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	<title>Item:Q3471 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Barockpoetik.de</subtitle>
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		<title>Hanna.Surjadi: /* wbeditentity-update:0| */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Datenobjekt geändert&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Hanna.Surjadi</name></author>
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		<title>Schennach: /* wbsetlabel-set:1|de */ Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der [aq]materie[/aq] schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Griechen und Lateinern des vielfältigen Götzendienstes halber unterschiedliche Arten derselben gewesen/ welche [aq]Franc[/aq]. [aq]Patricius[/aq] in seinem andern Theil [aq]della poetica[/aq] nach der länge erzehlt. Das geme…</title>
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		<updated>2022-08-24T11:40:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bezeichnung für [de] geändert: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der [aq]materie[/aq] schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Griechen und Lateinern des vielfältigen Götzendienstes halber unterschiedliche Arten derselben gewesen/ welche [aq]Franc[/aq]. [aq]Patricius[/aq] in seinem andern Theil [aq]della poetica[/aq] nach der länge erzehlt. Das geme…&lt;/p&gt;
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Das gemeine Wort/ damit sie genennet worden ist Hymnus ein Lobgesang. Bey den alten ward die höheste Redensart in denselben gebraucht/ im Teutschen aber wird der Music und des gemeinen Gebrauchs halber eine Maasse hierin zu halten sein. Es sein aber die Geistlichen Lieder nicht alle Hymni, son-[S]dern haben auch andere verschiedene Arten unter sich. Wir müssen hie von den Liedern gedencken/ die der Sehl. Herr Lutherus gemacht/ welche voll Geistes und nachdrücklicher Wörter sein/ darin ein richtiges metrum ist: dann er hat gar genau auff die Sylben gesehen/ welches von den Frantzosen und Italiänern nur am meisten in acht genommen wird. Die quantitas ist zwar nicht allezeit beobachtet; Es müssen aber solche kleine Fehler in so wichtigen Dingen/ da die Wörter und der Verstand vollenkommen/ über sehen werden. Dann man würde der Vollenkommenheit eine Gewalt anthun/ wann man hierin etwas ändern wolte. Vor Lutheri Zeiten sein auch verschiedene Hymni und Geistliche Lieder auch im Pabstthum schon geschrieben/ darin etliche nicht so gar übel gemacht/ und des Alters halben in Ehren zu halten/ und hat mir einer berichtet/ daß ein absonderlich Gesang-Buch von denselben zusammen gelesen und [S] jemand heraußgegeben/ das ich aber nicht gesehen. Man hat im übrigen Hr. Risten/ Hn. von Stöcken/ und vieler anderer Geistliche Lieder/ welche ihren Fleiß hierin rühmlich angewandt/ und niemand unbekant sein. Hr. Rölings seine Geistliche Oden sein voll Tieffsinnigkeit und an Erfindung reich. In der alten Kirchen hat man keine andre Psalmen zugeben wollen/ als die aus den Büchern der Heil. Schrifft genommen/ nemblich die Psalmen Davids und andre Lobgesänge. Die sonsten gemacht wurden/ würden [griech.] Psalmi Plebei genant/ und waren verboten in öffentlichen Versamlungen zu singen. Davon sagt der LIX. Canon des Concilii Laodiceni also: [griech.] Quod non oportet plebeios Psalmos in Ecclesiâ legere; aut libros non canonicos. Balsamon und Zonaras erwehnen allhie in ihren Anmerckungen/ daß unter den Psalmis Plebeis die Psalmi Salomonis verstanden werden/ [S] die man damahls gehabt/ und nicht für auffrichtig gehalten. Es erhellet aber aus unterschiedlichen Oehrtern der Historia Ecclesiasticae des Eusebii, das viele Psalmi von privatis &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gemacht&lt;/del&gt;/ die man in den Kirchen gesungen/ wie dergleichen einer bey dem Clemens Alexandrino am Ende seines dritten Buchs sich findet auff den Herrn Christum/ und auch Plinius lib. 10. Ep. 97. von den Christen solches erwehnet. Von den Therapeutis (davon doch noch zweiffelhafftig ob sie Christen gewesen) schreibt Eusebius lib. 2. c. 17. [griech.]. [...] Widerum lib. 5. c. 28. sagt er/ daß viel Psalmen von den gläubigen Brüdern geschrieben/ die Christum als einen wahren GOtt loben und erkennen/ und lib. 7. c. 30. von dem Paulo Samosateno, daß er die zu Christi Ehren gemachte Psalme/ unter diesem [S] Vorwand abgethan/ daß sie neulich erstlich/ und nicht von den alten gemacht/ welches dann der Synodus so wieder ihn außgeschrieben getadelt/ weil er dadurch die Ehre Christi angefochten. Ist also gläublich daß solcher Psalmen viel in der Kirchen gewesen/ welcher aber in dem angeführten Canone deßhalben verbotten worden/ weiln man zur Ehren GOttes lieber die von dem Geist GOttes selbst gesetzte/ als die von Menschen erdachte Hymnos &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gebrauchen &lt;/del&gt;wollen. Valesius hat dieses angemerckt in seinem Commentario über den Euseb. lib. 7. c. 24. Disertè prohibetur ne Psalmi [griech.] id est à privatis hominibus compositi in Ecclesiâ recitentur. Invaluerat enim haec consuetudo, ut multi Psalmos in honorem Christi componerent, eosque in Ecclesiâ cantari facerent. Deßhalben wurden auch [griech.] in den Kirchen bestellet/ welche gewisse Psalmen auff gewisse art und Weise singen müsten/ wie Bevereggius in den Anmerckungen ü-[S]ber den XV. Canon. Conc. Laodiceni weitläufftiger außführet/ und insonderheit der Cardinal Bona in seiner Psalmodia. S. Agorbardus, der im Jahr 840. gestorben/ dessen Wercke der Stephanus Baluzius &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;heraußgegeben&lt;/del&gt;/ handelt hievon auch in einem absonderlichen Buch de divinâ Psalmodia. Dann er spricht: Reverenda concilia Patrum decernunt nequaquam plebeios psalmos in Ecclesia decantandos, &amp;amp; nihil poëtice compositum in divinis laudibus usurpandum. Durch welche letzten Verse der Baluzius verstehet levia carmina &amp;amp; faciles versus, cujusmodi sunt, quae moteta hodie dicimus. Zu dessen Beweiß führet er einen Ohrt an aus den Gulielmo Durandi, Episcopo Mimatensi, in seinem andern Buche de modo generalis concilii celebrandi cap. 19. Videretur valde honestum esse, quod cantus indevoti &amp;amp; inordinati motetorum, &amp;amp; similium non fierent in Ecclesia. Diese haben sie aber nur bloß einmahl im Jahr bey dem Weynachtfest gebrauchet/ [S] welche Gesänge Noels das ist Natalitia Carmina genant worden. Pasquier des Recherches de la France l. 4. ch. 14. beschreibt diese Nouels &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;daß &lt;/del&gt;sie gewesen/ Chansons spirituelles faites en l&#039;honneur de la Nativite de nostre Seigneur. Es ist aber auch diß Wort gebraucht worden/ wann das Volck Königen und Fürsten ein Freuden Geschrey gemacht/ da sie dasselbe ihnen zu geruffen/ wie Pasquier weitläufftiger an selben Ohrte anführet. Dieses habe ich bey dieser Gelegenheit von den Geistlichen Gesängen beybringen wollen/ in welchen man es gerne bey dem alten bleiben lässet. Der Heilige Agobardus ist sehr sorgfältig hierin gewesen; daß er nichts hat zugeben wollen/ als was auß den Büchern der Heil. Schrifft genommen/ wie aus seinem Buche de correctione Antiphonarii zu sehen. Der Baluzius thut denckwürdig hinzu. Constat res semel receptas in Ecclesia non facile mutari, cautioresque in his rebus debere esse Pontifices, ne ministerium eorum vi-[S]tuperetur. Sic Urbanus VIII. hymnos correxit, &amp;amp; tamen semper hymni antiqui canuntur in Ecclesiâ. Deßhalben erinnert auch Campanella Poeticor. c. 8. art. 2. daß man auff einige kleine Fehler des metri nicht so gar genau in den Geistlichen Gesängen sehen soll. Non tam metri curanda est regula, quam sonus auribus gratus &amp;amp; doctrina recondita bene restricta &amp;amp; destillata. Si S. Thomas mensuras inspexisset, non sic altè locutus esset, mirabili lepore doctrinam profundissimam exprimendo&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. &lt;/del&gt;Derselbe Autor, der ein Mann von seltzamer und wunderlicher Wissenschaft gewesen/ hat selbst einige Hymnos geschrieben/ wie er art. 4. an dem vorigen Ohrte schreibet. Nos triplicem Psalmodiam scripsimus de rerum naturâ: in primâ caelestia &amp;amp; incolas, in secunda terrestria, in tertia hominem cecinimus &amp;amp; Dei laudes ex his &amp;amp; gratiarum actiones expressimus. Fecimus &amp;amp; poemata metaphysica, unum de summa potentia, unum in tribus cantilenis de summâ sapientiâ: [S] unum de primo Amore: duo de summo bono. Er hat auch an denselben Ohrte art. 1. gar artig dargethan/ wie in den Psalmen Davids alle arten der Carminum, so viel ihr sein mögen enthalten; Drum man billig demselben als einem Göttlichen Wercke seiner Vollenkommenheit halber den Vorzug geben muß. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;Nechst den Geistlichen Oden folgen die/ welche ein argumentum morale haben/ welches sich zu den Oden sehr wol schicket.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;materie&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Griechen und Lateinern des vielfältigen Götzendienstes halber unterschiedliche Arten derselben gewesen/ welche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Franc&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Patricius&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;in seinem andern Theil &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;della poetica&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;nach der länge erzehlt. 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Rölings seine Geistliche Oden sein voll Tieffsinnigkeit und an Erfindung reich. In der alten Kirchen hat man keine andre Psalmen zugeben wollen/ als die aus den Büchern der Heil. Schrifft genommen/ nemblich die Psalmen Davids und andre Lobgesänge. Die sonsten gemacht wurden/ würden [griech.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;] [aq&lt;/ins&gt;]Psalmi Plebei&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;genant/ und waren verboten in öffentlichen Versamlungen zu singen. Davon sagt der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;LIX. Canon des Concilii Laodiceni&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;also: [griech.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;] [aq&lt;/ins&gt;]Quod non oportet plebeios Psalmos in Ecclesiâ legere; aut libros non canonicos. 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[...] Widerum &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;lib. 5. c. 28&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. sagt er/ daß viel Psalmen von den gläubigen Brüdern geschrieben/ die Christum als einen wahren GOtt loben und erkennen/ und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;lib. 7. c. 30&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. von dem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Paulo Samosateno&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;, daß er die zu Christi Ehren gemachte Psalme/ unter diesem [S] Vorwand abgethan/ daß sie neulich erstlich/ und nicht von den alten gemacht/ welches dann der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Synodus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;so wieder ihn außgeschrieben getadelt/ weil er dadurch die Ehre Christi angefochten. Ist also gläublich daß solcher Psalmen viel in der Kirchen gewesen/ welcher aber in dem angeführten &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Canone&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;deßhalben verbotten worden/ weiln man zur Ehren GOttes lieber die von dem Geist GOttes selbst gesetzte/ als die von Menschen erdachte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Hymnos&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] gebrauchen &lt;/ins&gt;wollen. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Valesius&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;hat dieses angemerckt in seinem &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Commentario&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;über den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Euseb. lib. 7. c. 24. Disertè prohibetur ne Psalmi&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;[griech.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;] [aq&lt;/ins&gt;]id est à privatis hominibus compositi in Ecclesiâ recitentur. Invaluerat enim haec consuetudo, ut multi Psalmos in honorem Christi componerent, eosque in Ecclesiâ cantari facerent&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Deßhalben wurden auch [griech.] in den Kirchen bestellet/ welche gewisse Psalmen auff gewisse art und Weise singen müsten/ wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Bevereggius&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;in den Anmerckungen ü-[S]ber den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;XV. Canon. Conc. Laodiceni&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;weitläufftiger außführet/ und insonderheit der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Cardinal Bona&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;in seiner &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Psalmodia. S. Agorbardus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;, der im Jahr &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;840&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. gestorben/ dessen Wercke der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Stephanus Baluzius&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] heraußgegeben&lt;/ins&gt;/ handelt hievon auch in einem absonderlichen Buch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;de divinâ Psalmodia&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Dann er spricht: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Reverenda concilia Patrum decernunt nequaquam plebeios psalmos in Ecclesia decantandos, &amp;amp; nihil poëtice compositum in divinis laudibus usurpandum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Durch welche letzten Verse der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Baluzius&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;verstehet &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;levia carmina &amp;amp; faciles versus, cujusmodi sunt, quae moteta hodie dicimus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Zu dessen Beweiß führet er einen Ohrt an aus den &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Gulielmo Durandi, Episcopo Mimatensi&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;, in seinem andern Buche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;de modo generalis concilii celebrandi cap. 19. Videretur valde honestum esse, quod cantus indevoti &amp;amp; inordinati motetorum, &amp;amp; similium non fierent in Ecclesia&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Diese haben sie aber nur bloß einmahl im Jahr bey dem Weynachtfest gebrauchet/ [S] welche Gesänge &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Noels&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;das ist &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Natalitia Carmina&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;genant worden. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Pasquier des Recherches de la France l. 4. ch. 14&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. beschreibt diese &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Nouels&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] daß &lt;/ins&gt;sie gewesen/ &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Chansons spirituelles faites en l&#039;honneur de la Nativite de nostre Seigneur&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Es ist aber auch diß Wort gebraucht worden/ wann das Volck Königen und Fürsten ein Freuden Geschrey gemacht/ da sie dasselbe ihnen zu geruffen/ wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Pasquier&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;weitläufftiger an selben Ohrte anführet. Dieses habe ich bey dieser Gelegenheit von den Geistlichen Gesängen beybringen wollen/ in welchen man es gerne bey dem alten bleiben lässet. Der Heilige &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Agobardus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;ist sehr sorgfältig hierin gewesen; daß er nichts hat zugeben wollen/ als was auß den Büchern der Heil. Schrifft genommen/ wie aus seinem Buche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;de correctione Antiphonarii&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;zu sehen. Der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Baluzius&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;thut denckwürdig hinzu. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Constat res semel receptas in Ecclesia non facile mutari, cautioresque in his rebus debere esse Pontifices, ne ministerium eorum vi-&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;[S&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;][aq&lt;/ins&gt;]tuperetur. Sic Urbanus VIII. hymnos correxit, &amp;amp; tamen semper hymni antiqui canuntur in Ecclesiâ&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Deßhalben erinnert auch &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Campanella Poeticor. c. 8. art. 2&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. daß man auff einige kleine Fehler des &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;metri&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;nicht so gar genau in den Geistlichen Gesängen sehen soll. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Non tam metri curanda est regula, quam sonus auribus gratus &amp;amp; doctrina recondita bene restricta &amp;amp; destillata. Si S. Thomas mensuras inspexisset, non sic altè locutus esset, mirabili lepore doctrinam profundissimam exprimendo&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]. &lt;/ins&gt;Derselbe &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Autor&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;, der ein Mann von seltzamer und wunderlicher Wissenschaft gewesen/ hat selbst einige &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Hymnos&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;geschrieben/ wie er &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;art. 4&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. an dem vorigen Ohrte schreibet. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Nos triplicem Psalmodiam scripsimus de rerum naturâ: in primâ caelestia &amp;amp; incolas, in secunda terrestria, in tertia hominem cecinimus &amp;amp; Dei laudes ex his &amp;amp; gratiarum actiones expressimus. Fecimus &amp;amp; poemata metaphysica, unum de summa potentia, unum in tribus cantilenis de summâ sapientiâ&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;: [S&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;] [aq&lt;/ins&gt;]unum de primo Amore: duo de summo bono&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. Er hat auch an denselben Ohrte &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;art. 1&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;. gar artig dargethan/ wie in den Psalmen Davids alle arten der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;Carminum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq]&lt;/ins&gt;, so viel ihr sein mögen enthalten; Drum man billig demselben als einem Göttlichen Wercke seiner Vollenkommenheit halber den Vorzug geben muß. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;¶ &lt;/ins&gt;Nechst den Geistlichen Oden folgen die/ welche ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[aq]&lt;/ins&gt;argumentum morale&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[/aq] &lt;/ins&gt;haben/ welches sich zu den Oden sehr wol schicket.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;</summary>
		<author><name>Schennach</name></author>
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		<title>Schennach: /* wbeditentity-create:2|de */ Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der materie schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Griechen und Lateinern des vielfältigen Götzendienstes halber unterschiedliche Arten derselben gewesen/ welche Franc. Patricius in seinem andern Theil della poetica nach der länge erzehlt. Das gemeine Wort/ damit sie genennet wo…</title>
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		<updated>2022-08-24T10:54:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ein neues Datenobjekt erstellt: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Es können alle Sachen sich zu den Oden schicken/ Geistliche/ Sittliche/ Liebreitzende/ Kriegrische und dergleichen mehr: da dann zum Theil auch die Redensart sich nach der materie schicken muß. Was die Geistlichen anlanget/ so sein bey den Griechen und Lateinern des vielfältigen Götzendienstes halber unterschiedliche Arten derselben gewesen/ welche Franc. Patricius in seinem andern Theil della poetica nach der länge erzehlt. Das gemeine Wort/ damit sie genennet wo…&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.barockpoetik.de/w/index.php?title=Item:Q3471&amp;amp;diff=9783&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
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