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Daß/ auf Christlichen Schaubühnen/ Heidnische Götzen nicht auftreten sollen/ ist droben im VI Cap. erinnert worden: und können/ an derer stat/ Göttliche Eigenschaften/ Tugenden und Laster/ auch Flüße/ Länder und Städte in Frauen Gestalt/ oder als gute und böse Engel/ Genii und Knaben/ in der Luft erscheinen/ oder durch | Daß/ auf Christlichen Schaubühnen/ Heidnische Götzen nicht auftreten sollen/ ist droben im VI Cap. erinnert worden: und können/ an derer stat/ Göttliche Eigenschaften/ Tugenden und Laster/ auch Flüße/ Länder und Städte in Frauen Gestalt/ oder als gute und böse Engel/ Genii und Knaben/ in der Luft erscheinen/ oder durch Machinen heruntergelassen werden/ und wieder verschwinden. Damit werden wir erlangen/ daß auch Gott und seine Engel unsere Spielschauer seyen/ und Wolgefallen daran haben: die hingegen fliehen/ wann sie Teufel oder deren Qwalgenoßen auftreten sehen. 226 Der Held/ welchen man als Hauptperson vorstellet/ muß ein Für-[S]bild aller Tugenden/ und zwar erstlich gekränkt seyn/ aber endlich ergetzet werden. Ist er aber ja ein Tyrann oder Böswicht/ so soll ihm seine Straffe auf dem Fus nachfolgen/ oder er endlich/ wie der König Manasse/ bekehrt werden. Dann wann/ in Schauspielen/ die Tugend nicht belohnt/ und die Laster nicht gestrafft erscheinen/ so ist solches ärgerlich und eine Gottslästerung/ weil es der Göttlichen Regirung zuwider lauffet. | ||
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| Eigenschaft / Element von: Teutsche Rede- bind- und Dicht-Kunst / Rang | |||