzeit zu weisen denckt/ und dem Text öffters die höchste Gewalt thut. Also trug einer einst in einem [aq]Collegio Homiletico ex I. Petr. V, 10[/aq]. vor: GOttes Treuheit/ und des Creutzes Schlechtheit/ wozu der [aq]Theologus[/aq] in der [aq]Censura[/aq] sagte: Warum nicht auch/ der Menschen Narrheit? Doch wider diesen [aq]Lusum[/aq], der vor Alters noch (besiehe Hn. [aq]Morhof[/aq]. Unterricht [aq]p. m. 606[/aq].) hat mögen [aq]excusi[/aq]ret werden/ wird mehr in den [aq]Libellis[/aq] und [aq]Collegiis Homileticis[/aq] geredt. ¶ [aq]XXII[/aq]. Es giebt auch endlich noch einige/ die es denen Alten nachthun wollen/ und nach denen in der Kirche beliebten Liedern/ [aq]Puer natus &c. In dulci, &c[/aq]. Teutsche und Lateinische/ oder auch anderer Sprachen Verse unter einander mischen. Welches aber/ wie es sich durch genannte Lieder nicht behaupten läst/ bey deren Ursprung [S] gantz ein andrer Zustand war/ viel weniger durch ältere Zeugnisse/ als da die Wissenschafft der Teutschen [aq]Poësie[/aq] nicht so weit kommen; also kan man es anietzo nicht anders/ als [aq]Lusum ingenii tituliren[/aq]. Und so viel von den Spiel-Gedichten/ über welchen ich mich fast müde geschrieben habe.
    Eine Fundstelle
    (289-290) [316-317]
    [aq]VII[/aq]. Folgen dahero einige Exempel zur Erläuterung obiger Reguln/ daraus die unterschiedliche Arten von blossen und vermischten Oden/ die [aq]Alexandrini[/aq]schen Oden/ die [aq]Imitationes[/aq] der Kirchen-Melodien/ die Endigung des [aq]Sensus[/aq] mit einer Strophe/ die bräuchliche Zahl der Zeilen in einer Strophe/ und [aq]a. m[/aq]. zu erkennen; sonderlich/ wenn man dazu nimmt/ was unten von [aq]Madrigali[/aq]schen Oden wird gesagt werden. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Als dem Hoch-Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Adam Liebmann von Beust [...] ein Hoch Adel. Männl. Erbe erwünscht gebohren wurde/ erwieß das [aq]Gymnasium[/aq] allhier seinen gehorsamsten [aq]Respect[/aq] in einer Nacht-[aq]Music[/aq] und folgender Ode: [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Wir wollen nicht hinfort als Schuldner bleiben/ ¶ [...][S][...] ¶ [aq]II[/aq]. ¶ Herrn [aq]Ephori[/aq], Friedrich Ernst Meisens/ Hoch-Ehrwürden ward nach dem am [aq]10. Nov. 1699[/aq]. in Leipzig erhaltenen [aq]Gradu Doctoris Theologiae[/aq] folgende Ode in geziemender [aq]Observan[/aq]tz und unter einer A-[S]bend-[aq]Music[/aq] vom gedachten [aq]Gymnasio[/aq] abgesungen: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ O du wohlgeprießner Mann! ¶ [...][S][...] ¶ [aq]III[/aq]. ¶ In mehr genanntem [aq]Gymnasio[/aq] gehn die [aq]me[/aq]-[S][aq]ditationes poenitentiales[/aq] acht Tage vor der Beichte an. Da ich nun A. [aq]1697[/aq]. solche mit einer Buß-Ode anzufangen pflegte/ hierzu aber im Winter das Evang. [aq]IV. Adv[/aq]. und der Tag [aq]Thomae[/aq] gute Anlaß gaben/ geriethen die Verse auff die Melodey: Wer nur den lieben GOtt läst walten etc. also: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Wer bistu? heist ietzund die Frage/
    Eine Fundstelle
    (78-83) [105-110]
    Eine Fundstelle
    (2) [29]
    Eine Fundstelle
    (4) [31]
    Eine Fundstelle
    (9) [36]
    Eine Fundstelle
    (19) [46]
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    (19) [46]
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    Eine Fundstelle
    (20) [47]
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    (20) [47]
    Eine Fundstelle
    (22) [49]
    Eine Fundstelle
    (22) [49]
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    (26) [53]
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    (28) [55]
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    (71) [98]
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    (71) [98]
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    (72) [99]
    Eine Fundstelle
    (72) [99]
    Eine Fundstelle
    (73) [100]
    Eine Fundstelle
    (75) [102]
    [aq]VII[/aq]. Folgen dahero einige Exempel zur Erläuterung obiger Reguln/ daraus die unterschiedliche Arten von blossen und vermischten Oden/ die [aq]Alexandrini[/aq]schen Oden/ die [aq]Imitationes[/aq] der Kirchen-Melodien/ die Endigung des [aq]Sensus[/aq] mit einer Strophe/ die bräuchliche Zahl der Zeilen in einer Strophe/ und [aq]a. m[/aq]. zu erkennen; sonderlich/ wenn man dazu nimmt/ was unten von [aq]Madrigali[/aq]schen Oden wird gesagt werden. ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Als dem Hoch-Wohlgebohrnen Herrn/ Herrn Adam Liebmann von Beust [...] ein Hoch Adel. Männl. Erbe erwünscht gebohren wurde/ erwieß das [aq]Gymnasium[/aq] allhier seinen gehorsamsten [aq]Respect[/aq] in einer Nacht-[aq]Music[/aq] und folgender Ode: [S] ¶ [aq]I[/aq]. ¶ Wir wollen nicht hinfort als Schuldner bleiben/ ¶ [...][S][...] ¶ [aq]II[/aq]. ¶ Herrn [aq]Ephori[/aq], Friedrich Ernst Meisens/ Hoch-Ehrwürden ward nach dem am [aq]10. Nov. 1699[/aq]. in Leipzig erhaltenen [aq]Gradu Doctoris Theologiae[/aq] folgende Ode in geziemender [aq]Observan[/aq]tz und unter einer A-[S]bend-[aq]Music[/aq] vom gedachten [aq]Gymnasio[/aq] abgesungen: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ O du wohlgeprießner Mann! ¶ [...][S][...] ¶ [aq]III[/aq]. ¶ In mehr genanntem [aq]Gymnasio[/aq] gehn die [aq]me[/aq]-[S][aq]ditationes poenitentiales[/aq] acht Tage vor der Beichte an. Da ich nun A. [aq]1697[/aq]. solche mit einer Buß-Ode anzufangen pflegte/ hierzu aber im Winter das Evang. [aq]IV. Adv[/aq]. und der Tag [aq]Thomae[/aq] gute Anlaß gaben/ geriethen die Verse auff die Melodey: Wer nur den lieben GOtt läst walten etc. also: ¶ [aq]1[/aq]. ¶ Wer bistu? heist ietzund die Frage/
    Eine Fundstelle
    (78-83) [105-110]
    Eine Fundstelle
    (91) [118]
    Eine Fundstelle
    (118) [145]
    [aq]XIV[/aq]. Die [aq]Cabbalis[/aq]tischen oder [aq]Paragrammati[/aq]schen Verse. Dabey zu mercken vorkömmt: [S] ¶ [aq]1.)[/aq] Die [aq]Cabbali[/aq]stischen oder [aq]Paragramma[/aq]tischen [aq]Inventiones[/aq] beruhen auf Erklärung unterschiedener Wörter oder wohl gar Zeilen durch andere Wörter und Zeilen/ und diß zwar durch Beyhülffe gewisser Zahlen/ die man aus gleichfalls gewissen [aq]Cabbali[/aq]stischen Registern sucht. Der Uhrsprung solcher [aq]Cabbalen[/aq] oder Auslegungen kömmt von der Juden/ welchen es Michael Stiefel/ der bekandte Rechen-Meister/ zu erst nachthun wollen: Und vor einiger Zeit haben sich Leute gefunden/ die dergleichen so wohl in Teutschen als Lateinischen [aq]Carminibus[/aq] anzuwenden gesucht. ¶ [aq]2.)[/aq] Da aber solch [aq]Cabbali[/aq]stisch oder [aq]Paragramma[/aq]tisch Wesen gar weitläufftig ist/ und mehr/ als ein [aq]Alphabeth[/aq] hat/ darinn ein Buchstabe bald diß den Zahlen nach/ bald ein anders/ aus gesetzten [aq]Proportio[/aq]nen/ gilt; so will ich mich hierbey wieder nicht auffhalten/ sondern den/ so ein mehrers verlangt/ auf Hn. Hennings [aq]Cabbalologiam[/aq] weisen/ und indeß zu einiger Wissenschafft von solchen [aq]Cabbali[/aq]stischen/ [aq]Alphabet[/aq]en viere hersetzen [...][S][...] ¶ Wenn man nun zu einer Materie die [aq]Invention[/aq] haben will/ suchet man aus seinem [aq]Themate[/aq], wie viel wohl solches nach diesem und jenem [aq]Cabbali[/aq]stischen [aq]Alphabet[/aq] an Zahlen austrage/ und so man in andern nachdencklichen Worten eben diese Zahl finden kan/ scheint hernach die Ausarbeitung desto leichter zu werden.
    Eine Fundstelle
    (265-268) [292-295]
    [aq]XXI[/aq]. Ich dörffte fast bey den Spiel-Gedichten zum Beschluß diejenigen Klapp-Reime anführen/ deren sich ihrer annoch viel in den [aq]Dispositionibus[/aq] ihrer Predigten bedienen/ solcher Gestalt aber mit Zwang den Vortrag in Reimen abfassen/ weil ich keine andere Ursache solches Verfahrens sehen kan/ als daß man sein Poetisch [aq]Ingenium[/aq] zur Unzeit zu weisen denckt/ und dem Text öffters die höchste Gewalt thut. Also trug einer einst in einem [aq]Collegio Homiletico ex I. Petr. V, 10[/aq]. vor: GOttes Treuheit/ und des Creutzes Schlechtheit/ wozu der [aq]Theologus[/aq] in der [aq]Censura[/aq] sagte: Warum nicht auch/ der Menschen Narrheit? Doch wider diesen [aq]Lusum[/aq], der vor Alters noch (besiehe Hn. [aq]Morhof[/aq]. Unterricht [aq]p. m. 606[/aq].) hat mögen [aq]excusi[/aq]ret werden/ wird mehr in den [aq]Libellis[/aq] und [aq]Collegiis Homileticis[/aq] geredt. ¶ [aq]XXII[/aq]. Es giebt auch endlich noch einige/ die es denen Alten nachthun wollen/ und nach denen in der Kirche beliebten Liedern/ [aq]Puer natus &c. In dulci, &c[/aq]. Teutsche und Lateinische/ oder auch anderer Sprachen Verse unter einander mischen. Welches aber/ wie es sich durch genannte Lieder nicht behaupten läst/ bey deren Ursprung [S] gantz ein andrer Zustand war/ viel weniger durch ältere Zeugnisse/ als da die Wissenschafft der Teutschen [aq]Poësie[/aq] nicht so weit kommen; also kan man es anietzo nicht anders/ als [aq]Lusum ingenii tituliren[/aq]. Und so viel von den Spiel-Gedichten/ über welchen ich mich fast müde geschrieben habe.
    Eine Fundstelle
    (289-290) [316-317]
    Eine Fundstelle
    (392) [417]
    Eine Fundstelle
    (469) [494]
    Eine Fundstelle
    (553) [578]
    Eine Fundstelle
    (614) [641]