Zu wünschen wäre solchen Versesudlern/ daß sie die Kunst der Poesy recht erlernten/ und alsdan Lieder GOtt zu Ehren widmeten? Sie würden erfahren/ daß GOtt/ dem sie auch allein gebühret/ die Ehre erkentlicher von ihnen annehmen/ auch mit Wolthaten/ die sie oft bei Menschen mit Versen vergeblich suchen/ sie reichlich überschütten würde. Rechtschaffene Poeten/ die sich erinnern/ daß ihre Kunst vom Himmel einfließe/ daß diese Kunst-Ergebenen vor alters für [S] die allein-Weißen gehalten/ und von dem Weltweißen-Vatter Plato Vätter und Fürsten der Weißheit/ größer als Menschen und kleiner als Götter/ ja Söhne der Götter und Göttlich genennt worden: werden diese HimmelsTropfen und Perlen viel zu edel achten/ als daß sie solche auf die Erde verschütten sollten. ¶ 25 Gegenwärtige Poesy-Anweisung/ zielet auf der frommen Zweck/ daß diese Edle Kunst zur Ehre dessen/ von dem sie einfliesset/ möchte verwendet werden. Ich schriebe/ fast vor 30 Jahren/ auf gnädiges Ansinnen eines hohen Cavalliers/ ein halb-huntert LehrSätze von dieser Wissenschaft: welche/ als nur in einem paar Bögen bestehend/ ohne mein Wissen/ vielfältig abgeschrieben/ und endlich gar in die Schulen einzuführen mir abgeheischet worden. (Q3203): Unterschied zwischen den Versionen

(‎Bezeichnung für [de] geändert: Zu wünschen wäre solchen Versesudlern/ daß sie die Kunst der Poesy recht erlernten/ und alsdan Lieder GOtt zu Ehren widmeten? Sie würden erfahren/ daß GOtt/ dem sie auch allein gebühret/ die Ehre erkentlicher von ihnen annehmen/ auch mit Wolthaten/ die sie oft bei Menschen mit Versen vergeblich suchen/ sie reichlich überschütten würde. Rechtschaffene Poeten/ die sich erinnern/ daß ihre Kunst vom Himmel einfließe/ daß diese Kunst-Ergebenen vor alters für [S] die allein-…)
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Aktuelle Version vom 31. Januar 2025, 13:50 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Zu wünschen wäre solchen Versesudlern/ daß sie die Kunst der Poesy recht erlernten/ und alsdan Lieder GOtt zu Ehren widmeten? Sie würden erfahren/ daß GOtt/ dem sie auch allein gebühret/ die Ehre erkentlicher von ihnen annehmen/ auch mit Wolthaten/ die sie oft bei Menschen mit Versen vergeblich suchen/ sie reichlich überschütten würde. Rechtschaffene Poeten/ die sich erinnern/ daß ihre Kunst vom Himmel einfließe/ daß diese Kunst-Ergebenen vor alters für [S] die allein-Weißen gehalten/ und von dem Weltweißen-Vatter Plato Vätter und Fürsten der Weißheit/ größer als Menschen und kleiner als Götter/ ja Söhne der Götter und Göttlich genennt worden: werden diese HimmelsTropfen und Perlen viel zu edel achten/ als daß sie solche auf die Erde verschütten sollten. ¶ 25 Gegenwärtige Poesy-Anweisung/ zielet auf der frommen Zweck/ daß diese Edle Kunst zur Ehre dessen/ von dem sie einfliesset/ möchte verwendet werden. Ich schriebe/ fast vor 30 Jahren/ auf gnädiges Ansinnen eines hohen Cavalliers/ ein halb-huntert LehrSätze von dieser Wissenschaft: welche/ als nur in einem paar Bögen bestehend/ ohne mein Wissen/ vielfältig abgeschrieben/ und endlich gar in die Schulen einzuführen mir abgeheischet worden.
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