(Ein neues Datenobjekt erstellt: 200 Der gewön- und sehnlichste Abschied ist/ wann wir diese Welt segnen. Da erzehlet man/ wie man auf [S] Erden gekränkt gelebet/ Unrecht erlitten/ vom Neid verfolgt/ von der Bosheit geplagt worden: das nun alles aufhören werde. Man danket Gott/ den Obern/ den Befreundten und guten Freunden/ für alle Gnad und Wolthaten/ Liebe und Treue. Man nimmt Abschied von den Seinen/ befihlt sie GOtt/ vermahnet sie zur Gottesfurcht und Tugend/ wünschet ihnen tausend Gutes/ trö…) |
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200 Der gewön- und sehnlichste Abschied ist/ wann wir diese Welt segnen. Da erzehlet man/ wie man auf [S] Erden gekränkt gelebet/ Unrecht erlitten/ vom Neid verfolgt/ von der Bosheit geplagt worden: das nun alles aufhören werde. Man danket Gott/ den Obern/ den Befreundten und guten Freunden/ für alle Gnad und Wolthaten/ Liebe und Treue. Man nimmt Abschied von den Seinen/ befihlt sie GOtt/ vermahnet sie zur Gottesfurcht und Tugend/ wünschet ihnen tausend Gutes/ tröstet und segnet sie/ und freuet sich ihrer seeligen Nachfart. Man verzeihet den Feinden/ bittet hinwieder jederman um Verzeihung/ wünschet Bekehrung/ und danket für die Verfolgung/ die nur ein Wegweiser zu Gott gewsen. Man freuet sich/ einmal von der Wanderschaft ins Vatterland/ von der Mühe zur Ruhe/ von der Meergefahr in den Port/ von dem Kampf zur SiegsKrone/ vom Wettlauf zum Kleinod zu gelangen. Man gibt endlich gute Nacht/ befihlt seine Seele in Gottes Hände/ bittet um den H. Geist/ der im Herzen ruffe und tröste/ wirft sich in JEsu Wunden/ und glaubet/ daß die Heil. Engel [S] den Geist in Abrahams Schoß tragen/ den Leib im Grab bewahren und einmal aus denselben verklärt gen Himmel abholen werden. Ein dergleichen kurzes AbschiedLied/ ist folgendes. | 200 Der gewön- und sehnlichste Abschied ist/ wann wir diese Welt segnen. Da erzehlet man/ wie man auf [S] Erden gekränkt gelebet/ Unrecht erlitten/ vom Neid verfolgt/ von der Bosheit geplagt worden: das nun alles aufhören werde. Man danket Gott/ den Obern/ den Befreundten und guten Freunden/ für alle Gnad und Wolthaten/ Liebe und Treue. Man nimmt Abschied von den Seinen/ befihlt sie GOtt/ vermahnet sie zur Gottesfurcht und Tugend/ wünschet ihnen tausend Gutes/ tröstet und segnet sie/ und freuet sich ihrer seeligen Nachfart. Man verzeihet den Feinden/ bittet hinwieder jederman um Verzeihung/ wünschet Bekehrung/ und danket für die Verfolgung/ die nur ein Wegweiser zu Gott gewsen. Man freuet sich/ einmal von der Wanderschaft ins Vatterland/ von der Mühe zur Ruhe/ von der Meergefahr in den Port/ von dem Kampf zur SiegsKrone/ vom Wettlauf zum Kleinod zu gelangen. Man gibt endlich gute Nacht/ befihlt seine Seele in Gottes Hände/ bittet um den H. Geist/ der im Herzen ruffe und tröste/ wirft sich in JEsu Wunden/ und glaubet/ daß die Heil. Engel [S] den Geist in Abrahams Schoß tragen/ den Leib im Grab bewahren und einmal aus denselben verklärt gen Himmel abholen werden. Ein dergleichen kurzes AbschiedLied/ ist folgendes. ¶ HErr! es steht in deinen Händen! | ||
| Eigenschaft / Element von | |||
| Eigenschaft / Element von: Teutsche Rede- bind- und Dicht-Kunst / Rang | |||
Normaler Rang | |||
Aktuelle Version vom 31. Januar 2025, 13:58 Uhr
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| Sprache | Bezeichnung | Beschreibung | Auch bekannt als |
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| Deutsch | 200 Der gewön- und sehnlichste Abschied ist/ wann wir diese Welt segnen. Da erzehlet man/ wie man auf [S] Erden gekränkt gelebet/ Unrecht erlitten/ vom Neid verfolgt/ von der Bosheit geplagt worden: das nun alles aufhören werde. Man danket Gott/ den Obern/ den Befreundten und guten Freunden/ für alle Gnad und Wolthaten/ Liebe und Treue. Man nimmt Abschied von den Seinen/ befihlt sie GOtt/ vermahnet sie zur Gottesfurcht und Tugend/ wünschet ihnen tausend Gutes/ tröstet und segnet sie/ und freuet sich ihrer seeligen Nachfart. Man verzeihet den Feinden/ bittet hinwieder jederman um Verzeihung/ wünschet Bekehrung/ und danket für die Verfolgung/ die nur ein Wegweiser zu Gott gewsen. Man freuet sich/ einmal von der Wanderschaft ins Vatterland/ von der Mühe zur Ruhe/ von der Meergefahr in den Port/ von dem Kampf zur SiegsKrone/ vom Wettlauf zum Kleinod zu gelangen. Man gibt endlich gute Nacht/ befihlt seine Seele in Gottes Hände/ bittet um den H. Geist/ der im Herzen ruffe und tröste/ wirft sich in JEsu Wunden/ und glaubet/ daß die Heil. Engel [S] den Geist in Abrahams Schoß tragen/ den Leib im Grab bewahren und einmal aus denselben verklärt gen Himmel abholen werden. Ein dergleichen kurzes AbschiedLied/ ist folgendes. ¶ HErr! es steht in deinen Händen! |
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