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	<title>Item:Q178 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Barockpoetik.de</subtitle>
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		<title>Hanna.Surjadi: /* wbeditentity-update:0| */</title>
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		<author><name>Hanna.Surjadi</name></author>
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		<title>Schennach: /* wbsetlabel-set:1|de */ Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie &lt;aq&gt;Georgius Sabinus&lt;aq&gt; redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war de…</title>
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		<updated>2022-03-14T11:44:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bezeichnung für [de] geändert: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie &amp;lt;aq&amp;gt;Georgius Sabinus&amp;lt;aq&amp;gt; redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war de…&lt;/p&gt;
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Sie war der Spiegel/ so den Menschen in geist- und weltlichem Leben alles vorstellete/ was ihnen zur Sitten und Tugend lehre/ ja selbst zur Gottesfurcht vonnöthen solte seyn. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;§. 4. Marcellinus Lib. 5. und Strabo Lib. 5. Geograph. schreiben: Es waren dreyerley Leute/ die man in höchsten Ehren hielt: Bardi, Vates, und Druiden. Die Bardi, welche Sachsen und die Lombardeu bewohneten/ so hernach von Carolo M.sind bekehret worden/ die sungen ihre Lob-Gedichte/ und waren Poeten/ welche Nonius, Nobilitatis Cantores, und Diodorus Siculus, Poetas Melodiarum nennen Lib. 16. Von diesen kamen hernach die Meister-Sänger. Die Vates opfferten und betrachteten die Natur aller Dinge. Die Druiden pflegten über die natürliche Wissenschafft auch von guten Sitten zu unterrichten. Besiehe hievon Lucanum L. 1. von bürgerlichem Kriege. Polydorum Virgilium. Herr D. Scharffens, meines hochgeehrten Patro- [S] nis, welchen Gott mit Segen kröne/ seine Disputation, de Gallorum Druidis. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;§. 5. Zoroaster, Eumulphus, Museus, Orpheus, Homerus, Plato, Johannes Grammaticus und andere vornemlich Grichen/ die sind die ersten Anherren dieser Kunst gewesen/ daß man also wohl sagen kan: die Dichter waren eher als die Redner und Geschicht-Schreiber: welchem Lactantius selbst und Strabo Lib. I. Geograph. Beyfall giebet: Die Poeterey sey nach der Alten Sprichwort/ die erste Philosophi, daher sie in den grichischen Städten zu erst die Knaben in der Dichterey unterweisen ließen/ daß sie theils Sittsamkeit lehreten/ theils auch desto grössere Lust zum Studiren schöpfften; und hielten die Heyden die Poeten vor Propheten wie die Schrifft weiset Act. 17. 28. Tit. I. 12. I. Cor. 15. 33. besiehe Sr. Excellentz Herr D. Scharffens Problemata Poetica. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;§. 6. Aristoteles, Cicero, die gaben zu erst ihre Meinungen in gebundener Rede heraus; Ja wie Livius und Cicero selbst gedencket/ so habe man alles damahls abgesungen. Und so wir das Zeit-Maß von Adam anziehen/ so will Polydorus Virgilius Lib. I. c. 14. de rerum invent. daß die Reim-Kunst dem Adam wäre von GOtt nebst andern Wissenschafften mitseinem Leben eingeblasen worden/ welcher sie den dem Seth, und der folgends seinen Nachkommen beygebracht hätte. Daher hernach Moses/ als er durch das rothe [S] Meer glücklich gegangen wäre/ Gott zu Ehren/ in Versen sein Danck-Opffer gebracht; nach Josephi Bericht Lib. 2. Antiquit. Judaic. welchem David hernach mit seinen Psalmen/ Assaph mit seinen Liedern/ Salomon mit seinem Hohenliede/ und andere mehr gefolget. Besiehe Herr M. Küpffenders Disput. vom Lob der Poesie/ desgleichen Meisnerum de Leg. p. 8. &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt; &lt;/del&gt;§. 7. Was Homerus, der zur Zeit des Königes Assä lebte/ und also noch vor Elia/ vor Erfindungen gehabt/ davon will noch nicht der Ruhm schweigen. Von den Griechen worde solche Kunst in dem ersten Seculo durch Livium Andronicum, und Paccuvium zu den Römern gebracht&amp;amp; biß sie nach und nach solche Maecenates, und Augustos erweckte/ die sie beföderten/ und es hernach Seculo X. XII. &amp;amp; :III. so hoch darinnen kam/ daß man es die goldene Zeit der Poeten nennete.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Georgius Sabinus&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt; &lt;/ins&gt;redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war der Spiegel/ so den Menschen in geist- und weltlichem Leben alles vorstellete/ was ihnen zur Sitten und Tugend lehre/ ja selbst zur Gottesfurcht vonnöthen solte seyn. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;¶ &lt;/ins&gt;§. 4. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Marcellinus Lib. 5.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt; &lt;/ins&gt;und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Strabo Lib. 5. Geograph.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt; &lt;/ins&gt;schreiben: Es waren dreyerley Leute/ die man in höchsten Ehren hielt: &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Bardi, Vates&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;, und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Druiden&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;. Die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Bardi&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;, welche Sachsen und die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Lombardeu&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt; &lt;/ins&gt;bewohneten/ so hernach von &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Carolo M&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;.sind bekehret worden/ die sungen ihre Lob-Gedichte/ und waren Poeten/ welche &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Nonius, Nobilitatis Cantores&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;, und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Diodorus Siculus, Poetas Melodiarum&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt; &lt;/ins&gt;nennen &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt;&lt;/ins&gt;Lib. 16.&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;&amp;lt;aq&amp;gt; &lt;/ins&gt;Von diesen kamen hernach die Meister-Sänger. 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		<title>Schennach: /* wbeditentity-create:2|de */ Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie Georgius Sabinus redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war der S…</title>
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		<updated>2022-03-14T11:23:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;‎&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ein neues Datenobjekt erstellt: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt; Die Fabeln und Gedichte waren nichts anders als der Mantel der Alten/ worein sie ihre Sachen wickelten/ und wer etwas verborgenes wolte vorstellen/ der that es in Versen/ in welchen die Warheit verborgen lag. Denn gleich wie eine vergoldete Pille/ die Bitterkeit verdeckt/ also verdeckte man den Nachdruck seiner Rede mit dieser Art zu schreiben/ wie Georgius Sabinus redet/ weilen keine andere Wissenschafft die Freyheit hat/ die diese Kunst ihr nimmet. Sie war der S…&lt;/p&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.barockpoetik.de/w/index.php?title=Item:Q178&amp;amp;diff=1474&quot;&gt;Änderungen zeigen&lt;/a&gt;</summary>
		<author><name>Schennach</name></author>
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