Daher sind inn den alten Zeiten die [aq]Theologi[/aq] gemeiniglich Poëten gewesen/ und [aq]Cicero[/aq] der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig gehalten habe. *[[aq]Tacitus libr. 2. Annal[/aq].] Die alten Teutschen selbst haben ire Druiden und Barden nicht allein für ire Prîster gehalten/ sondern ire Meister-Gesänge/ darinn sie die grôssen Taten der damaligen Teutschen gesungen/ so heilig gehalten/ daß sie nicht haben müssen beschriben und gemein gemacht werden. (Q5650): Unterschied zwischen den Versionen

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Bezeichnung / deBezeichnung / de
Daher sind inn den alten Zeiten die Theologi gemeiniglich Poëten gewesen/ und Cicero der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig gehalten habe. *[Tacitus libr. 2. Annal.] Die alten Teutschen selbst haben ire Druiden und Barden nicht allein für ire Prîster gehalten/ sondern ire Meister-Gesänge/ darinn sie die grôssen Taten der damaligen Teutschen gesungen/ so heilig gehalten/ daß sie nicht haben müssen beschriben und gemein gemacht werden.
Daher sind inn den alten Zeiten die [aq]Theologi[/aq] gemeiniglich Poëten gewesen/ und [aq]Cicero[/aq] der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig gehalten habe. *[[aq]Tacitus libr. 2. Annal[/aq].] Die alten Teutschen selbst haben ire Druiden und Barden nicht allein für ire Prîster gehalten/ sondern ire Meister-Gesänge/ darinn sie die grôssen Taten der damaligen Teutschen gesungen/ so heilig gehalten/ daß sie nicht haben müssen beschriben und gemein gemacht werden.

Version vom 12. Dezember 2022, 08:42 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Daher sind inn den alten Zeiten die [aq]Theologi[/aq] gemeiniglich Poëten gewesen/ und [aq]Cicero[/aq] der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig gehalten habe. *[[aq]Tacitus libr. 2. Annal[/aq].] Die alten Teutschen selbst haben ire Druiden und Barden nicht allein für ire Prîster gehalten/ sondern ire Meister-Gesänge/ darinn sie die grôssen Taten der damaligen Teutschen gesungen/ so heilig gehalten/ daß sie nicht haben müssen beschriben und gemein gemacht werden.
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