Poetischer Trichter (Q90): Unterschied zwischen den Versionen

Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: 20. Hertzbewegliche Sonntags Andachten nach den Sonntäglichen Epistel Texten ausgemahlet diesen sind beygefüget 14. Wochen Andachten als 7. Betrachtungen über die 7. Bitte in dem Vatter Unser etc. und soviel über die 7. Wort Christi am Creutze [aq]ib[/aq]. in 8. 1651. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Autoritäten: 20. Hertzbewegliche Sonntags Andachten nach den Sonntäglichen Epistel Texten ausgemahlet diesen sind beygefüget 14. Wochen Andachten als 7. Betrachtungen über die 7. Bitte in dem Vatter Unser etc. und soviel über die 7. Wort Christi am Creutze [aq]ib[/aq]. in 8. 1651. / Fundstelle
Seite: (III, unpag.) [III, 14]
 

Version vom 4. Juli 2022, 17:30 Uhr

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Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Poetischer Trichter
Keine Beschreibung vorhanden

    Aussagen

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    1647
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    Nürnberg
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    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
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    Q426 (Gelöschtes Datenobjekt)
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    (I, unpag.) [I, 4]
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    (I, unpag.-unpag.) [I, 17-18]
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    (I, 16-32) [I, 34-50]
    Eine Fundstelle
    (I, 51-74) [I, 69-88]
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    (I, 74-100) [I, 88-114]
    Eine Fundstelle
    (I, unpag.-unpag.) [I, 152-153]
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    (I, unpag.-unpag.) [I, 154-160]
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    (II, unpag.) [II, 2]
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    (II, unpag.-unpag.) [II, 8-14]
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    (II, 93-112) [II, 107-126]
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    (II, 186-unpag.) [II, 200-208]
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    (III, unpag.) [III, 2]
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    (III, 1-8) [III, 33-40]
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    (III, 101-111) [III, 133-143]
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    (III, 505-540) [III, 535-570]
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    (III, unpag.-unpag.) [III, 594-608]
    27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].])
    Eine Fundstelle
    (III, 21-23) [III, 53-55]
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    (III, 116) [III, 148]
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    (III, 131) [III, 163]
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    (III, 468) [III, 498]
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    Eine Fundstelle
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    Eine Fundstelle
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    Eine Fundstelle
    (III, 485) [III, 515]
    Eine Fundstelle
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    Eine Fundstelle
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    Eine Fundstelle
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    Eine Fundstelle
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    Eine Fundstelle
    (III, 497) [III, 527]
    Eine Fundstelle
    (III, 501) [III, 531]
    Eine Fundstelle
    (III, Zuschrifft, unpag.) [III, 4]
    Eine Fundstelle
    (III, 105) [III, 137]
    Eine Fundstelle
    (III, 504) [534]
    27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].])
    Eine Fundstelle
    (III, 21-23) [III, 53-55]
    Eine Fundstelle
    (I, 13) [I, 31]
    Eine Fundstelle
    (I, 15) [I, 33]
    Eine Fundstelle
    (I, 20) [I, 38]
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    (I, 62) [I, 80]
    Eine Fundstelle
    (I, 64) [I, 82]
    Eine Fundstelle
    (I, 72) [I, 86]
    Eine Fundstelle
    (I, 83) [I, 97]
    Eine Fundstelle
    (I, 84) [I, 98]
    Eine Fundstelle
    (I, 119) [I, 133]
    Eine Fundstelle
    (I, 121) [I, 135]
    Eine Fundstelle
    (I, 121) [I, 135]
    Eine Fundstelle
    (I, 121) [I, 135]
    Eine Fundstelle
    (II, 9) [II, 23]
    Eine Fundstelle
    (II, 9) [II, 23]
    Eine Fundstelle
    (II, 16) [II, 30]
    Eine Fundstelle
    (II, 28) [II, 42]
    Eine Fundstelle
    (III, 43) [III, 75]
    Eine Fundstelle
    (III, 72) [III, 104]
    Eine Fundstelle
    (III, 104) [III, 136]
    27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].])
    Eine Fundstelle
    (III, 21-23) [III, 53-55]
    Eine Fundstelle
    (III, Zuschrifft, unpag.) [III, 4]