Hochteutsche kurze/ deutliche und gründliche Vers- Reim- Und Dicht-Kunst (Q132): Unterschied zwischen den Versionen

 
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Eigenschaft / SekundärliteraturEigenschaft / Sekundärliteratur
Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstein etc. / Rang
Normaler Rang
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstein etc. / Fundstelle
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Eigenschaft / Sekundärliteratur
 
Eigenschaft / Sekundärliteratur: Grüwel, Johann / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Nun aber da mit den besten Versen wenig Guht zu gewinnen ist/ müssen sie die [aq]Musae[/aq] daran genügen lassen daß inn den Kirchen und auf den Canzeln mit geistreichen Lidern GOtt gedinet wird. Die weltlichen [S] [aq]Carmina[/aq] dinen zu disen Zeiten sonst wenig/ als daß man einen grôssen Herrn/ und [aq]Patro[/aq]nen damit Ere antuhe/ oder den Hochzeitern eine Lust machche/ und ire Gäste damit ergetze/ oder der verstorbenen Tugend preise/ und die Betrübte mit Trôst erquikke. / Rang
 
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Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Nun aber da mit den besten Versen wenig Guht zu gewinnen ist/ müssen sie die [aq]Musae[/aq] daran genügen lassen daß inn den Kirchen und auf den Canzeln mit geistreichen Lidern GOtt gedinet wird. Die weltlichen [S] [aq]Carmina[/aq] dinen zu disen Zeiten sonst wenig/ als daß man einen grôssen Herrn/ und [aq]Patro[/aq]nen damit Ere antuhe/ oder den Hochzeitern eine Lust machche/ und ire Gäste damit ergetze/ oder der verstorbenen Tugend preise/ und die Betrübte mit Trôst erquikke. / Fundstelle
 
Seite: (61-17) [25-26]
Eigenschaft / Dichtung/Theologie
 
Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden.
Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. / Rang
 
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Eigenschaft / Dichtung/Theologie: Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. / Fundstelle
 
Seite: (165-166) [174-175]
Eigenschaft / Inspiration
 
Eigenschaft / Inspiration: Wer nun den Namen und die Taht eines Poeten haben wil/ an dem erfodern dy Weltweisen dreyerley/ nemlich: die natürliche Zuneigung zur Dichterey/ die Unterweisung/ und die Ubung. Darüm sagt [aq]Cicero pro Archia: Si à summis hominibus eruditissimisque accepimus, caeterarum rerum Studia & Doctrina, & Praeceptis & arte constare; Poëtam naturâ ipsâ valere & mentis viribus excitari, & quasi divino Spiritu afflari[/aq]. Die Natur aber mag so guht seyn als sie kan/ so muß doch dy Unterweisung durch die Vers- und Reim-Kunst darzu kommen. Denn dise macht den Geist vollkommen/ den die Natur inn dem Poeten gewirket hat/ und wird er nichts tüchtiges ohn die Hülf-Leistung der Kunst am Tage legen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Inspiration: Wer nun den Namen und die Taht eines Poeten haben wil/ an dem erfodern dy Weltweisen dreyerley/ nemlich: die natürliche Zuneigung zur Dichterey/ die Unterweisung/ und die Ubung. Darüm sagt [aq]Cicero pro Archia: Si à summis hominibus eruditissimisque accepimus, caeterarum rerum Studia & Doctrina, & Praeceptis & arte constare; Poëtam naturâ ipsâ valere & mentis viribus excitari, & quasi divino Spiritu afflari[/aq]. Die Natur aber mag so guht seyn als sie kan/ so muß doch dy Unterweisung durch die Vers- und Reim-Kunst darzu kommen. Denn dise macht den Geist vollkommen/ den die Natur inn dem Poeten gewirket hat/ und wird er nichts tüchtiges ohn die Hülf-Leistung der Kunst am Tage legen. / Fundstelle
 
Seite: (14) [23]
Eigenschaft / Inspiration
 
Eigenschaft / Inspiration: Dahingegen der Poët weit außstreichet/ sich als ein Adler inn dy Höhe schwinget/ dy gemeine Ahrt zu reden weit hinter sich läßet/ alles bunter/ und fröliger setzt: Alles was er vôrbringt/ neu/ ungewohnt/ gleichsam als mit einer Majestät vermischet/ und mehr einem Göttlichen Außspruch ch und Orakel/ als einer Menschen Stimme gleich scheinet etc. [aq]Plato[/aq] hat zu seiner Zeit gesâgt/ daß dy Poëten den Binen gleich wären. Denn wy dise iren Honigsaft auß den Blumen der Gärten und wisen holeten; also nemen dy Poëten ire Honigsüße Gedichte auß den Lust-Gärten der Musen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Inspiration: Dahingegen der Poët weit außstreichet/ sich als ein Adler inn dy Höhe schwinget/ dy gemeine Ahrt zu reden weit hinter sich läßet/ alles bunter/ und fröliger setzt: Alles was er vôrbringt/ neu/ ungewohnt/ gleichsam als mit einer Majestät vermischet/ und mehr einem Göttlichen Außspruch ch und Orakel/ als einer Menschen Stimme gleich scheinet etc. [aq]Plato[/aq] hat zu seiner Zeit gesâgt/ daß dy Poëten den Binen gleich wären. Denn wy dise iren Honigsaft auß den Blumen der Gärten und wisen holeten; also nemen dy Poëten ire Honigsüße Gedichte auß den Lust-Gärten der Musen. / Fundstelle
 
Seite: (225) [234]
Eigenschaft / Sprachgenealogien
 
(b) Müssen auch dy behalten werden/ da noch [aq]sub judice lis est[/aq]: Ob sy von einer andern Sprache hergenommen; oder ob dy fremde Sprache ein solches Wôrt von den Teutschen entlenet habe. e.g. Fenster/ lateinisch [aq]fenestra[/aq]. Dy Lateinische Sprache [S] hat kein Stamm-Wort/ davon [aq]fenestra[/aq] könte hergeleitet werden. Dy Teutsche aber hat das Wôrt: finster/ davon haben vermuhtlich dy alten Teutschen das Wôrt: Fenster genommen/ weil durch das Fenster das Finstere auß der Stube und Kammer vertrieben wird/ und darüm ist es wahrscheinlich/ daß dy Lateiner den Teutschen das Wôrt: [aq]fenestra[/aq], abgelihen haben/ und daß dy Teutschen das Wort: Fenster/ als ihr eigentühmliches rechtmäßig bey behalten. Also ist es auch mit dem Wort: Sakk/ beschaffen. Hr. [aq]D. Schottelius[/aq], 3. Lobr. [aq]pag. 38[/aq]. Hr. Polmann hinter des Hrn. Bödikers Grundsatze/ daß vile Lateinische Wörter von dem Teutschen herkommen/ und daß inn Italien vor langen Jaren Teutsche von [aq]Verona[/aq] und [aq]Rhaetia[/aq] an bis hinter Florenz gewonet hätten/ welche von den Lateinern vertriben worden. Das Land üm Florenz wird heute zu Tage noch [aq]Thuscia[/aq] oder [aq]Tuscia[/aq] genant/ welches Wôrt dem alten Wôrte Teutsch sehr nahe kommt/ und schreibet [aq]Conradus Leo[/aq], daß dy alten Römer ire Kinder zu den [aq]Thusciern[/aq] geschikkt haben/ von inen dy [aq]Prima Principia Studiorum[/aq] zu lernen. So wäre es nun kein [S] Wunder/ wenn dy alten Lateiner von den Teutschen etliche Wôrte gefaßet/ und inn ire Sprache gleichsam verpflanzet hätten. Es haben aber dy Teutschen dadurch ihr Recht an solchen Wörtern nicht verloren/ sondern sy dennoch behalten/ und brauchen sy noch/ nicht als Fremde; sondern als dy Irige. Gleicher Gestalt verhält es sich auch mit etlichen Grichischen Wörtern/ welche den Teutschen fast gleich sey/ [aq]e.g[/aq].[griech.] der Strauß/ [griech.] arg/ [griech.] nun. Innsonderheit gibt das Wôrt: [griech.] ein Nachdenken/ daß einige Grichen wegen des Handels/ oder wegen irer berühmten Tapferkeit inn Teutschland mögen gewesen seyn/ daß sy einige ihnen gefällige Wörter aufgefaßet/ und inn Grichenland mit genommen haben. Denn es ist kein Grichisch Wort/ darvon [griech.] könte hergeleitet werden. Zwâr hat einer dises Wôrt vor einigen Jaren wollen von [griech.] [aq]deriviren[/aq]; aber was hat [griech.] (Feuer) mit Burg für eine Verwandschaft? Wahrlich keine! Denn daß er vôrgab man müste inn der Burg Feuer haben/ und daher wäre [griech.] von [griech.] genant worden/ daraus folget weniger denn nichts/ gestalt alle Dörfer würden eine Burg heißen [S] müßen/ wenn Burg von [griech.] entsproßen und genennet wäre. Denn kein Dorf kan das Feuers entraten. Dagegen ist offenbahr/ daß Burg seinen Ursprung habe von dem Teutschen Wôrt: birg/ oder verbirg/ [aq]imperfectum[/aq]: verbarg/ [aq]patticipium[/aq]: verborgen/ davon das verbale: Borg oder Burg entstanden/ und also gutes teutschen Herkommens ist.
Eigenschaft / Sprachgenealogien: (b) Müssen auch dy behalten werden/ da noch [aq]sub judice lis est[/aq]: Ob sy von einer andern Sprache hergenommen; oder ob dy fremde Sprache ein solches Wôrt von den Teutschen entlenet habe. e.g. Fenster/ lateinisch [aq]fenestra[/aq]. Dy Lateinische Sprache [S] hat kein Stamm-Wort/ davon [aq]fenestra[/aq] könte hergeleitet werden. Dy Teutsche aber hat das Wôrt: finster/ davon haben vermuhtlich dy alten Teutschen das Wôrt: Fenster genommen/ weil durch das Fenster das Finstere auß der Stube und Kammer vertrieben wird/ und darüm ist es wahrscheinlich/ daß dy Lateiner den Teutschen das Wôrt: [aq]fenestra[/aq], abgelihen haben/ und daß dy Teutschen das Wort: Fenster/ als ihr eigentühmliches rechtmäßig bey behalten. Also ist es auch mit dem Wort: Sakk/ beschaffen. Hr. [aq]D. Schottelius[/aq], 3. Lobr. [aq]pag. 38[/aq]. Hr. Polmann hinter des Hrn. Bödikers Grundsatze/ daß vile Lateinische Wörter von dem Teutschen herkommen/ und daß inn Italien vor langen Jaren Teutsche von [aq]Verona[/aq] und [aq]Rhaetia[/aq] an bis hinter Florenz gewonet hätten/ welche von den Lateinern vertriben worden. Das Land üm Florenz wird heute zu Tage noch [aq]Thuscia[/aq] oder [aq]Tuscia[/aq] genant/ welches Wôrt dem alten Wôrte Teutsch sehr nahe kommt/ und schreibet [aq]Conradus Leo[/aq], daß dy alten Römer ire Kinder zu den [aq]Thusciern[/aq] geschikkt haben/ von inen dy [aq]Prima Principia Studiorum[/aq] zu lernen. So wäre es nun kein [S] Wunder/ wenn dy alten Lateiner von den Teutschen etliche Wôrte gefaßet/ und inn ire Sprache gleichsam verpflanzet hätten. Es haben aber dy Teutschen dadurch ihr Recht an solchen Wörtern nicht verloren/ sondern sy dennoch behalten/ und brauchen sy noch/ nicht als Fremde; sondern als dy Irige. Gleicher Gestalt verhält es sich auch mit etlichen Grichischen Wörtern/ welche den Teutschen fast gleich sey/ [aq]e.g[/aq].[griech.] der Strauß/ [griech.] arg/ [griech.] nun. Innsonderheit gibt das Wôrt: [griech.] ein Nachdenken/ daß einige Grichen wegen des Handels/ oder wegen irer berühmten Tapferkeit inn Teutschland mögen gewesen seyn/ daß sy einige ihnen gefällige Wörter aufgefaßet/ und inn Grichenland mit genommen haben. Denn es ist kein Grichisch Wort/ darvon [griech.] könte hergeleitet werden. Zwâr hat einer dises Wôrt vor einigen Jaren wollen von [griech.] [aq]deriviren[/aq]; aber was hat [griech.] (Feuer) mit Burg für eine Verwandschaft? Wahrlich keine! Denn daß er vôrgab man müste inn der Burg Feuer haben/ und daher wäre [griech.] von [griech.] genant worden/ daraus folget weniger denn nichts/ gestalt alle Dörfer würden eine Burg heißen [S] müßen/ wenn Burg von [griech.] entsproßen und genennet wäre. Denn kein Dorf kan das Feuers entraten. Dagegen ist offenbahr/ daß Burg seinen Ursprung habe von dem Teutschen Wôrt: birg/ oder verbirg/ [aq]imperfectum[/aq]: verbarg/ [aq]patticipium[/aq]: verborgen/ davon das verbale: Borg oder Burg entstanden/ und also gutes teutschen Herkommens ist. / Rang
 
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Eigenschaft / Sprachgenealogien: (b) Müssen auch dy behalten werden/ da noch [aq]sub judice lis est[/aq]: Ob sy von einer andern Sprache hergenommen; oder ob dy fremde Sprache ein solches Wôrt von den Teutschen entlenet habe. e.g. Fenster/ lateinisch [aq]fenestra[/aq]. Dy Lateinische Sprache [S] hat kein Stamm-Wort/ davon [aq]fenestra[/aq] könte hergeleitet werden. Dy Teutsche aber hat das Wôrt: finster/ davon haben vermuhtlich dy alten Teutschen das Wôrt: Fenster genommen/ weil durch das Fenster das Finstere auß der Stube und Kammer vertrieben wird/ und darüm ist es wahrscheinlich/ daß dy Lateiner den Teutschen das Wôrt: [aq]fenestra[/aq], abgelihen haben/ und daß dy Teutschen das Wort: Fenster/ als ihr eigentühmliches rechtmäßig bey behalten. Also ist es auch mit dem Wort: Sakk/ beschaffen. Hr. [aq]D. Schottelius[/aq], 3. Lobr. [aq]pag. 38[/aq]. Hr. Polmann hinter des Hrn. Bödikers Grundsatze/ daß vile Lateinische Wörter von dem Teutschen herkommen/ und daß inn Italien vor langen Jaren Teutsche von [aq]Verona[/aq] und [aq]Rhaetia[/aq] an bis hinter Florenz gewonet hätten/ welche von den Lateinern vertriben worden. Das Land üm Florenz wird heute zu Tage noch [aq]Thuscia[/aq] oder [aq]Tuscia[/aq] genant/ welches Wôrt dem alten Wôrte Teutsch sehr nahe kommt/ und schreibet [aq]Conradus Leo[/aq], daß dy alten Römer ire Kinder zu den [aq]Thusciern[/aq] geschikkt haben/ von inen dy [aq]Prima Principia Studiorum[/aq] zu lernen. So wäre es nun kein [S] Wunder/ wenn dy alten Lateiner von den Teutschen etliche Wôrte gefaßet/ und inn ire Sprache gleichsam verpflanzet hätten. Es haben aber dy Teutschen dadurch ihr Recht an solchen Wörtern nicht verloren/ sondern sy dennoch behalten/ und brauchen sy noch/ nicht als Fremde; sondern als dy Irige. Gleicher Gestalt verhält es sich auch mit etlichen Grichischen Wörtern/ welche den Teutschen fast gleich sey/ [aq]e.g[/aq].[griech.] der Strauß/ [griech.] arg/ [griech.] nun. Innsonderheit gibt das Wôrt: [griech.] ein Nachdenken/ daß einige Grichen wegen des Handels/ oder wegen irer berühmten Tapferkeit inn Teutschland mögen gewesen seyn/ daß sy einige ihnen gefällige Wörter aufgefaßet/ und inn Grichenland mit genommen haben. Denn es ist kein Grichisch Wort/ darvon [griech.] könte hergeleitet werden. Zwâr hat einer dises Wôrt vor einigen Jaren wollen von [griech.] [aq]deriviren[/aq]; aber was hat [griech.] (Feuer) mit Burg für eine Verwandschaft? Wahrlich keine! Denn daß er vôrgab man müste inn der Burg Feuer haben/ und daher wäre [griech.] von [griech.] genant worden/ daraus folget weniger denn nichts/ gestalt alle Dörfer würden eine Burg heißen [S] müßen/ wenn Burg von [griech.] entsproßen und genennet wäre. Denn kein Dorf kan das Feuers entraten. Dagegen ist offenbahr/ daß Burg seinen Ursprung habe von dem Teutschen Wôrt: birg/ oder verbirg/ [aq]imperfectum[/aq]: verbarg/ [aq]patticipium[/aq]: verborgen/ davon das verbale: Borg oder Burg entstanden/ und also gutes teutschen Herkommens ist. / Fundstelle
 
Seite: (177-180) [186-189]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Dise Ahrt von vermischten Versen [in Pindarischen Oden, J.T.] schikket sich zwâr auch wol GOtt und andre Dinge zu loben; aber zu solchen Lidern dy inn der Christlichen Kirchen sollen gesungen werden/ schikken sy sich gâr nicht/ darüm weil dy dritte Strophe eine andere Melodie würde müssen haben als dy beiden ersten. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Dise Ahrt von vermischten Versen [in Pindarischen Oden, J.T.] schikket sich zwâr auch wol GOtt und andre Dinge zu loben; aber zu solchen Lidern dy inn der Christlichen Kirchen sollen gesungen werden/ schikken sy sich gâr nicht/ darüm weil dy dritte Strophe eine andere Melodie würde müssen haben als dy beiden ersten. / Fundstelle
 
Seite: (153) [162]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. / Fundstelle
 
Seite: (181) [190]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: 2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: 2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht. / Fundstelle
 
Seite: (234) [243]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der 4. Abfluß wird von dem [aq]Quirino Pegeo[/aq] genennet: Dy Abtheilung/ dadurch er nicht eben verstehet dy [aq]Disposition[/aq] der [aq]Oration[/aq]en/ der Predigten/ und langen Gedichten / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Der 4. Abfluß wird von dem [aq]Quirino Pegeo[/aq] genennet: Dy Abtheilung/ dadurch er nicht eben verstehet dy [aq]Disposition[/aq] der [aq]Oration[/aq]en/ der Predigten/ und langen Gedichten / Fundstelle
 
Seite: (237) [246]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstein etc. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstein etc. / Fundstelle
 
Seite: (8) [17]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Daher sind inn den alten Zeiten die [aq]Theologi[/aq] gemeiniglich Poëten gewesen/ und [aq]Cicero[/aq] der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig gehalten habe. *[[aq]Tacitus libr. 2. Annal[/aq].] Die alten Teutschen selbst haben ire Druiden und Barden nicht allein für ire Prîster gehalten/ sondern ire Meister-Gesänge/ darinn sie die grôssen Taten der damaligen Teutschen gesungen/ so heilig gehalten/ daß sie nicht haben müssen beschriben und gemein gemacht werden. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Daher sind inn den alten Zeiten die [aq]Theologi[/aq] gemeiniglich Poëten gewesen/ und [aq]Cicero[/aq] der allerberedeste Römer bezeuget/ das kein barbarisches und wildes Volk den Namen eines Poëten verachtet/ sondern ihn allezeit hôch und heilig gehalten habe. *[[aq]Tacitus libr. 2. Annal[/aq].] Die alten Teutschen selbst haben ire Druiden und Barden nicht allein für ire Prîster gehalten/ sondern ire Meister-Gesänge/ darinn sie die grôssen Taten der damaligen Teutschen gesungen/ so heilig gehalten/ daß sie nicht haben müssen beschriben und gemein gemacht werden. / Fundstelle
 
Seite: (13) [22]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Nun aber da mit den besten Versen wenig Guht zu gewinnen ist/ müssen sie die [aq]Musae[/aq] daran genügen lassen daß inn den Kirchen und auf den Canzeln mit geistreichen Lidern GOtt gedinet wird. Die weltlichen [S] [aq]Carmina[/aq] dinen zu disen Zeiten sonst wenig/ als daß man einen grôssen Herrn/ und [aq]Patro[/aq]nen damit Ere antuhe/ oder den Hochzeitern eine Lust machche/ und ire Gäste damit ergetze/ oder der verstorbenen Tugend preise/ und die Betrübte mit Trôst erquikke. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Nun aber da mit den besten Versen wenig Guht zu gewinnen ist/ müssen sie die [aq]Musae[/aq] daran genügen lassen daß inn den Kirchen und auf den Canzeln mit geistreichen Lidern GOtt gedinet wird. Die weltlichen [S] [aq]Carmina[/aq] dinen zu disen Zeiten sonst wenig/ als daß man einen grôssen Herrn/ und [aq]Patro[/aq]nen damit Ere antuhe/ oder den Hochzeitern eine Lust machche/ und ire Gäste damit ergetze/ oder der verstorbenen Tugend preise/ und die Betrübte mit Trôst erquikke. / Fundstelle
 
Seite: (61-17) [25-26]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden.
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. / Fundstelle
 
Seite: (165-166) [174-175]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: wywol ich weiß/ daß vorneme Poëten solche gebraucht haben/ und daß bisweilen dy Meinung/ darauf es im Vers hauptsächlich an kommt/ erfodere einen unreinen Reim zu gebrauchen/ als: wenn Oben mit Glauben inn m. geistl. Lid. No. 2. Str. 3. gereimet wird/ da es auf der Mariä Glauben ankam/ und sich sonst kein Reim-Wôrt schikken wolte. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Themen, Gattungen: wywol ich weiß/ daß vorneme Poëten solche gebraucht haben/ und daß bisweilen dy Meinung/ darauf es im Vers hauptsächlich an kommt/ erfodere einen unreinen Reim zu gebrauchen/ als: wenn Oben mit Glauben inn m. geistl. Lid. No. 2. Str. 3. gereimet wird/ da es auf der Mariä Glauben ankam/ und sich sonst kein Reim-Wôrt schikken wolte. / Fundstelle
 
Seite: (94) [103]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ [aq]No[/aq]. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ [aq]No[/aq]. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet. / Fundstelle
 
Seite: (147) [156]
Eigenschaft / Themen, Gattungen
 
Eigenschaft / Themen, Gattungen: Inn der Cremmischen Kirchen hatten dy Herren von Bredo solche grôße [aq]Epitaphia[/aq] aufrichten/ und so wol gehauene Steine inn den Mauren aufsetzen laßen/ daß ich nirgends bessere gesehen habe. / Rang
 
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Eigenschaft / Themen, Gattungen: Inn der Cremmischen Kirchen hatten dy Herren von Bredo solche grôße [aq]Epitaphia[/aq] aufrichten/ und so wol gehauene Steine inn den Mauren aufsetzen laßen/ daß ich nirgends bessere gesehen habe. / Fundstelle
 
Seite: (173) [182]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Herr Johann Rist/ [aq]Comes Palatinus, Consistorial[/aq]-Raht und Prediger zu Wedel / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Herr Johann Rist/ [aq]Comes Palatinus, Consistorial[/aq]-Raht und Prediger zu Wedel / Fundstelle
 
Seite: (182) [191]
Eigenschaft / Autoritäten
 
DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat [S] [aq]Homerus[/aq] Gelegenheit genommen/ seine [aq]Rhapsodias[/aq] von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des [aq]Homeri[/aq] Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält.
Eigenschaft / Autoritäten: DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat [S] [aq]Homerus[/aq] Gelegenheit genommen/ seine [aq]Rhapsodias[/aq] von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des [aq]Homeri[/aq] Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat [S] [aq]Homerus[/aq] Gelegenheit genommen/ seine [aq]Rhapsodias[/aq] von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des [aq]Homeri[/aq] Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält. / Fundstelle
 
Seite: (unpag.-8) [16-17]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstein etc. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Inn dem vorigen sibenzehenden [aq]Seculo[/aq] ist die Hôchteutsche Poëterey berühmt worden/ und haben sich hervor gethan mit teils geistlichen/ teils weltlichen Sachchen Herr Opitz/ Harsdörfer/ Rist/ Buchner [aq]Caesius[/aq], Hofmanns-Waldo/ Lohenstein etc. / Fundstelle
 
Seite: (8) [17]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: 24. [aq]Sententiae[/aq], Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. [aq]No[/aq]. [S] 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ der wird vîl gute Leren inn Geistlichen und Weltlichen darinn finden. Ob es Verse sind/ davon mögen dy Hebräisten urteilen/ meine sind Verse und Reime / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: 24. [aq]Sententiae[/aq], Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. [aq]No[/aq]. [S] 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ der wird vîl gute Leren inn Geistlichen und Weltlichen darinn finden. Ob es Verse sind/ davon mögen dy Hebräisten urteilen/ meine sind Verse und Reime / Fundstelle
 
Seite: (171-172) [180-181]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. / Fundstelle
 
Seite: (181) [190]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu Stule gehen/ oder dy Wand mit den blossen Rükken ansehen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu Stule gehen/ oder dy Wand mit den blossen Rükken ansehen. / Fundstelle
 
Seite: (226) [235]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Paul Gerhart inn Crügers 67. Lid. v. 5. Deine Engel. v. 7. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Paul Gerhart inn Crügers 67. Lid. v. 5. Deine Engel. v. 7. / Fundstelle
 
Seite: (79) [88]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Agatha d.i. Vaterkelter. Abida/ (kunstreicher Vater) Abisua/ (Heilvater) Adama/ (bluhtroht) Zidonia (herrschender Herr) Ahaliba (meine Hütte.) Asia (ein Prophêt I. [aq]Reg[/aq]. II. v. 10.) Alia (der Herr ist hôch.) Atara (Krôn I. Par. 2. v. 26.) Athalia (ein gottlos Weib 2. [aq]Reg[/aq]. 8. v. 26.) Batseba (ein schön Weib wird Königinn 2. [aq]Sam[/aq]. II. v. 4.) Dise und dergleichen fremde Wörter geben ein Reim-Wôrt auf ja/ und zeigen zugleich an/ daß ein Poët nicht ein Fremdling sey inn der heiligen Schrift/ und inn den weltlichen Historien. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Agatha d.i. Vaterkelter. Abida/ (kunstreicher Vater) Abisua/ (Heilvater) Adama/ (bluhtroht) Zidonia (herrschender Herr) Ahaliba (meine Hütte.) Asia (ein Prophêt I. [aq]Reg[/aq]. II. v. 10.) Alia (der Herr ist hôch.) Atara (Krôn I. Par. 2. v. 26.) Athalia (ein gottlos Weib 2. [aq]Reg[/aq]. 8. v. 26.) Batseba (ein schön Weib wird Königinn 2. [aq]Sam[/aq]. II. v. 4.) Dise und dergleichen fremde Wörter geben ein Reim-Wôrt auf ja/ und zeigen zugleich an/ daß ein Poët nicht ein Fremdling sey inn der heiligen Schrift/ und inn den weltlichen Historien. / Fundstelle
 
Seite: (105) [114]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Weil aber die Wörter/ so sich mit ihm [S] reimen schôn [aq]No[/aq]. 3. [aq]Lit. B[/aq]. gesetzet/ so wird der Leser es da wyderholen/ und dabey die fremden Wörter nicht vergessen/ dy sich mit ihm reimen e.g. Abinadab. Matth. 2. v. 4. Ahab [aq]Jer[/aq]. 29. [aq]v[/aq]. 22. I. [aq]Reg[/aq]. 16. [aq]v[/aq]. 29. [aq]& seqq[/aq]. Eliab (GOTT Vater/ I. [aq]Reg[/aq]. II. [aq]v[/aq]. 23.) Joaab (gelîbter [aq]Num[/aq]. 10. [aq]V[/aq]. 29.) Joab 2. Sam. 2. v. 13. Jobab (Schreier [aq]Gen[/aq]. 36. v. 33.) Jonadab (freygêbig 2. [aq]Reg[/aq]. 10. [aq]v[/aq]. 15. [aq]&c. &c[/aq]. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Weil aber die Wörter/ so sich mit ihm [S] reimen schôn [aq]No[/aq]. 3. [aq]Lit. B[/aq]. gesetzet/ so wird der Leser es da wyderholen/ und dabey die fremden Wörter nicht vergessen/ dy sich mit ihm reimen e.g. Abinadab. Matth. 2. v. 4. Ahab [aq]Jer[/aq]. 29. [aq]v[/aq]. 22. I. [aq]Reg[/aq]. 16. [aq]v[/aq]. 29. [aq]& seqq[/aq]. Eliab (GOTT Vater/ I. [aq]Reg[/aq]. II. [aq]v[/aq]. 23.) Joaab (gelîbter [aq]Num[/aq]. 10. [aq]V[/aq]. 29.) Joab 2. Sam. 2. v. 13. Jobab (Schreier [aq]Gen[/aq]. 36. v. 33.) Jonadab (freygêbig 2. [aq]Reg[/aq]. 10. [aq]v[/aq]. 15. [aq]&c. &c[/aq]. / Fundstelle
 
Seite: (105-106) [114-115]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Man könte Sy wol nachkünsteln/ wy im I. Buch Mosis der Herr Luterus ungefehr einen solchen gesetzt hat: ¶ Vater Isaac scherzte mit seinem Weibe Rebecca / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Man könte Sy wol nachkünsteln/ wy im I. Buch Mosis der Herr Luterus ungefehr einen solchen gesetzt hat: ¶ Vater Isaac scherzte mit seinem Weibe Rebecca / Fundstelle
 
Seite: (116) [125]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ [aq]No[/aq]. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ [aq]No[/aq]. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet. / Fundstelle
 
Seite: (147) [156]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Also wird auß Leid/ Lied/ wy der König David durch sein grôßes Leid ermuntert worden/ so manches schönes Lied zu dichten/ und es allen Creuzträgern trôstgebend zu hinterlassen. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Also wird auß Leid/ Lied/ wy der König David durch sein grôßes Leid ermuntert worden/ so manches schönes Lied zu dichten/ und es allen Creuzträgern trôstgebend zu hinterlassen. / Fundstelle
 
Seite: (149) [158]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: als: der Mann ist grôß/ dy Frau ist fromm/ das Ding ist löblich. Sonst heißt es: Der grôße Mann/ dy fromme Frau/ das löbliche Ding. Herr Rist: O GOtt sehr reich/ für: O sehr reicher GOtt. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: als: der Mann ist grôß/ dy Frau ist fromm/ das Ding ist löblich. Sonst heißt es: Der grôße Mann/ dy fromme Frau/ das löbliche Ding. Herr Rist: O GOtt sehr reich/ für: O sehr reicher GOtt. / Fundstelle
 
Seite: (187) [196]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Joh. Heermann/ 262. L. Str. 1. Als solches ward geschlagen an/ für: angeschlagen. 268. L. Str. 3. Bald traten sy der Krippen zu/ für: bald traten sy zu der Krippen. [S] ¶ Paul Gerhard/ 144. L. Str. 7. Wer sich nun da stellet ein/ für: einstellet. 242. L. Str. 7. Wilst du nicht sehen an/ für: ansehen. 273. L. Str. 12. Wirst du inn Gnaden nemen an/ für: annemen. Denn [aq]in futuro[/aq] stehet dy [aq]Praepositio[/aq] allzeit vorn. ¶ [aq]J. Franc[/aq], 149. L. Str. 8. Man wird das Feu’r der Lîb auf dem Altàr dîr zünden an/ für: dîr anzünden. / Rang
 
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Eigenschaft / Autoritäten: Joh. Heermann/ 262. L. Str. 1. Als solches ward geschlagen an/ für: angeschlagen. 268. L. Str. 3. Bald traten sy der Krippen zu/ für: bald traten sy zu der Krippen. [S] ¶ Paul Gerhard/ 144. L. Str. 7. Wer sich nun da stellet ein/ für: einstellet. 242. L. Str. 7. Wilst du nicht sehen an/ für: ansehen. 273. L. Str. 12. Wirst du inn Gnaden nemen an/ für: annemen. Denn [aq]in futuro[/aq] stehet dy [aq]Praepositio[/aq] allzeit vorn. ¶ [aq]J. Franc[/aq], 149. L. Str. 8. Man wird das Feu’r der Lîb auf dem Altàr dîr zünden an/ für: dîr anzünden. / Fundstelle
 
Seite: (190-191) [199-200]
Eigenschaft / Autoritäten
 
Eigenschaft / Autoritäten: Solches soll gezeiget werden auß des êdlen Herrn Risten schönem Morgen-Lide: ¶ GOtt der du selber bist das Licht/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Autoritäten: Solches soll gezeiget werden auß des êdlen Herrn Risten schönem Morgen-Lide: ¶ GOtt der du selber bist das Licht/ / Fundstelle
 
Seite: (192) [201]
Eigenschaft / Widmungen, Adressaten
 
Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: Herr Friderich von Börne/ Königl. Preußis. Cammer-[aq]Praesident[/aq] und geheimer Hof-Cammer-Raht/ auch Dom-[aq]Dechant[/aq]der hohen Bischöflichen Stifts-Kirchen zu Brandenburg/ auf Gollwitz/ Cemnitz und Lüno Erb-Herr. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: Herr Friderich von Börne/ Königl. Preußis. Cammer-[aq]Praesident[/aq] und geheimer Hof-Cammer-Raht/ auch Dom-[aq]Dechant[/aq]der hohen Bischöflichen Stifts-Kirchen zu Brandenburg/ auf Gollwitz/ Cemnitz und Lüno Erb-Herr. / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [10]
Eigenschaft / Widmungen, Adressaten
 
Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden! / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Widmungen, Adressaten: An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden! / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [12]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer Himmel-Schlüssel hat/ der kan den Himmel schlîssen; / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer Himmel-Schlüssel hat/ der kan den Himmel schlîssen; / Fundstelle
 
Seite: (12) [21]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und mittelst sein Gebät des Himmels-Gunst genîssen/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und mittelst sein Gebät des Himmels-Gunst genîssen/ / Fundstelle
 
Seite: (12) [21]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also inn dem Wôrte: Heilige/ ist die Erhebung auf der Syllbe: Hei/ und der Fall ist auf den Syllben: li und ge. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also inn dem Wôrte: Heilige/ ist die Erhebung auf der Syllbe: Hei/ und der Fall ist auf den Syllben: li und ge. / Fundstelle
 
Seite: (18) [27]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also höret man bald/ daß inn dem Wôrte: Heilige/ die erste Syllbe erhoben/ dy beide andere fallend sind. Darüm ist die erste lang; die andern beide aber sind kurz. Doch kan die letzte Syllbe inn: heilige/ auch ohn Ubellaut lang außgesprochchen/ und darüm lang gebrauchet werden. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also höret man bald/ daß inn dem Wôrte: Heilige/ die erste Syllbe erhoben/ dy beide andere fallend sind. Darüm ist die erste lang; die andern beide aber sind kurz. Doch kan die letzte Syllbe inn: heilige/ auch ohn Ubellaut lang außgesprochchen/ und darüm lang gebrauchet werden. / Fundstelle
 
Seite: (19) [28]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ermuntre dich O Mensch/ und trage grôß Verlangen / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ermuntre dich O Mensch/ und trage grôß Verlangen / Fundstelle
 
Seite: (22) [31]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 8. Allezeit sind 1. die Einsyllbige ein gewisses bedeutende Wörter/ als: GOtt/ Haus/ Lid/ Wôrt. e. g. ¶ GOtt hat sein Härt und Haus/ ¶ […] ¶ Inn disem Reim ist das einsyllbige Wort: GOtt kurz […]. Hingegen in dem folgendem Reim: ¶ GOtt hat bey uns Härt und Haus/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: 8. Allezeit sind 1. die Einsyllbige ein gewisses bedeutende Wörter/ als: GOtt/ Haus/ Lid/ Wôrt. e. g. ¶ GOtt hat sein Härt und Haus/ ¶ […] ¶ Inn disem Reim ist das einsyllbige Wort: GOtt kurz […]. Hingegen in dem folgendem Reim: ¶ GOtt hat bey uns Härt und Haus/ / Fundstelle
 
Seite: (23) [32]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir erfaren inn der Taht/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir erfaren inn der Taht/ / Fundstelle
 
Seite: (24) [33]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ob wîr anitzo zwâr geldlose Zeiten haben: / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ob wîr anitzo zwâr geldlose Zeiten haben: / Fundstelle
 
Seite: (27) [36]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also wird der geneigte Leser bey meinem nachfolgendem 16. geistlichen Lide inn acht nemen dy Reime: [S] klebet/ hebet. Häßlich/ greßlich. Borgen/ sorgen. Tüchtig/ züchtig. Hiher gehören inn den bekanten Lidern: Wy schön leuchtet der Morgen Stern/ und des Herrn Schirmers: O heiliger Geist kehr bey uns ein etc. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also wird der geneigte Leser bey meinem nachfolgendem 16. geistlichen Lide inn acht nemen dy Reime: [S] klebet/ hebet. Häßlich/ greßlich. Borgen/ sorgen. Tüchtig/ züchtig. Hiher gehören inn den bekanten Lidern: Wy schön leuchtet der Morgen Stern/ und des Herrn Schirmers: O heiliger Geist kehr bey uns ein etc. / Fundstelle
 
Seite: (39-40) [48-49]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wen tödt’t die Gicht / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wen tödt’t die Gicht / Fundstelle
 
Seite: (47) [56]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: GOtt hat sein Härt und Haus/ / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: GOtt hat sein Härt und Haus/ / Fundstelle
 
Seite: (51) [60]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Münch’ und böse Pfaffen / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Münch’ und böse Pfaffen / Fundstelle
 
Seite: (53) [62]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nichts ist GOttes Segen gleich/ / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Nichts ist GOttes Segen gleich/ / Fundstelle
 
Seite: (54) [63]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir erfaren inn der Taht / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir erfaren inn der Taht / Fundstelle
 
Seite: (54) [63]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Tunkelheit bitet der Sünde die Hand. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Tunkelheit bitet der Sünde die Hand. / Fundstelle
 
Seite: (55) [64]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein geistlich Mann ist von der Welt geschiden / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein geistlich Mann ist von der Welt geschiden / Fundstelle
 
Seite: (58) [67]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Durch Gedult das Kreuz u. die Beschwerde / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Durch Gedult das Kreuz u. die Beschwerde / Fundstelle
 
Seite: (59) [68]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer straks wil seyn ein Herr/ der wird zuletzt ein Knecht/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wer straks wil seyn ein Herr/ der wird zuletzt ein Knecht/ / Fundstelle
 
Seite: (59) [68]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Libet Billigkeit und Recht/ laßt euch auch bald weisen: ¶ […] ¶ Dise beyde Verse haben sechs volle [aq]Trochaeos[/aq]; inn der Mitten haben sie zum Durchschnitt das Wort: Recht und GOtt; (so man einen Nachsatz/ oder Zusatz kan nennen) und klingen daher besser. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Libet Billigkeit und Recht/ laßt euch auch bald weisen: ¶ […] ¶ Dise beyde Verse haben sechs volle [aq]Trochaeos[/aq]; inn der Mitten haben sie zum Durchschnitt das Wort: Recht und GOtt; (so man einen Nachsatz/ oder Zusatz kan nennen) und klingen daher besser. / Fundstelle
 
Seite: (62) [71]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Darüm klinget es lange so lîblich nicht/ als das fünfte/ das Zusatzwort: Recht und GOtt/ dem Vers einen angenemeren Durchschnitt gibet. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Darüm klinget es lange so lîblich nicht/ als das fünfte/ das Zusatzwort: Recht und GOtt/ dem Vers einen angenemeren Durchschnitt gibet. / Fundstelle
 
Seite: (69) [78]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: JEsus ist mein/ Trost/ den ich weiß. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: JEsus ist mein/ Trost/ den ich weiß. / Fundstelle
 
Seite: (71) [80]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Maz ist ein verruchter glauben-loser Mann / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Maz ist ein verruchter glauben-loser Mann / Fundstelle
 
Seite: (75) [84]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 3. Weil auch gute Poëten das kurze e vôr dem [aq]Vocali[/aq] im Verse nicht [aq]elidir[/aq]en/ als Hofmannswaldo inn dem Tränen der Tochter Jephte [aq]pag. 20. v. 2[/aq]. Ich zittere und etc. [aq]vers[/aq]. 5. und 12. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: 3. Weil auch gute Poëten das kurze e vôr dem [aq]Vocali[/aq] im Verse nicht [aq]elidir[/aq]en/ als Hofmannswaldo inn dem Tränen der Tochter Jephte [aq]pag. 20. v. 2[/aq]. Ich zittere und etc. [aq]vers[/aq]. 5. und 12. / Fundstelle
 
Seite: (78) [87]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Paul Gerhart inn Crügers 67. Lid. v. 5. Deine Engel. v. 7. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Paul Gerhart inn Crügers 67. Lid. v. 5. Deine Engel. v. 7. / Fundstelle
 
Seite: (79) [88]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]S. V. Birk[/aq]. 119. L. v. 4. Beut’ der Wölfe. v. 13. Sünd’ mir: Mühd’ [S] genug. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]S. V. Birk[/aq]. 119. L. v. 4. Beut’ der Wölfe. v. 13. Sünd’ mir: Mühd’ [S] genug. / Fundstelle
 
Seite: (79-80) [88-89]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: heil’ge / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: heil’ge / Fundstelle
 
Seite: (81) [90]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Genade oder Gnade / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Genade oder Gnade / Fundstelle
 
Seite: (82) [91]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: wywol ich weiß/ daß vorneme Poëten solche gebraucht haben/ und daß bisweilen dy Meinung/ darauf es im Vers hauptsächlich an kommt/ erfodere einen unreinen Reim zu gebrauchen/ als: wenn Oben mit Glauben inn m. geistl. Lid. No. 2. Str. 3. gereimet wird/ da es auf der Mariä Glauben ankam/ und sich sonst kein Reim-Wôrt schikken wolte. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: wywol ich weiß/ daß vorneme Poëten solche gebraucht haben/ und daß bisweilen dy Meinung/ darauf es im Vers hauptsächlich an kommt/ erfodere einen unreinen Reim zu gebrauchen/ als: wenn Oben mit Glauben inn m. geistl. Lid. No. 2. Str. 3. gereimet wird/ da es auf der Mariä Glauben ankam/ und sich sonst kein Reim-Wôrt schikken wolte. / Fundstelle
 
Seite: (94) [103]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Agatha d.i. Vaterkelter. Abida/ (kunstreicher Vater) Abisua/ (Heilvater) Adama/ (bluhtroht) Zidonia (herrschender Herr) Ahaliba (meine Hütte.) Asia (ein Prophêt I. [aq]Reg[/aq]. II. v. 10.) Alia (der Herr ist hôch.) Atara (Krôn I. Par. 2. v. 26.) Athalia (ein gottlos Weib 2. [aq]Reg[/aq]. 8. v. 26.) Batseba (ein schön Weib wird Königinn 2. [aq]Sam[/aq]. II. v. 4.) Dise und dergleichen fremde Wörter geben ein Reim-Wôrt auf ja/ und zeigen zugleich an/ daß ein Poët nicht ein Fremdling sey inn der heiligen Schrift/ und inn den weltlichen Historien. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Agatha d.i. Vaterkelter. Abida/ (kunstreicher Vater) Abisua/ (Heilvater) Adama/ (bluhtroht) Zidonia (herrschender Herr) Ahaliba (meine Hütte.) Asia (ein Prophêt I. [aq]Reg[/aq]. II. v. 10.) Alia (der Herr ist hôch.) Atara (Krôn I. Par. 2. v. 26.) Athalia (ein gottlos Weib 2. [aq]Reg[/aq]. 8. v. 26.) Batseba (ein schön Weib wird Königinn 2. [aq]Sam[/aq]. II. v. 4.) Dise und dergleichen fremde Wörter geben ein Reim-Wôrt auf ja/ und zeigen zugleich an/ daß ein Poët nicht ein Fremdling sey inn der heiligen Schrift/ und inn den weltlichen Historien. / Fundstelle
 
Seite: (105) [114]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Weil aber die Wörter/ so sich mit ihm [S] reimen schôn [aq]No[/aq]. 3. [aq]Lit. B[/aq]. gesetzet/ so wird der Leser es da wyderholen/ und dabey die fremden Wörter nicht vergessen/ dy sich mit ihm reimen e.g. Abinadab. Matth. 2. v. 4. Ahab [aq]Jer[/aq]. 29. [aq]v[/aq]. 22. I. [aq]Reg[/aq]. 16. [aq]v[/aq]. 29. [aq]& seqq[/aq]. Eliab (GOTT Vater/ I. [aq]Reg[/aq]. II. [aq]v[/aq]. 23.) Joaab (gelîbter [aq]Num[/aq]. 10. [aq]V[/aq]. 29.) Joab 2. Sam. 2. v. 13. Jobab (Schreier [aq]Gen[/aq]. 36. v. 33.) Jonadab (freygêbig 2. [aq]Reg[/aq]. 10. [aq]v[/aq]. 15. [aq]&c. &c[/aq]. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Weil aber die Wörter/ so sich mit ihm [S] reimen schôn [aq]No[/aq]. 3. [aq]Lit. B[/aq]. gesetzet/ so wird der Leser es da wyderholen/ und dabey die fremden Wörter nicht vergessen/ dy sich mit ihm reimen e.g. Abinadab. Matth. 2. v. 4. Ahab [aq]Jer[/aq]. 29. [aq]v[/aq]. 22. I. [aq]Reg[/aq]. 16. [aq]v[/aq]. 29. [aq]& seqq[/aq]. Eliab (GOTT Vater/ I. [aq]Reg[/aq]. II. [aq]v[/aq]. 23.) Joaab (gelîbter [aq]Num[/aq]. 10. [aq]V[/aq]. 29.) Joab 2. Sam. 2. v. 13. Jobab (Schreier [aq]Gen[/aq]. 36. v. 33.) Jonadab (freygêbig 2. [aq]Reg[/aq]. 10. [aq]v[/aq]. 15. [aq]&c. &c[/aq]. / Fundstelle
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nach diser Vôrstellung lautet von meinen geistlichen Lidern das achtzehende/ also anfangend: ¶ JEsu Sohn Davids! laß dich gnädig finden/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nach diser Vôrstellung lautet von meinen geistlichen Lidern das achtzehende/ also anfangend: ¶ JEsu Sohn Davids! laß dich gnädig finden/ / Fundstelle
 
Seite: (112) [121]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zu dergleichen Exempel sey das erste von meinen geistlichen Lidern/ also anfangend [aq]No. 1[/aq]. ¶ Dîr Christe GOttes Sone / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zu dergleichen Exempel sey das erste von meinen geistlichen Lidern/ also anfangend [aq]No. 1[/aq]. ¶ Dîr Christe GOttes Sone / Fundstelle
 
Seite: (114) [123]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Man könte Sy wol nachkünsteln/ wy im I. Buch Mosis der Herr Luterus ungefehr einen solchen gesetzt hat: ¶ Vater Isaac scherzte mit seinem Weibe Rebecca / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Man könte Sy wol nachkünsteln/ wy im I. Buch Mosis der Herr Luterus ungefehr einen solchen gesetzt hat: ¶ Vater Isaac scherzte mit seinem Weibe Rebecca / Fundstelle
 
Seite: (116) [125]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Mîr ging/ mîr geht/ mîr wird es gehen inn der Welt / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Mîr ging/ mîr geht/ mîr wird es gehen inn der Welt / Fundstelle
 
Seite: (117) [126]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Feu’r/ Erde/ Wasser Luft dy Element mich nären/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Feu’r/ Erde/ Wasser Luft dy Element mich nären/ / Fundstelle
 
Seite: (117) [126]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Anfang sey von GOtt/ der selbst der Anfang ist/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Anfang sey von GOtt/ der selbst der Anfang ist/ / Fundstelle
 
Seite: (118) [127]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]No[/aq]. 29. der Geistl. ¶ Es ist gewiß ein Ding/ das über alles ist/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]No[/aq]. 29. der Geistl. ¶ Es ist gewiß ein Ding/ das über alles ist/ / Fundstelle
 
Seite: (122) [131]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also [S] findet man inn meinem geistlichen Lîde [aq]No. 16[/aq]. also anfangend: ¶ Vom Himmel sä’t der Akkers-Mann etc. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also [S] findet man inn meinem geistlichen Lîde [aq]No. 16[/aq]. also anfangend: ¶ Vom Himmel sä’t der Akkers-Mann etc. / Fundstelle
 
Seite: (126-127) [135-136]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Großer Menschen Freund hast von Ewigkeit / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Großer Menschen Freund hast von Ewigkeit / Fundstelle
 
Seite: (127) [136]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zudem ist Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit besser ein [aq]Trochaeus[/aq] mit einer übrigen Syllbe/ als [aq]Dactylus[/aq]. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zudem ist Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit besser ein [aq]Trochaeus[/aq] mit einer übrigen Syllbe/ als [aq]Dactylus[/aq]. / Fundstelle
 
Seite: (128) [137]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Darüm kan Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit kein [aq]Dactylus[/aq] hîr seyn / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Darüm kan Ewigkeit/ Selenleid/ Wogenheit kein [aq]Dactylus[/aq] hîr seyn / Fundstelle
 
Seite: (128) [137]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: zum Exempel sey die erste Strophe von meinem geistlichem Lîde [aq]No[/aq]. 12. der Geistl. ¶ Wol dem! der inn der Ehe libet/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: zum Exempel sey die erste Strophe von meinem geistlichem Lîde [aq]No[/aq]. 12. der Geistl. ¶ Wol dem! der inn der Ehe libet/ / Fundstelle
 
Seite: (131) [140]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also ist mein geistl. Lîd vermischt: [aq]No. II[/aq]. ¶ Last uns mit den dreyen Weisen / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also ist mein geistl. Lîd vermischt: [aq]No. II[/aq]. ¶ Last uns mit den dreyen Weisen / Fundstelle
 
Seite: (132) [141]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein Exempel über dy/ so aus denen Kling-Ge-[S]dichten genommen sind/ sey auß meinem Geistlichen [aq]No[/aq]. 16. ¶ Vom Himmel sät der Akkermann / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein Exempel über dy/ so aus denen Kling-Ge-[S]dichten genommen sind/ sey auß meinem Geistlichen [aq]No[/aq]. 16. ¶ Vom Himmel sät der Akkermann / Fundstelle
 
Seite: (132-133) [141-142]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen Strophen sind inn meinen Geistl. zu sehen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen Strophen sind inn meinen Geistl. zu sehen. / Fundstelle
 
Seite: (134) [143]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf dem kürzsten Tag im Jahr. ¶ NNn freut euch meine Glieder/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Auf dem kürzsten Tag im Jahr. ¶ NNn freut euch meine Glieder/ / Fundstelle
 
Seite: (135) [144]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen ist zu finden inn meinen Geistlichen [aq]No. 61. 70. 73[/aq]. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen ist zu finden inn meinen Geistlichen [aq]No. 61. 70. 73[/aq]. / Fundstelle
 
Seite: (136) [145]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen ist inn meinem Geistl. Lîde/ also anfangend: [aq]No. 2[/aq]. ¶ Wachcht auf ihr Menschen insgesammt/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen ist inn meinem Geistl. Lîde/ also anfangend: [aq]No. 2[/aq]. ¶ Wachcht auf ihr Menschen insgesammt/ / Fundstelle
 
Seite: (136) [145]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Was ist das/ dem man stäts nachstellt? Echo/ Geld. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Was ist das/ dem man stäts nachstellt? Echo/ Geld. / Fundstelle
 
Seite: (137) [146]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein rein Echo: ¶ Ihr Zänker/ was bringt eure Sachch? Echo. Ach. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein rein Echo: ¶ Ihr Zänker/ was bringt eure Sachch? Echo. Ach. / Fundstelle
 
Seite: (138) [147]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Von Noä Zeit wahr diß der Gang: / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Von Noä Zeit wahr diß der Gang: / Fundstelle
 
Seite: (139) [148]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also hören dy Ringel-Verse da auf/ wo sy angefangen haben/ als: Homerus [aq]Iliad[/aq] 13. ¶ Welchen GOtt mit milder Hand / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Also hören dy Ringel-Verse da auf/ wo sy angefangen haben/ als: Homerus [aq]Iliad[/aq] 13. ¶ Welchen GOtt mit milder Hand / Fundstelle
 
Seite: (140) [149]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein gleiches Exempel ist befindlich inn meinem 24. Geistlichen Lide. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein gleiches Exempel ist befindlich inn meinem 24. Geistlichen Lide. / Fundstelle
 
Seite: (142) [151]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Raute. ¶ Dy / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Die Raute. ¶ Dy / Fundstelle
 
Seite: (143) [152]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Circul. ¶ Der / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Circul. ¶ Der / Fundstelle
 
Seite: (144) [153]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Das Herz. ¶ Herz! schmerz / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Das Herz. ¶ Herz! schmerz / Fundstelle
 
Seite: (146) [155]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: als/ der Name [aq]JOHANNES[/aq] kommt auß den ersten Buchstaben der folgenden Verse: ¶ Ich befinde inn der That/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: als/ der Name [aq]JOHANNES[/aq] kommt auß den ersten Buchstaben der folgenden Verse: ¶ Ich befinde inn der That/ / Fundstelle
 
Seite: (146) [155]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ [aq]No[/aq]. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Ein solches Lîd ist/ welches man inngemein das güldene ABC nennet/ und ich nach der rechten Vers- und Reim-Kunst eingerichtet habe/ wy solches unter meinen Geistl. verbesserten Lîdern befindlich ist/ [aq]No[/aq]. 37. Also hat der Göttliche Poët und Prophêt König Davîd seinen 119. Psalm nach Ordenung des Hebreischen Alphabêts inn 22. Absätzen/ oder Strophen/ geteilet/ deren jede acht Verse/ (so alle mit einerley hebreischen Buchstaben anfangen/) begreifet. / Fundstelle
 
Seite: (147) [156]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also wird auß Leid/ Lied/ wy der König David durch sein grôßes Leid ermuntert worden/ so manches schönes Lied zu dichten/ und es allen Creuzträgern trôstgebend zu hinterlassen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also wird auß Leid/ Lied/ wy der König David durch sein grôßes Leid ermuntert worden/ so manches schönes Lied zu dichten/ und es allen Creuzträgern trôstgebend zu hinterlassen. / Fundstelle
 
Seite: (149) [158]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Erklärung. ¶ O König Friderich! dein Name zeigt es an/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Erklärung. ¶ O König Friderich! dein Name zeigt es an/ / Fundstelle
 
Seite: (151) [160]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zum Exempel sey dise Pindarische Ode ¶ Vom Garten-Lob. ¶ Strophe oder Satz: ¶ DEn Gärten gibt man billig Preiß/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Zum Exempel sey dise Pindarische Ode ¶ Vom Garten-Lob. ¶ Strophe oder Satz: ¶ DEn Gärten gibt man billig Preiß/ / Fundstelle
 
Seite: (154) [163]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Sein [Neumarks, J.T.] herauß gegebenes Exempel lautet also: ¶ Grôsser GOTT ¶ STreue deinen güldnen Rêgen auf diß Pâr und sy erfreue/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Sein [Neumarks, J.T.] herauß gegebenes Exempel lautet also: ¶ Grôsser GOTT ¶ STreue deinen güldnen Rêgen auf diß Pâr und sy erfreue/ / Fundstelle
 
Seite: (157) [166]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Als ich bey flîßender Poëtischen Ader einen Versuch that/ folgeten dise ¶ Ketten-Verse: ¶ Sorgen wil ich nicht für den andern Morgen/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Als ich bey flîßender Poëtischen Ader einen Versuch that/ folgeten dise ¶ Ketten-Verse: ¶ Sorgen wil ich nicht für den andern Morgen/ / Fundstelle
 
Seite: (157) [166]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also reimet sich inn disen Ketten-Versen das kurze o inn Sorgen/ Morgen/ Borgen: inn soll/ voll/ wol: inn GOtt/ oth/ Spott/ und der vorhergehende [aq]Consonans[/aq], als Reim-Richter/ hat seinen gebührlichen Unterscheid inn den Reim-Wörtern. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Also reimet sich inn disen Ketten-Versen das kurze o inn Sorgen/ Morgen/ Borgen: inn soll/ voll/ wol: inn GOtt/ oth/ Spott/ und der vorhergehende [aq]Consonans[/aq], als Reim-Richter/ hat seinen gebührlichen Unterscheid inn den Reim-Wörtern. / Fundstelle
 
Seite: (158) [167]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Item[/aq]: das kurze i inn nicht/ bricht/ Christ/ ist. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: [aq]Item[/aq]: das kurze i inn nicht/ bricht/ Christ/ ist. / Fundstelle
 
Seite: (159) [168]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: O Unbestand! / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: O Unbestand! / Fundstelle
 
Seite: (162) [171]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: DEin Ruhm/ [aq]Arate[/aq], ist bekant/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: DEin Ruhm/ [aq]Arate[/aq], ist bekant/ / Fundstelle
 
Seite: (163) [172]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Christentlich/ für Christlich. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Christentlich/ für Christlich. / Fundstelle
 
Seite: (182) [191]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Fromb/ für fromm. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Fromb/ für fromm. / Fundstelle
 
Seite: (182) [191]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Lobesam/ daß der [aq]M[/aq]. J. Sprenge oft mißbrauchet/ als: ¶ Des Nachts mir bald im Traum vorkam/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Lobesam/ daß der [aq]M[/aq]. J. Sprenge oft mißbrauchet/ als: ¶ Des Nachts mir bald im Traum vorkam/ / Fundstelle
 
Seite: (184) [193]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und abgehalten auch darvon/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Und abgehalten auch darvon/ / Fundstelle
 
Seite: (184) [193]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nur dises bitt ich für und für: / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Nur dises bitt ich für und für: / Fundstelle
 
Seite: (186) [195]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: als: der Mann ist grôß/ dy Frau ist fromm/ das Ding ist löblich. Sonst heißt es: Der grôße Mann/ dy fromme Frau/ das löbliche Ding. Herr Rist: O GOtt sehr reich/ für: O sehr reicher GOtt. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: als: der Mann ist grôß/ dy Frau ist fromm/ das Ding ist löblich. Sonst heißt es: Der grôße Mann/ dy fromme Frau/ das löbliche Ding. Herr Rist: O GOtt sehr reich/ für: O sehr reicher GOtt. / Fundstelle
 
Seite: (187) [196]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Joh. Heermann/ 262. L. Str. 1. Als solches ward geschlagen an/ für: angeschlagen. 268. L. Str. 3. Bald traten sy der Krippen zu/ für: bald traten sy zu der Krippen. [S] ¶ Paul Gerhard/ 144. L. Str. 7. Wer sich nun da stellet ein/ für: einstellet. 242. L. Str. 7. Wilst du nicht sehen an/ für: ansehen. 273. L. Str. 12. Wirst du inn Gnaden nemen an/ für: annemen. Denn [aq]in futuro[/aq] stehet dy [aq]Praepositio[/aq] allzeit vorn. ¶ [aq]J. Franc[/aq], 149. L. Str. 8. Man wird das Feu’r der Lîb auf dem Altàr dîr zünden an/ für: dîr anzünden. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Joh. Heermann/ 262. L. Str. 1. Als solches ward geschlagen an/ für: angeschlagen. 268. L. Str. 3. Bald traten sy der Krippen zu/ für: bald traten sy zu der Krippen. [S] ¶ Paul Gerhard/ 144. L. Str. 7. Wer sich nun da stellet ein/ für: einstellet. 242. L. Str. 7. Wilst du nicht sehen an/ für: ansehen. 273. L. Str. 12. Wirst du inn Gnaden nemen an/ für: annemen. Denn [aq]in futuro[/aq] stehet dy [aq]Praepositio[/aq] allzeit vorn. ¶ [aq]J. Franc[/aq], 149. L. Str. 8. Man wird das Feu’r der Lîb auf dem Altàr dîr zünden an/ für: dîr anzünden. / Fundstelle
 
Seite: (190-191) [199-200]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Solches soll gezeiget werden auß des êdlen Herrn Risten schönem Morgen-Lide: ¶ GOtt der du selber bist das Licht/ / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Solches soll gezeiget werden auß des êdlen Herrn Risten schönem Morgen-Lide: ¶ GOtt der du selber bist das Licht/ / Fundstelle
 
Seite: (192) [201]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wenn uns der Himmel auf- wird nêmen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wenn uns der Himmel auf- wird nêmen. / Fundstelle
 
Seite: (194) [203]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: heilger für heiliger / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: heilger für heiliger / Fundstelle
 
Seite: (198) [207]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Im Himmel/ von: inn dem Himmel. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Im Himmel/ von: inn dem Himmel. / Fundstelle
 
Seite: (200) [209]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Vom Himmel hôch da komm ich her/ das ist: von dem Himmel. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Vom Himmel hôch da komm ich her/ das ist: von dem Himmel. / Fundstelle
 
Seite: (200) [209]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Du solst Gott liben von ganzem Herzen/ und von ganzer Selen/ das ist: von dem ganzen Herzen: und der ganzen Sele. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Du solst Gott liben von ganzem Herzen/ und von ganzer Selen/ das ist: von dem ganzen Herzen: und der ganzen Sele. / Fundstelle
 
Seite: (200) [209]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Lazarus für einen Armen / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Lazarus für einen Armen / Fundstelle
 
Seite: (211) [220]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Apostel/ d.i. Paulus. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der Apostel/ d.i. Paulus. / Fundstelle
 
Seite: (212) [221]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Sey gegrüßet du König der Juden! / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Sey gegrüßet du König der Juden! / Fundstelle
 
Seite: (213) [222]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Behüte uns GOtt für Forchen-Stiche/ dy machchen vîl Löchcher. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Behüte uns GOtt für Forchen-Stiche/ dy machchen vîl Löchcher. / Fundstelle
 
Seite: (213) [222]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Oft ist der Jünger Judas ein Judas. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Oft ist der Jünger Judas ein Judas. / Fundstelle
 
Seite: (215) [224]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Er empfing vîl Wunden/ Wundern dy uns heilen. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Er empfing vîl Wunden/ Wundern dy uns heilen. / Fundstelle
 
Seite: (216) [225]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Kan ich den Himmel nicht durch mein Gebet bewegen/ / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Kan ich den Himmel nicht durch mein Gebet bewegen/ / Fundstelle
 
Seite: (219) [228]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Wy hat doch GOtt dy Menschen so lîb! / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Wy hat doch GOtt dy Menschen so lîb! / Fundstelle
 
Seite: (220) [229]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Der im dritten Himmel unterrichte Apostel. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Der im dritten Himmel unterrichte Apostel. / Fundstelle
 
Seite: (220) [229]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: O der unendlichen Barmherzigkeit GOttes gegen dy Sünder! / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: O der unendlichen Barmherzigkeit GOttes gegen dy Sünder! / Fundstelle
 
Seite: (221) [230]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 18. Wenn dy Sonne inn dy Hölle scheinet. d.i. Nimahls. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: 18. Wenn dy Sonne inn dy Hölle scheinet. d.i. Nimahls. / Fundstelle
 
Seite: (232) [241]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat [S] [aq]Homerus[/aq] Gelegenheit genommen/ seine [aq]Rhapsodias[/aq] von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des [aq]Homeri[/aq] Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält.
Eigenschaft / Exempelpolitik: DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat [S] [aq]Homerus[/aq] Gelegenheit genommen/ seine [aq]Rhapsodias[/aq] von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des [aq]Homeri[/aq] Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: DIe Hochteutsche Vers-Reim- und Dicht-Kunst erfodert Sachchen und Wôrte. Die Sachchen sind entweder Geistlich oder Weltlich. Unter den Geistlichen bekanten ist das Lîd Mosis und Mirjam wol das älteste/ das sie gesungen/ als GOtt den Pharao mit den Egyptern im roten Mär ersäufet hatte/ das zu sehen im 15. Cap. des andern Buchs Mosis. Sonderlich aber sind die Psalmen/ oder Lider/ des Königs David/ auch sehr alt. Denn man hält dafür das der David gelebet zu der Zeit als Troja von den Grichen verstöret worden. Hundert und 50. Jahr darnach hat [S] [aq]Homerus[/aq] Gelegenheit genommen/ seine [aq]Rhapsodias[/aq] von dieser Verstörung zuschreiben und also sind die Lider des Mosis und Davids vîl älter als des [aq]Homeri[/aq] Schriften/ den man für den ältesten weltlichen Poëten hält. / Fundstelle
 
Seite: (unpag.-8) [16-17]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden.
Eigenschaft / Exempelpolitik: Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. / Rang
 
Normaler Rang
Eigenschaft / Exempelpolitik: Da teilen sich dy Verse/ Reime und Gedichte nûn bald inn Geistliche und Weltliche/ wy auch im Anfange diser Kunst angefüret ist. ¶ I. Dy Geistliche haben auf nichts/ als auf GOtt ihr Absehen/ wy sy denselben loben und preisen/ und ihm Dank sagen wollen für alle Guhttaten Leibes und der Selen. Imgleichen daß sy ihn üm himmlische oder zeitliche Güter bitten. Oder daß sy ihn anrufen inn Kreuz/ Unglükk und Verfolgung. Oder daß sy Vergebung der Sünden suchen durch andächtige Buß-Gesänge. Diser Ahrt nûn sind inn der Evangelischen teut-[S]schen Kirche vîl verhanden/ und werden von Christlichen Poëten noch immer mehr zu Tage geleget. Dergleichen hihr anzufüren achte ich nicht nötig zu seyn; sondern wil den verlangenden Leser hinngewisen haben zu dem Teil dises Buches da meine geistliche Lîder/ Gedichte/ Seufzer/ Wünsche und Sprüche bey einander gefunden werden. / Fundstelle
 
Seite: (165-166) [174-175]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Solche Beschaffenheit haben auch alle Strophen oder Reim-Schlüße/ dergestalt/ daß dy folgende Strophen/ dy man auch einen Vers nennet/ (wy denn auch dy [aq]Periodi[/aq] inn der Heil. Schrifft Verse genant werden/ darüm das Wôrt: Vers/ ein [aq]aequivocum[/aq] ist/ das bißweilen eine auß gewissen Füßen verbun-[S]dene Reie/ bißweilen eine Strophe/ dy aus gewissen zahlbaren Versen bestehet; Dan einen Vers des Capittels in der Bibel bedeutet) eben so vîl Verse/ und der Vers so vîl Füße müsse haben/ als dy erste Strophe. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Solche Beschaffenheit haben auch alle Strophen oder Reim-Schlüße/ dergestalt/ daß dy folgende Strophen/ dy man auch einen Vers nennet/ (wy denn auch dy [aq]Periodi[/aq] inn der Heil. Schrifft Verse genant werden/ darüm das Wôrt: Vers/ ein [aq]aequivocum[/aq] ist/ das bißweilen eine auß gewissen Füßen verbun-[S]dene Reie/ bißweilen eine Strophe/ dy aus gewissen zahlbaren Versen bestehet; Dan einen Vers des Capittels in der Bibel bedeutet) eben so vîl Verse/ und der Vers so vîl Füße müsse haben/ als dy erste Strophe. / Fundstelle
 
Seite: (133-134) [142-143]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 24. [aq]Sententiae[/aq], Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. [aq]No[/aq]. [S] 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ der wird vîl gute Leren inn Geistlichen und Weltlichen darinn finden. Ob es Verse sind/ davon mögen dy Hebräisten urteilen/ meine sind Verse und Reime / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: 24. [aq]Sententiae[/aq], Lehr-Sprüchche/ dadurch etwas geleret wird/ ohn ein Bild/ auch ohn ferner nachsinnen des Lesers. Solche Lehr-Sprüchche fangen inn M. Weltl. [aq]No[/aq]. [S] 207. und endigen sich 235. Wer dy Sprüche Solomonis hiher wil zihen/ der wird vîl gute Leren inn Geistlichen und Weltlichen darinn finden. Ob es Verse sind/ davon mögen dy Hebräisten urteilen/ meine sind Verse und Reime / Fundstelle
 
Seite: (171-172) [180-181]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: (a) Dyjenigen/ welche schôn längst inn der Teutschen Sprache gebräuchlich gewesen/ und so bekant/ daß sy auch das gemeine Volk verstehet. e.g. [aq]Contributiôn, Quartîr, Servîs, Cavallier[/aq], Monath/ Testament/ Firmament/ Cathechismus/ Calender/ Religiôn/ Exempel/ Sacrament/ Altâr/ Prophêt/ Tempel/ Evangelium/ Capitel/ Vers/ Absolution/ Epistel/ Apostel/ Music/ Captain/ Prinz/ [aq]Domina[/aq], Aebtißinn/ [aq]Prior, Cantor, Rector, Pastor[/aq], Cüster/ diese und dergleichen ob sy gleich aus einer fremden Sprache entstanden/ so haben sy doch das Teutsche Bürger-Recht längst erhalten/ und müssen nicht verstôßen werden. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: (a) Dyjenigen/ welche schôn längst inn der Teutschen Sprache gebräuchlich gewesen/ und so bekant/ daß sy auch das gemeine Volk verstehet. e.g. [aq]Contributiôn, Quartîr, Servîs, Cavallier[/aq], Monath/ Testament/ Firmament/ Cathechismus/ Calender/ Religiôn/ Exempel/ Sacrament/ Altâr/ Prophêt/ Tempel/ Evangelium/ Capitel/ Vers/ Absolution/ Epistel/ Apostel/ Music/ Captain/ Prinz/ [aq]Domina[/aq], Aebtißinn/ [aq]Prior, Cantor, Rector, Pastor[/aq], Cüster/ diese und dergleichen ob sy gleich aus einer fremden Sprache entstanden/ so haben sy doch das Teutsche Bürger-Recht längst erhalten/ und müssen nicht verstôßen werden. / Fundstelle
 
Seite: (177) [186]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: II. Müßen gute hôchteutsche Wörter gebraucht werden/ wo dy Verse sollen angenehm seyn/ nehmlich solche Wörter/ wy sy von [aq]D[/aq]. Luttern inn der Teutschen Bibel/ von gelehrten Predigern auf der Canzel gelesen und gehöret werden. / Fundstelle
 
Seite: (181) [190]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu Stule gehen/ oder dy Wand mit den blossen Rükken ansehen. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: Er muß auch ferner bey den Ahrten zu reden und schreiben inn Acht nemen/ daß diselbe seind ¶ 1. Höflich nicht schandbahr. Also schreibet dy Heilige Schrift: Saul sey inn eine Höle gegangen seine Füße zu dekken. d.i. Dy Nohtdurft zu tuhn. Also: zu Stule gehen/ oder dy Wand mit den blossen Rükken ansehen. / Fundstelle
 
Seite: (226) [235]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: 2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht. / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: 2. Kan dy Erfindung inn Geistlichen auß der Bibel/ oder dem Text an dem Fest- oder Sontage hergenommen werden. Also hat Herr Opitz dy Psalmen und Episteln inn schöne anmutige Verse gebracht. / Fundstelle
 
Seite: (234) [243]
Eigenschaft / Exempelpolitik
 
Eigenschaft / Exempelpolitik: An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden! / Rang
 
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Eigenschaft / Exempelpolitik: An Se. Königl. Majestet inn Preußen/ Friderich. ¶ O Wahrer Friderich! O König reich von Friden! / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [12]
Eigenschaft / Textanhänge
 
Eigenschaft / Textanhänge: Johannis Grüwels/ Kais. Gekr. P. Geistliche Lider Und Gedichte. / Rang
 
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Eigenschaft / Textanhänge: Johannis Grüwels/ Kais. Gekr. P. Geistliche Lider Und Gedichte. / Fundstelle
 
Seite: (unpag.) [250]

Aktuelle Version vom 29. Juli 2024, 09:51 Uhr

Keine Beschreibung vorhanden
Sprache Bezeichnung Beschreibung Auch bekannt als
Deutsch
Hochteutsche kurze/ deutliche und gründliche Vers- Reim- Und Dicht-Kunst
Keine Beschreibung vorhanden

    Aussagen

    0 Fundstellen
    1709
    0 Fundstellen
    Neuen-Ruppin
    0 Fundstellen
    0 Fundstellen
    Eine Fundstelle
    (unpag.-unpag.) [12-15]
    Eine Fundstelle
    (unpag.-10) [16-19]
    Eine Fundstelle
    (86-110) [95-119]
    (b) Müssen auch dy behalten werden/ da noch [aq]sub judice lis est[/aq]: Ob sy von einer andern Sprache hergenommen; oder ob dy fremde Sprache ein solches Wôrt von den Teutschen entlenet habe. e.g. Fenster/ lateinisch [aq]fenestra[/aq]. Dy Lateinische Sprache [S] hat kein Stamm-Wort/ davon [aq]fenestra[/aq] könte hergeleitet werden. Dy Teutsche aber hat das Wôrt: finster/ davon haben vermuhtlich dy alten Teutschen das Wôrt: Fenster genommen/ weil durch das Fenster das Finstere auß der Stube und Kammer vertrieben wird/ und darüm ist es wahrscheinlich/ daß dy Lateiner den Teutschen das Wôrt: [aq]fenestra[/aq], abgelihen haben/ und daß dy Teutschen das Wort: Fenster/ als ihr eigentühmliches rechtmäßig bey behalten. Also ist es auch mit dem Wort: Sakk/ beschaffen. Hr. [aq]D. Schottelius[/aq], 3. Lobr. [aq]pag. 38[/aq]. Hr. Polmann hinter des Hrn. Bödikers Grundsatze/ daß vile Lateinische Wörter von dem Teutschen herkommen/ und daß inn Italien vor langen Jaren Teutsche von [aq]Verona[/aq] und [aq]Rhaetia[/aq] an bis hinter Florenz gewonet hätten/ welche von den Lateinern vertriben worden. Das Land üm Florenz wird heute zu Tage noch [aq]Thuscia[/aq] oder [aq]Tuscia[/aq] genant/ welches Wôrt dem alten Wôrte Teutsch sehr nahe kommt/ und schreibet [aq]Conradus Leo[/aq], daß dy alten Römer ire Kinder zu den [aq]Thusciern[/aq] geschikkt haben/ von inen dy [aq]Prima Principia Studiorum[/aq] zu lernen. So wäre es nun kein [S] Wunder/ wenn dy alten Lateiner von den Teutschen etliche Wôrte gefaßet/ und inn ire Sprache gleichsam verpflanzet hätten. Es haben aber dy Teutschen dadurch ihr Recht an solchen Wörtern nicht verloren/ sondern sy dennoch behalten/ und brauchen sy noch/ nicht als Fremde; sondern als dy Irige. Gleicher Gestalt verhält es sich auch mit etlichen Grichischen Wörtern/ welche den Teutschen fast gleich sey/ [aq]e.g[/aq].[griech.] der Strauß/ [griech.] arg/ [griech.] nun. Innsonderheit gibt das Wôrt: [griech.] ein Nachdenken/ daß einige Grichen wegen des Handels/ oder wegen irer berühmten Tapferkeit inn Teutschland mögen gewesen seyn/ daß sy einige ihnen gefällige Wörter aufgefaßet/ und inn Grichenland mit genommen haben. Denn es ist kein Grichisch Wort/ darvon [griech.] könte hergeleitet werden. Zwâr hat einer dises Wôrt vor einigen Jaren wollen von [griech.] [aq]deriviren[/aq]; aber was hat [griech.] (Feuer) mit Burg für eine Verwandschaft? Wahrlich keine! Denn daß er vôrgab man müste inn der Burg Feuer haben/ und daher wäre [griech.] von [griech.] genant worden/ daraus folget weniger denn nichts/ gestalt alle Dörfer würden eine Burg heißen [S] müßen/ wenn Burg von [griech.] entsproßen und genennet wäre. Denn kein Dorf kan das Feuers entraten. Dagegen ist offenbahr/ daß Burg seinen Ursprung habe von dem Teutschen Wôrt: birg/ oder verbirg/ [aq]imperfectum[/aq]: verbarg/ [aq]patticipium[/aq]: verborgen/ davon das verbale: Borg oder Burg entstanden/ und also gutes teutschen Herkommens ist.
    Eine Fundstelle
    (177-180) [186-189]
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