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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Harsdörffers Poetischer Trichter als Poetik geistlicher Dichtung. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Poetik ohne Trichter. Harsdörffers ‚Dicht- u. Reimkunst‘. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Harsdörffer-Studien. Mit einer Bibliografie der Forschungsliteratur von 1847 bis 2005. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Die Klangmalerei bei Harsdörffer. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Georg Philipp Harsdörffer (1607–1658). / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Georg Philipp Harsdörffer. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Reichsstadt und Schauspiel. Theatrale Kunst im Nürnberg des 17. Jahrhunderts. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Im Silberbergwerk der Tradition. Harsdörffers Nachahmungs- und Übersetzungstheorie. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Deutsche Ars Poetica. Zur Konstituierung einer deutschen Poetik aus humanistischem Geist im 17. Jahrhundert. / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Harsdörffer, Georg Philipp (Killy) / Rang | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur | |
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| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Die Vereindeutigung der Literatur. Poetik und Konfession bei Harsdörffer, Klaj und Birken. / Rang | |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie | |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort geprediget und von allerley Zungen in der Christenheit gelobet und gepriesen wird; sondern allein/ daß durch den Verstand und die Rede der Mensch von den Thieren unterschieden/ und so viel höher gehalten wird/ so viel mehr Gaben in beeden Stücken erweisen kan. Hiervon besihe in dem nachgehenden Theil im Buchstab. M. Mund. / Rang | |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort geprediget und von allerley Zungen in der Christenheit gelobet und gepriesen wird; sondern allein/ daß durch den Verstand und die Rede der Mensch von den Thieren unterschieden/ und so viel höher gehalten wird/ so viel mehr Gaben in beeden Stücken erweisen kan. Hiervon besihe in dem nachgehenden Theil im Buchstab. M. Mund. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 17) [III, 49] | |
| Eigenschaft / Dichtung/Theologie | |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: DIe edle Poeterey gleichet einer reichlich geschmuckten Königin/ welcher Thron über alle andre Wissenschaften hinauf gesetzet ist/ / Rang | |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: DIe edle Poeterey gleichet einer reichlich geschmuckten Königin/ welcher Thron über alle andre Wissenschaften hinauf gesetzet ist/ / Fundstelle | |
| Seite: (III, 112) [III, 144] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 14. Wolte man den Hebreern ferner nach ahmen/ könte man die Anfangsbuchstaben/ wie sie die Endlettern zu den mehrern Zahlen gebrauchen also. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 14. Wolte man den Hebreern ferner nach ahmen/ könte man die Anfangsbuchstaben/ wie sie die Endlettern zu den mehrern Zahlen gebrauchen also. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 16. Gleiche Meinung hat es auch mit de- [S]nen Worten/ die mit der Christlichen Religion eingeführet worden/ und der Ankunfft nach aus einer andern Sprache herstamomen/ als: Sacrament/ Apostel/ Evangelium etc. Welche sonder grosse Aergerniß nicht geteutschet werden könten/ nach dem sie bereit jedermann bekant sind. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 16. Gleiche Meinung hat es auch mit de- [S]nen Worten/ die mit der Christlichen Religion eingeführet worden/ und der Ankunfft nach aus einer andern Sprache herstamomen/ als: Sacrament/ Apostel/ Evangelium etc. Welche sonder grosse Aergerniß nicht geteutschet werden könten/ nach dem sie bereit jedermann bekant sind. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 12-13) [III, 44-45] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ja/ wann uns Teutsche keine andere Ursache zu unser Poeterey treiben solte/ so wären doch die geistlichen Lieder/ zu Erweckung hertzbrünstiger Andacht darzu gnugsam/ welche/ ohne kunstrichtigen Bericht/ nicht können verfasset werden. ¶ 10. Von alters her ist das Lateinische Singen in unsrer Kirche geblieben/ damit die studirende Jugend zu üben; der gemeine Mann aber hat vielersprießlichern Nutzen von dem Teutschen Singen/ durch welches wir gleichsam den Englen nach ahnen/ und näher zu GOtt tretten. Wie soll der/ sagt der heilige Apostel Paulus/ 1. Corinthern 14. v. 16. so an statt deß Laien stehet/ Amen sagen/ auf deine Dancksagung? sintemal er nit weiß/ was du sagest. Ein andrer wird nicht davon gebessert/ etc. Welche fremde Sprachen reden/ daß sie nicht jederman versteht/ pfleget man für unsinnig zu halten/ wie in fol- [S]gendem 26. Verslein/ besagter Epistel/ folget. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Ja/ wann uns Teutsche keine andere Ursache zu unser Poeterey treiben solte/ so wären doch die geistlichen Lieder/ zu Erweckung hertzbrünstiger Andacht darzu gnugsam/ welche/ ohne kunstrichtigen Bericht/ nicht können verfasset werden. ¶ 10. Von alters her ist das Lateinische Singen in unsrer Kirche geblieben/ damit die studirende Jugend zu üben; der gemeine Mann aber hat vielersprießlichern Nutzen von dem Teutschen Singen/ durch welches wir gleichsam den Englen nach ahnen/ und näher zu GOtt tretten. Wie soll der/ sagt der heilige Apostel Paulus/ 1. Corinthern 14. v. 16. so an statt deß Laien stehet/ Amen sagen/ auf deine Dancksagung? sintemal er nit weiß/ was du sagest. Ein andrer wird nicht davon gebessert/ etc. Welche fremde Sprachen reden/ daß sie nicht jederman versteht/ pfleget man für unsinnig zu halten/ wie in fol- [S]gendem 26. Verslein/ besagter Epistel/ folget. / Fundstelle | |
| Seite: (I, unpag.-unpag.) [I, 13-14] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 2. Aus Betrachtung der Natur/ und Erforschung der Weltgeschöpffe/ entstehet deß höchsten Lobgesang / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 2. Aus Betrachtung der Natur/ und Erforschung der Weltgeschöpffe/ entstehet deß höchsten Lobgesang / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 4. II. Haben diese Spiele ins gemein das Absehen/ zu nutzen und zu belustigen. Obwol zu Nachfolge der Ebreischen Poeterey alle Gedichte zu GOTTes Ehre billich gerichtet werden sollen/ so ist doch verantwortlich/ daß man sich des Nechsten Neigung nach bequemen/ und denen/ welche theils nicht lesen wollen/ theils nicht lesen können/ die Liebe zur Tugend/ durch ein lebendiges Ge-[S]mähl auffstellet/ vor- und einbildet. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 4. II. Haben diese Spiele ins gemein das Absehen/ zu nutzen und zu belustigen. Obwol zu Nachfolge der Ebreischen Poeterey alle Gedichte zu GOTTes Ehre billich gerichtet werden sollen/ so ist doch verantwortlich/ daß man sich des Nechsten Neigung nach bequemen/ und denen/ welche theils nicht lesen wollen/ theils nicht lesen können/ die Liebe zur Tugend/ durch ein lebendiges Ge-[S]mähl auffstellet/ vor- und einbildet. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 72-73) [II, 86-87] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort geprediget und von allerley Zungen in der Christenheit gelobet und gepriesen wird; sondern allein/ daß durch den Verstand und die Rede der Mensch von den Thieren unterschieden/ und so viel höher gehalten wird/ so viel mehr Gaben in beeden Stücken erweisen kan. Hiervon besihe in dem nachgehenden Theil im Buchstab. M. Mund. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort geprediget und von allerley Zungen in der Christenheit gelobet und gepriesen wird; sondern allein/ daß durch den Verstand und die Rede der Mensch von den Thieren unterschieden/ und so viel höher gehalten wird/ so viel mehr Gaben in beeden Stücken erweisen kan. Hiervon besihe in dem nachgehenden Theil im Buchstab. M. Mund. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 17) [III, 49] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hierbey möchten etliche vermelden/ daß der Heidnischen Götter und Poëtischen Fabeln keine Meldung beschehen/ [S] die zu den Gedichten nohtwendig scheinen. Hierauf ist zuwissen/ daß ich für verantwortlicher halte/ wann die Christen der Heidnischen Götzen Namen noch im Munde noch in ihrer Feder führen/ oder ja ihrer/ (wie die Juden die fremden Weiber mit abgeschnittnen Haaren und Nägeln annehmen dörfften/) mit grosser Bescheidenheit gebrauchen. An solcher Stelle kan die Personbildung ([aq]Prosopopoeja[/aq]) tretten/ welche die Mahlerey und Poëterey meisterlich vergesellschaftet/ und zu solchem Ende bey aller Begebenheit beygerücket worden ist gebrauchet werden. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Hierbey möchten etliche vermelden/ daß der Heidnischen Götter und Poëtischen Fabeln keine Meldung beschehen/ [S] die zu den Gedichten nohtwendig scheinen. Hierauf ist zuwissen/ daß ich für verantwortlicher halte/ wann die Christen der Heidnischen Götzen Namen noch im Munde noch in ihrer Feder führen/ oder ja ihrer/ (wie die Juden die fremden Weiber mit abgeschnittnen Haaren und Nägeln annehmen dörfften/) mit grosser Bescheidenheit gebrauchen. An solcher Stelle kan die Personbildung ([aq]Prosopopoeja[/aq]) tretten/ welche die Mahlerey und Poëterey meisterlich vergesellschaftet/ und zu solchem Ende bey aller Begebenheit beygerücket worden ist gebrauchet werden. / Fundstelle | |
| Seite: (III, Vorrede, unpag.-unpag.) [III, 28-29] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 18. Gleiches Bewantniß hat es mit den eignen Namen/ die von dem Ebräischen/ Griechischen oder Lateinischen herkommen/ und so wol in der gantzen H. Schrifft/ als in dem gemeinen Gebrauch für Taufnamen ungeändert behalten worden/ und scheinet/ daß solches von dem Christenthumb/ welches in Lateinischer Sprache auf uns Teutsche gebracht worden/ [S] biß auf diese Zeit verblieben seye. 9. Hiervon werden ausgeschlossen der Heydnischen Götzen Namen/ die ein Christlicher Poët billich vermeiden/ und sie auch nicht in dem Munde führen sol/ als zur Verachtung. An solcher Stelle aber dienet die Bildkunst/ daß ich den Früling für die Florem/ den Sommer für Cererem/ den Herbst für Bacchum etc. einführe/ beschreibe und ausbilde/ wie in der Xten Betrachtung folget. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: 18. Gleiches Bewantniß hat es mit den eignen Namen/ die von dem Ebräischen/ Griechischen oder Lateinischen herkommen/ und so wol in der gantzen H. Schrifft/ als in dem gemeinen Gebrauch für Taufnamen ungeändert behalten worden/ und scheinet/ daß solches von dem Christenthumb/ welches in Lateinischer Sprache auf uns Teutsche gebracht worden/ [S] biß auf diese Zeit verblieben seye. 9. Hiervon werden ausgeschlossen der Heydnischen Götzen Namen/ die ein Christlicher Poët billich vermeiden/ und sie auch nicht in dem Munde führen sol/ als zur Verachtung. An solcher Stelle aber dienet die Bildkunst/ daß ich den Früling für die Florem/ den Sommer für Cererem/ den Herbst für Bacchum etc. einführe/ beschreibe und ausbilde/ wie in der Xten Betrachtung folget. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 13-14) [III, 45-46] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: so lässet sich doch der Poet von dem abgesetzten Vorsatz nicht wendig machen/ daß er wegen eines artigen Schimpfs/ er sey so sinnreich er wolle/ Gottes Huld/ oder einen guten Freund verlieren solte: Nichts ist in der Welt/ daß allen solte ge-[S]fallen können: die Alten lachen der Jungen Einfälle/ die Jungen der Alten Geschwätz: Ist also darauf zu sehen/ was recht geredet ist/ und nicht was diesem oder jenem Klügling oder Faulwitzer/ wie solche Leute Herr Lutherus nennet/ übel oder wolgefället. Ihr Lob ist eine Schande/ und eines Verständigen Urtheil ist höher zu achten/ als hundert Unverständiger dünkler Verwerffung. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: so lässet sich doch der Poet von dem abgesetzten Vorsatz nicht wendig machen/ daß er wegen eines artigen Schimpfs/ er sey so sinnreich er wolle/ Gottes Huld/ oder einen guten Freund verlieren solte: Nichts ist in der Welt/ daß allen solte ge-[S]fallen können: die Alten lachen der Jungen Einfälle/ die Jungen der Alten Geschwätz: Ist also darauf zu sehen/ was recht geredet ist/ und nicht was diesem oder jenem Klügling oder Faulwitzer/ wie solche Leute Herr Lutherus nennet/ übel oder wolgefället. Ihr Lob ist eine Schande/ und eines Verständigen Urtheil ist höher zu achten/ als hundert Unverständiger dünkler Verwerffung. / Fundstelle | |
| Seite: (I, 8-9) [I, 26-27] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: mit hertzlichem Anerwünschen/ daß er [S] lange Zeit mit allem erspriesslichen Wolergehen verschliessen/ und endlich nach dieser zeitlichen Eitelkeit/ der ewigen Seeligkeit mit allen Frommen und Auserwehlten theilhafftig werden möge. Hiermit verbleibe ich/ nächst Empfehlung des Höchsten gnädiger Obhalt/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: mit hertzlichem Anerwünschen/ daß er [S] lange Zeit mit allem erspriesslichen Wolergehen verschliessen/ und endlich nach dieser zeitlichen Eitelkeit/ der ewigen Seeligkeit mit allen Frommen und Auserwehlten theilhafftig werden möge. Hiermit verbleibe ich/ nächst Empfehlung des Höchsten gnädiger Obhalt/ / Fundstelle | |
| Seite: (II, unpag.-unpag.) [II, 6-7] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Andre vergleichen besagte Lehrsprüche mit dem Gewürtz wel-[S]ches mässig und mit Verstand gebrauchet/ Nutze und Lust zu der Speise mache/ welcher Meinung vielleicht auch S. Paulus saget; Daß der Christen Rede mit Saltz (das ist erbaulicher Lehre) sol gewürtzet seyn. Gebrauchet man aber dieser Würtze zu viel/ so hält man es für ungesund und dem Mund unangenehm. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Andre vergleichen besagte Lehrsprüche mit dem Gewürtz wel-[S]ches mässig und mit Verstand gebrauchet/ Nutze und Lust zu der Speise mache/ welcher Meinung vielleicht auch S. Paulus saget; Daß der Christen Rede mit Saltz (das ist erbaulicher Lehre) sol gewürtzet seyn. Gebrauchet man aber dieser Würtze zu viel/ so hält man es für ungesund und dem Mund unangenehm. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 32-33) [III, 64-65] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: und solche sind gewesen die geelen Läpplein auf der Juden Kleidern darbey sie der Gebete GOTTES eingedenk seyn sollten. 4. Mos. 15/38. Ob wol solche Läpplein/ sich mit besagtem Göttlichen Gebeten gantz nicht vereinbaren. [S] Wie von diesem Unterscheid §. 99. ein mehrers folget. / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: und solche sind gewesen die geelen Läpplein auf der Juden Kleidern darbey sie der Gebete GOTTES eingedenk seyn sollten. 4. Mos. 15/38. Ob wol solche Läpplein/ sich mit besagtem Göttlichen Gebeten gantz nicht vereinbaren. [S] Wie von diesem Unterscheid §. 99. ein mehrers folget. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 103-104) [III, 135-136] | |
| Eigenschaft / Themen, Gattungen | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Du solst ein Gedicht schreiben von dem Glauben/ davon sehr viel zu melden/ dieses Orts aber soll er betrachtet werden/ als der waare seligmachende Glaube/ ohne welche der Mensch keine Gottgefällige Wercke thun kan. Kommet nun ein Versstimpller darüber/ so möchte er vielleicht besagten Inhalt also verfassen: ¶ Gott wil ein reines Hertz/ das ihm allein vertraut / Rang | |
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| Eigenschaft / Themen, Gattungen: Du solst ein Gedicht schreiben von dem Glauben/ davon sehr viel zu melden/ dieses Orts aber soll er betrachtet werden/ als der waare seligmachende Glaube/ ohne welche der Mensch keine Gottgefällige Wercke thun kan. Kommet nun ein Versstimpller darüber/ so möchte er vielleicht besagten Inhalt also verfassen: ¶ Gott wil ein reines Hertz/ das ihm allein vertraut / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: In der ungebundnen Rede sollen wir erstlich lesen den Teutschen Ciceronem H. D. Luthers Bücher/ welcher das Liecht deß H. Evangelii/ gleichsam auf den Leuchter unsere Sprache gesetzet / Fundstelle |
| | | Seite: ( III, 52) [III, 84] |
| Eigenschaft / Autoritäten: In der ungebundnen Rede sollen wir erstlich lesen den Teutschen Ciceronem H. D. Luthers Bücher/ welcher das Liecht deß H. Evangelii/ gleichsam auf den Leuchter unsere Sprache gesetzet / Fundstelle | |
| Seite: (III, 52) [III, 84] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 4. Die Heilige Sprache/ welche bey deß Ebers Nachkommen/ benebens der waaren Religion beharret/ hat sich in die Chaldäische/ Syrische/ Punische und Arabische Mund-Art (der Samaritanischen zu geschweigen) getheilet/ daraus nachgehender Zeit besondre Sprachen worden/ daß/ die sie gebrauchet/ einander schwerlich oder nicht mehr verstehen können. In H. Schrifft haben wir ein Exempel an dem Wort Schiboleth/ welches die von Ephraim gleich ihren Brüdern nicht ausreden können/ und gesagt Siboleth Richt. 12. 6. Fast wie etliche Slagen/ Sleuder/ Slingen für [S] schlagen/ Schleuder/ Schlingen geschrieben und zärtlich ausgeredet haben wollen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: 4. Die Heilige Sprache/ welche bey deß Ebers Nachkommen/ benebens der waaren Religion beharret/ hat sich in die Chaldäische/ Syrische/ Punische und Arabische Mund-Art (der Samaritanischen zu geschweigen) getheilet/ daraus nachgehender Zeit besondre Sprachen worden/ daß/ die sie gebrauchet/ einander schwerlich oder nicht mehr verstehen können. In H. Schrifft haben wir ein Exempel an dem Wort Schiboleth/ welches die von Ephraim gleich ihren Brüdern nicht ausreden können/ und gesagt Siboleth Richt. 12. 6. Fast wie etliche Slagen/ Sleuder/ Slingen für [S] schlagen/ Schleuder/ Schlingen geschrieben und zärtlich ausgeredet haben wollen. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 3-4) [III, 35-36] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: daß nun kein Land in der Welt ist/ da man durchgehends Lateinisch [S] zu reden pfleget/ und bleibet sie also der Gelehrten Muttersprache/ mit Verlauff der Zeit ist sie vor ihrem ersten Stammgrund ([aq]lingua osca[/aq]) fast gantz abgekommen/ daß sie noch ein Italianer noch einer der in dem Latein wol beschlagen ist/ nicht verstehen kan; Massen solches klärlich zuersehen/ aus der [aq]Poesi Osca[/aq]/ deß Sinnreichen Jesuit. [aq]J. Balde[/aq]. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: daß nun kein Land in der Welt ist/ da man durchgehends Lateinisch [S] zu reden pfleget/ und bleibet sie also der Gelehrten Muttersprache/ mit Verlauff der Zeit ist sie vor ihrem ersten Stammgrund ([aq]lingua osca[/aq]) fast gantz abgekommen/ daß sie noch ein Italianer noch einer der in dem Latein wol beschlagen ist/ nicht verstehen kan; Massen solches klärlich zuersehen/ aus der [aq]Poesi Osca[/aq]/ deß Sinnreichen Jesuit. [aq]J. Balde[/aq]. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 4-5) [III, 36-37] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ja/ wann uns Teutsche keine andere Ursache zu unser Poeterey treiben solte/ so wären doch die geistlichen Lieder/ zu Erweckung hertzbrünstiger Andacht darzu gnugsam/ welche/ ohne kunstrichtigen Bericht/ nicht können verfasset werden. ¶ 10. Von alters her ist das Lateinische Singen in unsrer Kirche geblieben/ damit die studirende Jugend zu üben; der gemeine Mann aber hat vielersprießlichern Nutzen von dem Teutschen Singen/ durch welches wir gleichsam den Englen nach ahnen/ und näher zu GOtt tretten. Wie soll der/ sagt der heilige Apostel Paulus/ 1. Corinthern 14. v. 16. so an statt deß Laien stehet/ Amen sagen/ auf deine Dancksagung? sintemal er nit weiß/ was du sagest. Ein andrer wird nicht davon gebessert/ etc. Welche fremde Sprachen reden/ daß sie nicht jederman versteht/ pfleget man für unsinnig zu halten/ wie in fol- [S]gendem 26. Verslein/ besagter Epistel/ folget. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ja/ wann uns Teutsche keine andere Ursache zu unser Poeterey treiben solte/ so wären doch die geistlichen Lieder/ zu Erweckung hertzbrünstiger Andacht darzu gnugsam/ welche/ ohne kunstrichtigen Bericht/ nicht können verfasset werden. ¶ 10. Von alters her ist das Lateinische Singen in unsrer Kirche geblieben/ damit die studirende Jugend zu üben; der gemeine Mann aber hat vielersprießlichern Nutzen von dem Teutschen Singen/ durch welches wir gleichsam den Englen nach ahnen/ und näher zu GOtt tretten. Wie soll der/ sagt der heilige Apostel Paulus/ 1. Corinthern 14. v. 16. so an statt deß Laien stehet/ Amen sagen/ auf deine Dancksagung? sintemal er nit weiß/ was du sagest. Ein andrer wird nicht davon gebessert/ etc. Welche fremde Sprachen reden/ daß sie nicht jederman versteht/ pfleget man für unsinnig zu halten/ wie in fol- [S]gendem 26. Verslein/ besagter Epistel/ folget. / Fundstelle | |
| Seite: (I, unpag.-unpag.) [I, 13-14] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 9. Deß Poeten Absehen ist gerichtet auf den Nutzen/ und auf die Belustigung zugleich. Der Nutz sol andre und auch ihn selbst betreffen/ und niemals wider Gott/ noch durch Aergerniß wider den Nechsten gerichtet seyn. Was Ehr und Ruhm kan man doch aus unehrlichen und schändlichen Gedichten haben? Solche Unfläter/ wie sie Herr Lutherus nennet/ wollen sich mit Koht weiß machen/ und verstellen den Satan in einen Engel deß Liechts. Ihnen solte stets in den Ohren gellen der Fluch unsers Seligmachers: Verflucht sey/ der da Aergerniß giebet/ und daß wir auch von einem ieden unnützen Wort müssen Rechenschaft geben. Solcher Mißbrauch der Poeterey ist fast groß/ und wird von frommen Hertzen billich darüber geeifert: Es kan aber der fehler der Person nicht der Kunst zugemessen werden/ noch der Mißbrauch den rechten Gebrauch aufheben. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: 9. Deß Poeten Absehen ist gerichtet auf den Nutzen/ und auf die Belustigung zugleich. Der Nutz sol andre und auch ihn selbst betreffen/ und niemals wider Gott/ noch durch Aergerniß wider den Nechsten gerichtet seyn. Was Ehr und Ruhm kan man doch aus unehrlichen und schändlichen Gedichten haben? Solche Unfläter/ wie sie Herr Lutherus nennet/ wollen sich mit Koht weiß machen/ und verstellen den Satan in einen Engel deß Liechts. Ihnen solte stets in den Ohren gellen der Fluch unsers Seligmachers: Verflucht sey/ der da Aergerniß giebet/ und daß wir auch von einem ieden unnützen Wort müssen Rechenschaft geben. Solcher Mißbrauch der Poeterey ist fast groß/ und wird von frommen Hertzen billich darüber geeifert: Es kan aber der fehler der Person nicht der Kunst zugemessen werden/ noch der Mißbrauch den rechten Gebrauch aufheben. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Es kan auch diese Dicht- und Reimkunst niemand verächtlich für kommen/ als verächtlichen und verdächtigen Personen/ welche aus Neid oder Unbedacht hassen/ was sie nicht ergreiffen und gleichständig nachthun können. Ich will nicht sagen von dem Käiser [aq]Augusto, Nerone, Aurelio[/aq], noch von [aq]Mecaenate, Marone[/aq] und [aq]Ovidio[/aq] in den Ritterstand/ welche alle in der Poererey grosses Belieben gesuchet/ sondern nur von David/* [2. Chr. 23, 18.] Salomone* [[aq]1[/aq]. König 4/32.] Hiskia* [Jesaia 38/20] [S] und den Propheten/* [Ps. 75/1.] die von dem Geist GOTtes getrieben in ihrer Sprache die trefflichsten Lieder verfasset/ die in der Heiligen Schrifft hin und wieder zu lesen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Es kan auch diese Dicht- und Reimkunst niemand verächtlich für kommen/ als verächtlichen und verdächtigen Personen/ welche aus Neid oder Unbedacht hassen/ was sie nicht ergreiffen und gleichständig nachthun können. Ich will nicht sagen von dem Käiser [aq]Augusto, Nerone, Aurelio[/aq], noch von [aq]Mecaenate, Marone[/aq] und [aq]Ovidio[/aq] in den Ritterstand/ welche alle in der Poererey grosses Belieben gesuchet/ sondern nur von David/* [2. Chr. 23, 18.] Salomone* [[aq]1[/aq]. König 4/32.] Hiskia* [Jesaia 38/20] [S] und den Propheten/* [Ps. 75/1.] die von dem Geist GOTtes getrieben in ihrer Sprache die trefflichsten Lieder verfasset/ die in der Heiligen Schrifft hin und wieder zu lesen. / Fundstelle | |
| Seite: (III, Zuschrifft, unpag.) [III, 5-6] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: daß nach [aq]Scaligeri[/aq] Meinung/ zugleich mit der Natur eine zahlbare und mäßrichtige Krafft/ entstanden/ welche zu der Poeterey veranlasst/ und ligen gleichsam die Quel-[S]len derselben in der Natur verborgen/ welche die Kunst nach und nach mit Fleiß untersuchet/ glücklich gefunden und zu dem allgemeinen Nutzen behäglichst abgeleitet/ und wie alle Wasser aus dem Meere kommen und wieder dahin eilen/ wie Salomo zeuget; also sollen auch solche überirdische/ Himmlische Einflüsse sonderlich zu GOttes Ehren/ aufsteigen und sich mit allerhand Lob- und Dankliedern ergeistern. Besihe hiervon den Anfang des Poëtischen Trichters und die Vorreden des I. und II. Theils der Sonntags Andachten. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: daß nach [aq]Scaligeri[/aq] Meinung/ zugleich mit der Natur eine zahlbare und mäßrichtige Krafft/ entstanden/ welche zu der Poeterey veranlasst/ und ligen gleichsam die Quel-[S]len derselben in der Natur verborgen/ welche die Kunst nach und nach mit Fleiß untersuchet/ glücklich gefunden und zu dem allgemeinen Nutzen behäglichst abgeleitet/ und wie alle Wasser aus dem Meere kommen und wieder dahin eilen/ wie Salomo zeuget; also sollen auch solche überirdische/ Himmlische Einflüsse sonderlich zu GOttes Ehren/ aufsteigen und sich mit allerhand Lob- und Dankliedern ergeistern. Besihe hiervon den Anfang des Poëtischen Trichters und die Vorreden des I. und II. Theils der Sonntags Andachten. / Fundstelle | |
| Seite: (III, Vorrede, unpag.-unpag.) [III, 24-25] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie nun alle/ so bißhero Bücher geschrieben keines Gewalts oder Befehls von andern benöhtiget gewesen; sondern aus eignen Wolmeinen/ dem Nechsten zu nutzen/ und ihre von GOTT ertheilte Gaben mitzutheilen vermeinet: also stehet annoch einem jeden frey zu schreiben was er andern vorträglich zuseyn vermeinet/ wie jener Kirchenlehrer in dergleichen Begebenheit geantwortet: Die Knechte Gottes pflegen das Pfündlein/ welches ihnen anvertrauet worden/ nicht in die Erden zu vergraben. ¶ 33. Wann die Menschen ihren Sinnbegrief unmittelbar eröffnen könten/ wie die Engel und Himmlischen Geister/ so sollten alle Reden über-[S]flüssig gehalten werden: Weil wir aber irdische Menschen/ so müssen wir das innerliche mit eusserlichen Mitteln vortragen und unsre Gedanken durch vernemliche Worte zu Gehör bringen oder mit sichtbaren Farben für die Augen mahlen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie nun alle/ so bißhero Bücher geschrieben keines Gewalts oder Befehls von andern benöhtiget gewesen; sondern aus eignen Wolmeinen/ dem Nechsten zu nutzen/ und ihre von GOTT ertheilte Gaben mitzutheilen vermeinet: also stehet annoch einem jeden frey zu schreiben was er andern vorträglich zuseyn vermeinet/ wie jener Kirchenlehrer in dergleichen Begebenheit geantwortet: Die Knechte Gottes pflegen das Pfündlein/ welches ihnen anvertrauet worden/ nicht in die Erden zu vergraben. ¶ 33. Wann die Menschen ihren Sinnbegrief unmittelbar eröffnen könten/ wie die Engel und Himmlischen Geister/ so sollten alle Reden über-[S]flüssig gehalten werden: Weil wir aber irdische Menschen/ so müssen wir das innerliche mit eusserlichen Mitteln vortragen und unsre Gedanken durch vernemliche Worte zu Gehör bringen oder mit sichtbaren Farben für die Augen mahlen. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 29-0 [30, J.T.]) [III, 61-62] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 10. Der erdichten Personen sind I. Heydnische Götter/ als Apollo/ Cupido/ Venus/ Neptun/ welcher etliche in ihren Gedichten gebrauchen zur Vorstellung des Tags/ der Begierde/ der Liebe/ des Wassers/ etc. Hiervon sagt unser Rüstiger in dem Vorbericht seines Poetischen Schauplatzes also: Pfui des Teuffelischen Wesens/ und der mehr als Heydnischen Blindheit! daß ihr/ die ihr euch der waaren Erkantniß Christi rühmet/ so gar nicht schämet der elenden Heyden Götter/ welche ihrer alten Lehrer und Mährleinschreiber selbst eignen Bekantniß nach/ Hurer/ Ehebrecher/ Diebe und Rauber/ ja gar leibhaffte Teuffel gewesen/ so andächtig anzuruffen/ und so meisterlich herauszustreichen/ etc. Verantwortlicher ist verstorbene Personen in Traumgesichten vorzustellen/ als die Sibyllen/ die Helden/ Poeten/ etc. ¶ 11. II. Kan an stat dieser füglicher gebildet/ und eingeführet werden/ die Tugend/ das Laster/ der Krieg/ die Zeiten/ etc. allermassen solche Bildkunst aus [aq]Cesare Ripa[/aq] in dem VII. Theil der [S] Gesprächspiele ümständig beschrieben werden/ dahin dann der Leser beliebter Kürtze willen verwiesen wird. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: 10. Der erdichten Personen sind I. Heydnische Götter/ als Apollo/ Cupido/ Venus/ Neptun/ welcher etliche in ihren Gedichten gebrauchen zur Vorstellung des Tags/ der Begierde/ der Liebe/ des Wassers/ etc. Hiervon sagt unser Rüstiger in dem Vorbericht seines Poetischen Schauplatzes also: Pfui des Teuffelischen Wesens/ und der mehr als Heydnischen Blindheit! daß ihr/ die ihr euch der waaren Erkantniß Christi rühmet/ so gar nicht schämet der elenden Heyden Götter/ welche ihrer alten Lehrer und Mährleinschreiber selbst eignen Bekantniß nach/ Hurer/ Ehebrecher/ Diebe und Rauber/ ja gar leibhaffte Teuffel gewesen/ so andächtig anzuruffen/ und so meisterlich herauszustreichen/ etc. Verantwortlicher ist verstorbene Personen in Traumgesichten vorzustellen/ als die Sibyllen/ die Helden/ Poeten/ etc. ¶ 11. II. Kan an stat dieser füglicher gebildet/ und eingeführet werden/ die Tugend/ das Laster/ der Krieg/ die Zeiten/ etc. allermassen solche Bildkunst aus [aq]Cesare Ripa[/aq] in dem VII. Theil der [S] Gesprächspiele ümständig beschrieben werden/ dahin dann der Leser beliebter Kürtze willen verwiesen wird. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 40-41) [II, 54-55] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedichte lassen sich mit den Egyptischen Fröschen vereinbaren/ von welchen wir lesen/* [2. Mose. 8. v. 3.] daß sie gekommen in das Hauß/ in die Kammer/ auf die Lager und Bette/ etc. in dem man sich be-[S]liebter unreinen Gedanken auch in dem Schlaf schwerlich erwehren kan. Ob nun wol in dergleichen bösen Büchern auch gute und schöne Wort zu finden/ so ist doch gewißlich darunter tödlicher Schlangen-Gifft verborgen/ und möchte man von solchen mit dem weisen Mann sagen:* [Sirach. 12. v. 13.] Wann ein Schlangen-Beschwerer gebissen wird/ das jammert niemand als wenig/ als wann einer mit wilden Thieren ümgehet/ und von ihnen zerrissen wird. ¶ 5. Es ist die edle Poeterey eine Jungfrau/ die ihr lange Zeit aufwarten lässet/ und nicht sonder grosse Mühe/ benebens zuvor besagter Fähigkeit und Belieben/ zu erwerben. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedichte lassen sich mit den Egyptischen Fröschen vereinbaren/ von welchen wir lesen/* [2. Mose. 8. v. 3.] daß sie gekommen in das Hauß/ in die Kammer/ auf die Lager und Bette/ etc. in dem man sich be-[S]liebter unreinen Gedanken auch in dem Schlaf schwerlich erwehren kan. Ob nun wol in dergleichen bösen Büchern auch gute und schöne Wort zu finden/ so ist doch gewißlich darunter tödlicher Schlangen-Gifft verborgen/ und möchte man von solchen mit dem weisen Mann sagen:* [Sirach. 12. v. 13.] Wann ein Schlangen-Beschwerer gebissen wird/ das jammert niemand als wenig/ als wann einer mit wilden Thieren ümgehet/ und von ihnen zerrissen wird. ¶ 5. Es ist die edle Poeterey eine Jungfrau/ die ihr lange Zeit aufwarten lässet/ und nicht sonder grosse Mühe/ benebens zuvor besagter Fähigkeit und Belieben/ zu erwerben. / Fundstelle | |
| Seite: (II, Vorrede, unpag.-unpag.) [II, 10-11] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Also ist uns mehrmals das Gleichniß angenemer als die Sachen selbsten/ und sagt hiervon ein Kirchenlehrer also: *[[aq]Augustin. Epist. 119[/aq].]Ich glaube/ daß die Bewegung unsers Gemüts/ so lang sie in das Irdische verwickelt ist/ sich träg und faul zur Erden neiget/ bis es durch die Betrachtung deß Himmlischen/ und Vergleichung deß Zeitlichen und Ewigen aufgemundert und angefrischet wird. Was theur ist/ achten wir wehrt und hoch/ was wir mit Mühe erlernen/ oder durch grosse Arbeit erarnen/ beliebet [S] uns mehr/ als was wir leichtlich gewinnen; und gleichwie ein Safft/ durch ein Glas/ fährt er fort/ schöner scheinet/ also gefället uns die Wahrheit in einem schönen Gleichniß: Oder/ wie der Sonnen Stral vermittelst eines Hohlspiegels hefftiger brennet/ also durchdringet und beflammet auch die Gleichniß der Menschen Sinn. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Also ist uns mehrmals das Gleichniß angenemer als die Sachen selbsten/ und sagt hiervon ein Kirchenlehrer also: *[[aq]Augustin. Epist. 119[/aq].]Ich glaube/ daß die Bewegung unsers Gemüts/ so lang sie in das Irdische verwickelt ist/ sich träg und faul zur Erden neiget/ bis es durch die Betrachtung deß Himmlischen/ und Vergleichung deß Zeitlichen und Ewigen aufgemundert und angefrischet wird. Was theur ist/ achten wir wehrt und hoch/ was wir mit Mühe erlernen/ oder durch grosse Arbeit erarnen/ beliebet [S] uns mehr/ als was wir leichtlich gewinnen; und gleichwie ein Safft/ durch ein Glas/ fährt er fort/ schöner scheinet/ also gefället uns die Wahrheit in einem schönen Gleichniß: Oder/ wie der Sonnen Stral vermittelst eines Hohlspiegels hefftiger brennet/ also durchdringet und beflammet auch die Gleichniß der Menschen Sinn. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 49-50) [II, 63-64] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].]) / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: 27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].]) / Fundstelle | |
| Seite: (III, 21-23) [III, 53-55] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Wanckelhertzige Leute[/aq]/ ¶ Sagt D. Luther. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: [aq]Wanckelhertzige Leute[/aq]/ ¶ Sagt D. Luther. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: und zwar die Rede deß Patriarchen Noe/ welche er vermutlich an die erste Welt dieses Inhalts gethan? ¶ Hört/ Gottsvergessne sichre Sünder! / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: und zwar die Rede deß Patriarchen Noe/ welche er vermutlich an die erste Welt dieses Inhalts gethan? ¶ Hört/ Gottsvergessne sichre Sünder! / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ein Exempel ist zu Anfang H. Dilherrns Gartenbüchleins. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Ein Exempel ist zu Anfang H. Dilherrns Gartenbüchleins. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie zweiffelst du/ daß GOTT die grosse Welt erschaffen? […]*[[aq]Lactant. l. 5. de Origin. err. c. 5[/aq].] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie zweiffelst du/ daß GOTT die grosse Welt erschaffen? […]*[[aq]Lactant. l. 5. de Origin. err. c. 5[/aq].] / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Also hat Grotius (f [[aq]In Sophomp. act. 1, scen. 1[/aq].]) den Joseph folgendes Inhalts redend eingeführet. [S] ¶ Nun ist die Nacht verjagt/ und ihrer Macht beraubt/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Also hat Grotius (f [[aq]In Sophomp. act. 1, scen. 1[/aq].]) den Joseph folgendes Inhalts redend eingeführet. [S] ¶ Nun ist die Nacht verjagt/ und ihrer Macht beraubt/ / Fundstelle | |
| Seite: (II, 75-76) [II, 89-90] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zum Exempel: Wann ich wolte die [S] Geschicht vom Juda dem Maccabeer in einem Traurspiel vorstellen/ so könte ich kunstmässig dichten/ daß ihm der Hohepriester Onias in dem Traum erschienen/ ihm ein blosses Schwert in die Hand gegeben/ und ihn mit diesen Worten angeredet: ¶ O Held! nim dieses Schwert/ rett Tempel und Altar! […]*[[aq]M. Silveria en el Maccabeo f. 5[/aq].] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zum Exempel: Wann ich wolte die [S] Geschicht vom Juda dem Maccabeer in einem Traurspiel vorstellen/ so könte ich kunstmässig dichten/ daß ihm der Hohepriester Onias in dem Traum erschienen/ ihm ein blosses Schwert in die Hand gegeben/ und ihn mit diesen Worten angeredet: ¶ O Held! nim dieses Schwert/ rett Tempel und Altar! […]*[[aq]M. Silveria en el Maccabeo f. 5[/aq].] / Fundstelle | |
| Seite: (II, 81-82) [II, 95-96] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wir wollen ein kurtzes Exempel einer einschichtigen Erzehlung aus Hironymo* [[aq]In vita S. Pauli c. 3. Baronius An. 253[/aq].] anführen und dasselbe benamen Nicedam/ oder den Sieg der Keuschheit. […] Diese Geschichte kan also ausgedichtet werden. ¶ [aq]Wie? raset ohne Rast der Menschen Lustbeginnen/[/aq] / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wir wollen ein kurtzes Exempel einer einschichtigen Erzehlung aus Hironymo* [[aq]In vita S. Pauli c. 3. Baronius An. 253[/aq].] anführen und dasselbe benamen Nicedam/ oder den Sieg der Keuschheit. […] Diese Geschichte kan also ausgedichtet werden. ¶ [aq]Wie? raset ohne Rast der Menschen Lustbeginnen/[/aq] / Fundstelle | |
| Seite: (II, 87) [II, 101] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zuzeiten kommet beedes zusammen: Als in der Geschichte Josephs/ da bey Benjamin der Becher gefunden/ und dar-[S]durch seiner Brüder Reise verändert und gehemmet worden: Nachgehens giebt sich Joseph seinen Brüdern zu erkennen/ und folget darauf eine gäntzliche Veränderung. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zuzeiten kommet beedes zusammen: Als in der Geschichte Josephs/ da bey Benjamin der Becher gefunden/ und dar-[S]durch seiner Brüder Reise verändert und gehemmet worden: Nachgehens giebt sich Joseph seinen Brüdern zu erkennen/ und folget darauf eine gäntzliche Veränderung. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 94-95) [II, 108-109] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Also erkante Joseph seine Brüder/ als sie das erstemahl bey ihm gewesen; es erfolgte aber keine Veränderung/ bis er sich ihnen zu erkennen gegeben. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Also erkante Joseph seine Brüder/ als sie das erstemahl bey ihm gewesen; es erfolgte aber keine Veränderung/ bis er sich ihnen zu erkennen gegeben. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 95) [II, 109] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hiervon ist ein feines Exempel in dem Wort überwinden zu ersehen in der Göttlichen Liebesflamme deß hochbegabten und Geistreichen Mannes H. J. M. Dilherrens / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hiervon ist ein feines Exempel in dem Wort überwinden zu ersehen in der Göttlichen Liebesflamme deß hochbegabten und Geistreichen Mannes H. J. M. Dilherrens / Fundstelle | |
| Seite: (III, 40) [III, 72] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zu weilen giebt ein einiges Wort Anlaß zu seinen Gedanken/ als in nachfolgenden Exempel das Wort anhangen/ gebraucht in einem ¶ Traumgedicht ¶ Von der Ergebenheit GOTTES ¶ Nach der Stimme: In dich hab ich gehoffet HERR etc. ¶ DAs Absehen dieses Lieds ist gefasst aus der Art zu reden in der H. Schrifft an GOTT hangen/ 2. Mos. 10. 20. Jos. 22/5. 23/ 8. daher David sagt Ps. 63.9. Meine Seele hanget an dir/ und Rom 12/9. sagt der Apostel ihr solt an den Guten hangen/ das ist sich euch dem H. Geist der die Kinder GOTTES treibet/ regieren lassen. 1. Ich lag‘ in einem tieffen Traum/ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zu weilen giebt ein einiges Wort Anlaß zu seinen Gedanken/ als in nachfolgenden Exempel das Wort anhangen/ gebraucht in einem ¶ Traumgedicht ¶ Von der Ergebenheit GOTTES ¶ Nach der Stimme: In dich hab ich gehoffet HERR etc. ¶ DAs Absehen dieses Lieds ist gefasst aus der Art zu reden in der H. Schrifft an GOTT hangen/ 2. Mos. 10. 20. Jos. 22/5. 23/ 8. daher David sagt Ps. 63.9. Meine Seele hanget an dir/ und Rom 12/9. sagt der Apostel ihr solt an den Guten hangen/ das ist sich euch dem H. Geist der die Kinder GOTTES treibet/ regieren lassen. 1. Ich lag‘ in einem tieffen Traum/ / Fundstelle | |
| Seite: (III, 48) [III, 80] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: F. Castelvetro gibt ein Exempel wider den Cardinal Bembum schreibend / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: F. Castelvetro gibt ein Exempel wider den Cardinal Bembum schreibend / Fundstelle | |
| Seite: (III, 61) [III, 93] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zum Exempel wollen wir setzen die Obschrift der Nacht/ welche Michaël Angelo zu Florentz in einer Kirche von Marmol gebildet/ und ist solche folgenden Begriffs. ¶ Hier schläfft und ruht die sanffte Nacht‘ / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: Zum Exempel wollen wir setzen die Obschrift der Nacht/ welche Michaël Angelo zu Florentz in einer Kirche von Marmol gebildet/ und ist solche folgenden Begriffs. ¶ Hier schläfft und ruht die sanffte Nacht‘ / Fundstelle | |
| Seite: (III, 64) [III, 96] | |
| Eigenschaft / Autoritäten | |
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| Eigenschaft / Autoritäten: wie unser Rüstiger in seinen himmlischen Liedern I/ 3. gethan/ also: ¶ O Traurigkeit/ O Hertzenleid / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Autoritäten: wie unser Rüstiger in seinen himmlischen Liedern I/ 3. gethan/ also: ¶ O Traurigkeit/ O Hertzenleid / Fundstelle | |
| Seite: (III, 97) [III, 129] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Ja/ wann uns Teutsche keine andere Ursache zu unser Poeterey treiben solte/ so wären doch die geistlichen Lieder/ zu Erweckung hertzbrünstiger Andacht darzu gnugsam/ welche/ ohne kunstrichtigen Bericht/ nicht können verfasset werden. ¶ 10. Von alters her ist das Lateinische Singen in unsrer Kirche geblieben/ damit die studirende Jugend zu üben; der gemeine Mann aber hat vielersprießlichern Nutzen von dem Teutschen Singen/ durch welches wir gleichsam den Englen nach ahnen/ und näher zu GOtt tretten. Wie soll der/ sagt der heilige Apostel Paulus/ 1. Corinthern 14. v. 16. so an statt deß Laien stehet/ Amen sagen/ auf deine Dancksagung? sintemal er nit weiß/ was du sagest. Ein andrer wird nicht davon gebessert/ etc. Welche fremde Sprachen reden/ daß sie nicht jederman versteht/ pfleget man für unsinnig zu halten/ wie in fol- [S]gendem 26. Verslein/ besagter Epistel/ folget. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Ja/ wann uns Teutsche keine andere Ursache zu unser Poeterey treiben solte/ so wären doch die geistlichen Lieder/ zu Erweckung hertzbrünstiger Andacht darzu gnugsam/ welche/ ohne kunstrichtigen Bericht/ nicht können verfasset werden. ¶ 10. Von alters her ist das Lateinische Singen in unsrer Kirche geblieben/ damit die studirende Jugend zu üben; der gemeine Mann aber hat vielersprießlichern Nutzen von dem Teutschen Singen/ durch welches wir gleichsam den Englen nach ahnen/ und näher zu GOtt tretten. Wie soll der/ sagt der heilige Apostel Paulus/ 1. Corinthern 14. v. 16. so an statt deß Laien stehet/ Amen sagen/ auf deine Dancksagung? sintemal er nit weiß/ was du sagest. Ein andrer wird nicht davon gebessert/ etc. Welche fremde Sprachen reden/ daß sie nicht jederman versteht/ pfleget man für unsinnig zu halten/ wie in fol- [S]gendem 26. Verslein/ besagter Epistel/ folget. / Fundstelle | |
| Seite: (I, unpag.-unpag.) [I, 13-14] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Es kan auch diese Dicht- und Reimkunst niemand verächtlich für kommen/ als verächtlichen und verdächtigen Personen/ welche aus Neid oder Unbedacht hassen/ was sie nicht ergreiffen und gleichständig nachthun können. Ich will nicht sagen von dem Käiser [aq]Augusto, Nerone, Aurelio[/aq], noch von [aq]Mecaenate, Marone[/aq] und [aq]Ovidio[/aq] in den Ritterstand/ welche alle in der Poererey grosses Belieben gesuchet/ sondern nur von David/* [2. Chr. 23, 18.] Salomone* [[aq]1[/aq]. König 4/32.] Hiskia* [Jesaia 38/20] [S] und den Propheten/* [Ps. 75/1.] die von dem Geist GOTtes getrieben in ihrer Sprache die trefflichsten Lieder verfasset/ die in der Heiligen Schrifft hin und wieder zu lesen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Es kan auch diese Dicht- und Reimkunst niemand verächtlich für kommen/ als verächtlichen und verdächtigen Personen/ welche aus Neid oder Unbedacht hassen/ was sie nicht ergreiffen und gleichständig nachthun können. Ich will nicht sagen von dem Käiser [aq]Augusto, Nerone, Aurelio[/aq], noch von [aq]Mecaenate, Marone[/aq] und [aq]Ovidio[/aq] in den Ritterstand/ welche alle in der Poererey grosses Belieben gesuchet/ sondern nur von David/* [2. Chr. 23, 18.] Salomone* [[aq]1[/aq]. König 4/32.] Hiskia* [Jesaia 38/20] [S] und den Propheten/* [Ps. 75/1.] die von dem Geist GOTtes getrieben in ihrer Sprache die trefflichsten Lieder verfasset/ die in der Heiligen Schrifft hin und wieder zu lesen. / Fundstelle | |
| Seite: (III, Zuschrifft, unpag.) [III, 5-6] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: daß nach [aq]Scaligeri[/aq] Meinung/ zugleich mit der Natur eine zahlbare und mäßrichtige Krafft/ entstanden/ welche zu der Poeterey veranlasst/ und ligen gleichsam die Quel-[S]len derselben in der Natur verborgen/ welche die Kunst nach und nach mit Fleiß untersuchet/ glücklich gefunden und zu dem allgemeinen Nutzen behäglichst abgeleitet/ und wie alle Wasser aus dem Meere kommen und wieder dahin eilen/ wie Salomo zeuget; also sollen auch solche überirdische/ Himmlische Einflüsse sonderlich zu GOttes Ehren/ aufsteigen und sich mit allerhand Lob- und Dankliedern ergeistern. Besihe hiervon den Anfang des Poëtischen Trichters und die Vorreden des I. und II. Theils der Sonntags Andachten. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: daß nach [aq]Scaligeri[/aq] Meinung/ zugleich mit der Natur eine zahlbare und mäßrichtige Krafft/ entstanden/ welche zu der Poeterey veranlasst/ und ligen gleichsam die Quel-[S]len derselben in der Natur verborgen/ welche die Kunst nach und nach mit Fleiß untersuchet/ glücklich gefunden und zu dem allgemeinen Nutzen behäglichst abgeleitet/ und wie alle Wasser aus dem Meere kommen und wieder dahin eilen/ wie Salomo zeuget; also sollen auch solche überirdische/ Himmlische Einflüsse sonderlich zu GOttes Ehren/ aufsteigen und sich mit allerhand Lob- und Dankliedern ergeistern. Besihe hiervon den Anfang des Poëtischen Trichters und die Vorreden des I. und II. Theils der Sonntags Andachten. / Fundstelle | |
| Seite: (III, Vorrede, unpag.-unpag.) [III, 24-25] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 3. Weil aber die Heyden vieler Sachen Ursachen nicht erkundigen mögen/ haben sie solche ihren Göttern zugeschrieben/ und denselbigen für die Früchte der Erden/ der Bäume/ des Rebens/ und dergleichen Danckopfer gebracht/ dabey aber ihr Gebet/ und Lobgesang in gebundner Rede verrich- [S]tet; allermaßen ihnen auch gleichergestalt von den Oraculis, oder Götzen-Stimmen geweissaget worden.* [Hierinnen hat der böse Feind/ als Gottes Aff/ der Hebreer Gebrauch bey den Opfern nachahmen wollen.] ¶ 4. Wir Christen/ die wir den allmächtigen Gott/ nicht nur aus seinen Wercken/ sondern auch aus seinem Wort erkennen/ sollen uns der Heyden Fabelwerck enthalten: die sich auch nicht gescheuet/ ihren Göttern solche Laster anzudichten/ mit welchen die Dichter selbsten schändlichst beflecket gewesen. Doch kan man mit Bescheidenheit derer Fabel wol gebrauchen/ in welchen natürliche Ursachen bedeutet/ oder sondere Lehren verborgen sind. Daß aber auch in geistlichen Sachen/ welche durch das Liecht der verständigen Seele erleuchtet werden müssen/ ein Poetischer Geist zu erweisen/ ist unter andern zu ersehen in den Sontagsandachten/ bestehend in einem neulich heraus gegebenem Bild-Lieder-und Gesangbuch/ in dessen Vorrede viel hieher gehöriges zu lesen. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 3. Weil aber die Heyden vieler Sachen Ursachen nicht erkundigen mögen/ haben sie solche ihren Göttern zugeschrieben/ und denselbigen für die Früchte der Erden/ der Bäume/ des Rebens/ und dergleichen Danckopfer gebracht/ dabey aber ihr Gebet/ und Lobgesang in gebundner Rede verrich- [S]tet; allermaßen ihnen auch gleichergestalt von den Oraculis, oder Götzen-Stimmen geweissaget worden.* [Hierinnen hat der böse Feind/ als Gottes Aff/ der Hebreer Gebrauch bey den Opfern nachahmen wollen.] ¶ 4. Wir Christen/ die wir den allmächtigen Gott/ nicht nur aus seinen Wercken/ sondern auch aus seinem Wort erkennen/ sollen uns der Heyden Fabelwerck enthalten: die sich auch nicht gescheuet/ ihren Göttern solche Laster anzudichten/ mit welchen die Dichter selbsten schändlichst beflecket gewesen. Doch kan man mit Bescheidenheit derer Fabel wol gebrauchen/ in welchen natürliche Ursachen bedeutet/ oder sondere Lehren verborgen sind. Daß aber auch in geistlichen Sachen/ welche durch das Liecht der verständigen Seele erleuchtet werden müssen/ ein Poetischer Geist zu erweisen/ ist unter andern zu ersehen in den Sontagsandachten/ bestehend in einem neulich heraus gegebenem Bild-Lieder-und Gesangbuch/ in dessen Vorrede viel hieher gehöriges zu lesen. / Fundstelle | |
| Seite: (I, 2-3) [I, 20-21] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedichte lassen sich mit den Egyptischen Fröschen vereinbaren/ von welchen wir lesen/* [2. Mose. 8. v. 3.] daß sie gekommen in das Hauß/ in die Kammer/ auf die Lager und Bette/ etc. in dem man sich be-[S]liebter unreinen Gedanken auch in dem Schlaf schwerlich erwehren kan. Ob nun wol in dergleichen bösen Büchern auch gute und schöne Wort zu finden/ so ist doch gewißlich darunter tödlicher Schlangen-Gifft verborgen/ und möchte man von solchen mit dem weisen Mann sagen:* [Sirach. 12. v. 13.] Wann ein Schlangen-Beschwerer gebissen wird/ das jammert niemand als wenig/ als wann einer mit wilden Thieren ümgehet/ und von ihnen zerrissen wird. ¶ 5. Es ist die edle Poeterey eine Jungfrau/ die ihr lange Zeit aufwarten lässet/ und nicht sonder grosse Mühe/ benebens zuvor besagter Fähigkeit und Belieben/ zu erwerben. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedichte lassen sich mit den Egyptischen Fröschen vereinbaren/ von welchen wir lesen/* [2. Mose. 8. v. 3.] daß sie gekommen in das Hauß/ in die Kammer/ auf die Lager und Bette/ etc. in dem man sich be-[S]liebter unreinen Gedanken auch in dem Schlaf schwerlich erwehren kan. Ob nun wol in dergleichen bösen Büchern auch gute und schöne Wort zu finden/ so ist doch gewißlich darunter tödlicher Schlangen-Gifft verborgen/ und möchte man von solchen mit dem weisen Mann sagen:* [Sirach. 12. v. 13.] Wann ein Schlangen-Beschwerer gebissen wird/ das jammert niemand als wenig/ als wann einer mit wilden Thieren ümgehet/ und von ihnen zerrissen wird. ¶ 5. Es ist die edle Poeterey eine Jungfrau/ die ihr lange Zeit aufwarten lässet/ und nicht sonder grosse Mühe/ benebens zuvor besagter Fähigkeit und Belieben/ zu erwerben. / Fundstelle | |
| Seite: (II, Vorrede, unpag.-unpag.) [II, 10-11] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 8. Die Obschrift/ welche den Inhalt des Gedichts vermeldet/ ist gleichsfals zweyerley/ und bedeutet selben entweder ins gemein […] [S] […] oder weiset den Inhalt des Gedichts absonderlich/ dahin der Leser seine Gedanken richten sol/ als da ist die Ruhe des Gemüts/ des gekrönten/ die Sicherheit der Frommen/ in der 3. Stunde §. 21. Wercke deß Glaubens/ in der ersten Stund § 19. und in den Andachts-Gemählen hin und wieder. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 8. Die Obschrift/ welche den Inhalt des Gedichts vermeldet/ ist gleichsfals zweyerley/ und bedeutet selben entweder ins gemein […] [S] […] oder weiset den Inhalt des Gedichts absonderlich/ dahin der Leser seine Gedanken richten sol/ als da ist die Ruhe des Gemüts/ des gekrönten/ die Sicherheit der Frommen/ in der 3. Stunde §. 21. Wercke deß Glaubens/ in der ersten Stund § 19. und in den Andachts-Gemählen hin und wieder. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 5-6) [II, 19-20] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Also ist uns mehrmals das Gleichniß angenemer als die Sachen selbsten/ und sagt hiervon ein Kirchenlehrer also: *[[aq]Augustin. Epist. 119[/aq].]Ich glaube/ daß die Bewegung unsers Gemüts/ so lang sie in das Irdische verwickelt ist/ sich träg und faul zur Erden neiget/ bis es durch die Betrachtung deß Himmlischen/ und Vergleichung deß Zeitlichen und Ewigen aufgemundert und angefrischet wird. Was theur ist/ achten wir wehrt und hoch/ was wir mit Mühe erlernen/ oder durch grosse Arbeit erarnen/ beliebet [S] uns mehr/ als was wir leichtlich gewinnen; und gleichwie ein Safft/ durch ein Glas/ fährt er fort/ schöner scheinet/ also gefället uns die Wahrheit in einem schönen Gleichniß: Oder/ wie der Sonnen Stral vermittelst eines Hohlspiegels hefftiger brennet/ also durchdringet und beflammet auch die Gleichniß der Menschen Sinn. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Also ist uns mehrmals das Gleichniß angenemer als die Sachen selbsten/ und sagt hiervon ein Kirchenlehrer also: *[[aq]Augustin. Epist. 119[/aq].]Ich glaube/ daß die Bewegung unsers Gemüts/ so lang sie in das Irdische verwickelt ist/ sich träg und faul zur Erden neiget/ bis es durch die Betrachtung deß Himmlischen/ und Vergleichung deß Zeitlichen und Ewigen aufgemundert und angefrischet wird. Was theur ist/ achten wir wehrt und hoch/ was wir mit Mühe erlernen/ oder durch grosse Arbeit erarnen/ beliebet [S] uns mehr/ als was wir leichtlich gewinnen; und gleichwie ein Safft/ durch ein Glas/ fährt er fort/ schöner scheinet/ also gefället uns die Wahrheit in einem schönen Gleichniß: Oder/ wie der Sonnen Stral vermittelst eines Hohlspiegels hefftiger brennet/ also durchdringet und beflammet auch die Gleichniß der Menschen Sinn. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 49-50) [II, 63-64] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 4. Es sind ferners dreyerley Arten Gleichnissen/ von welchen absonderlich zu reden seyn wird. Die I. Art ist das Lehrgedicht/ wann in vielen Stücken das Gleichniß fortgesetzet wird: wie dort in dem Evangelio/ das Gleichniß von dem Seemann/ von dem Weinberg/ von dem guten Hirten. Diese Gleichnissen werden Lehrgedichte genennet/ weil sie gute Lehren auszubilden und vorzustellen pflegen/ wiewol sie auch zu andern Händeln mißbrauchet werden. Dem Poeten dienen sie auf mancherley Weise/ und sol er sich in solchen Erfindungen sinnreich erweisen/ und seine Sachen auf nicht gemeine Weise vorzutragen wissen. In den Andachts-Gemählen sind unterschiedliche Exempel der Lehrgedichte/ wollen aber auch eines hieher setzen. Der Inhalt [S] ist folgend. Eine Jungfrau hatte eine Perle hohes Werths gefunden / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 4. Es sind ferners dreyerley Arten Gleichnissen/ von welchen absonderlich zu reden seyn wird. Die I. Art ist das Lehrgedicht/ wann in vielen Stücken das Gleichniß fortgesetzet wird: wie dort in dem Evangelio/ das Gleichniß von dem Seemann/ von dem Weinberg/ von dem guten Hirten. Diese Gleichnissen werden Lehrgedichte genennet/ weil sie gute Lehren auszubilden und vorzustellen pflegen/ wiewol sie auch zu andern Händeln mißbrauchet werden. Dem Poeten dienen sie auf mancherley Weise/ und sol er sich in solchen Erfindungen sinnreich erweisen/ und seine Sachen auf nicht gemeine Weise vorzutragen wissen. In den Andachts-Gemählen sind unterschiedliche Exempel der Lehrgedichte/ wollen aber auch eines hieher setzen. Der Inhalt [S] ist folgend. Eine Jungfrau hatte eine Perle hohes Werths gefunden / Fundstelle | |
| Seite: (II, 51-52) [II, 65-66] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].]) / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 27. Wir wollen die H. Schrift betrachten. [S] Die Historien oder Geschicht-Erzehlungen sind mit einfältigen Worten fürgetragen; Gestalt ein Geschichtschreiber der Warheit allein verbunden/ und sich mit vielen beygedichten zierlichen Worten zu weilen verdächtig machet. Wann aber die Gemüter zuerregen/ die Hertzen zubewegen/ und in demselben Hoffnung oder Furcht auszuwürken ist/ da findet man alle Rednerische Poëtische übertrefflichkeit in den Psalmen/ in Job/ in den Propheten/ in dem Hohenlied Salomonis/ und sonderlich in den Episteln deß H. Pauli/ der unter den XII. Aposteln zu den Füssen Gamaliels allein das Gesetz studieret gehabt/ daß gewießlich der vollständige Nachdruck der Grundsprach/ auch dem aller geübtesten Dolmetscher zu schaffen machet/ wie hiervon urtheilt [aq]August. l. 4. de Doctr. Christiana. c. I[/aq]. Hieher gehöret/ was von deß H. Pauli Beredsamkeit in der Apostelgesch. am 14. gelesen wird daß man ihm nemlich für den Mercurium gehalten. ¶ 28. Diesemnach kan man in Geistlichen Reden und Gedichten keine Hertzbewegliche Wort und Red-Arten finden/ als die jenigen/ welche von GOTT dem H. Geist/ durch die Männder Gottes aufgezeichnet/ auf uns geerbet/ dieses sind Wort deß Lebens welche die Gnaden durstige Seelen/ mit voller Gnüge tränken und überschitten/ wie ein jeder glaubiger Christ und Kind [S] GOttes in sich selbst empfindet/ und sich derselben in Noht und Tod zugetrösten hat. ¶ 29. Wie nun etliche Prediger die Sprüche hochgerühmter H. Schrifft also zusammenfügen/ daß es eine gantze Rede scheinet/ und die Lateiner [aq]Centones[/aq] aus dem [aq]Virgilio[/aq] verfassen/ wie [aq]Lipsius[/aq] seine [aq]Politicam[/aq] von lauter denkwürdigen Sprüchen/ als hat man auch gantze Gedichte gemachet/ darinnen jede Reimzeil zum wenigsten einen Spruch aus der H. Schrifft begreifft. Wir wollen hier ein Exempel solcher biblischen Spruch-Gedichte von dem Friede beysetzen. ¶ 10. Der GOtt (a [[aq]Col. 3, 15[/aq].]) und Herr (b [[aq]Thess. 3, 15[/aq].]) deß Frieds/ deß Sohn heisst Frieden-Fürst (c [[aq]Es. 9,6[aq].]) / Fundstelle | |
| Seite: (III, 21-23) [III, 53-55] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen sind etliche zu lesen in den Sonntags-Andachten. ¶ 30. Also bleibet es darbey: daß das Geistliche mit Geistlichen/ das gemeine mit gemeinen Worten/ das seltne und tieffsinnige mit seltnen und [S] gleichfals eingriffigen Worten sol ausgeredet werden/ darzu die gemeinen Reden viel zu schwach und kraftoß sind. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen sind etliche zu lesen in den Sonntags-Andachten. ¶ 30. Also bleibet es darbey: daß das Geistliche mit Geistlichen/ das gemeine mit gemeinen Worten/ das seltne und tieffsinnige mit seltnen und [S] gleichfals eingriffigen Worten sol ausgeredet werden/ darzu die gemeinen Reden viel zu schwach und kraftoß sind. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 24-25) [III, 56-57] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Betrachtet man die Vorbilder deß Alten Testaments/ und hält sie gegen der Erfüllung deß Neuen Testaments/ so wird erhellen/ daß das Alte/ so auf Christum abgesehen/ nachdenklich erfüllet worden/ und daß nicht nur die Wort/ sondern auch die Geschichte geistliche Geheimnissen ausgebildet/ wie hiervon zu lesen die Vorrede der Sonntags Andachten. Diese Bildkunst/ und Sinnbild-Kunst dienet nicht nur dem Redner zu beweglicher Darstellung seiner Sachen/ sondern auch den Poëten / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Betrachtet man die Vorbilder deß Alten Testaments/ und hält sie gegen der Erfüllung deß Neuen Testaments/ so wird erhellen/ daß das Alte/ so auf Christum abgesehen/ nachdenklich erfüllet worden/ und daß nicht nur die Wort/ sondern auch die Geschichte geistliche Geheimnissen ausgebildet/ wie hiervon zu lesen die Vorrede der Sonntags Andachten. Diese Bildkunst/ und Sinnbild-Kunst dienet nicht nur dem Redner zu beweglicher Darstellung seiner Sachen/ sondern auch den Poëten / Fundstelle | |
| Seite: (III, 108) [III, 140] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Demnach aber dem Traumenden gefallen/ mich jüngsthin mit Zuschreibung seiner Frantzösischen Andachten/ über das Leiden Christi/ zu ehren; hab ich nicht ümgehen sollen/ ihm dagegen/ zu Erwiederung solcher Gewogenheit/ diese eilfährige Arbeit aus dienstfreundlichem Wolmeinen zuzueignen/ und seiner günstigen Beurtheilung/ als einem Meister dieser Kunst/ zu untergeben; nicht zweiflend/ er werde solche Teutschhertzige Bezeugung unser vertreulichen Freundschafft mit günstigem Gefallen an- und aufnemen. Hiermit verbleibet/ nechst Emfehlung Göttlicher Beschirmung / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Demnach aber dem Traumenden gefallen/ mich jüngsthin mit Zuschreibung seiner Frantzösischen Andachten/ über das Leiden Christi/ zu ehren; hab ich nicht ümgehen sollen/ ihm dagegen/ zu Erwiederung solcher Gewogenheit/ diese eilfährige Arbeit aus dienstfreundlichem Wolmeinen zuzueignen/ und seiner günstigen Beurtheilung/ als einem Meister dieser Kunst/ zu untergeben; nicht zweiflend/ er werde solche Teutschhertzige Bezeugung unser vertreulichen Freundschafft mit günstigem Gefallen an- und aufnemen. Hiermit verbleibet/ nechst Emfehlung Göttlicher Beschirmung / Fundstelle | |
| Seite: (I, unpag.) [I, 8] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 17. Schlüßlich müssen die sechs Stunden nicht eben auf einen Tag nacheinander genommen/ und das Gedächtniß überhäuffet werden; sondern etwan in drey oder vier Tagen mit reiffem Nachsinnen der unbekanten Kunstwörter; nachdem man eines bald/ oder langsam fasset und erlernet: aller massen wie H. Schickards Hebraeischer Trichter zu gebrauchen. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 17. Schlüßlich müssen die sechs Stunden nicht eben auf einen Tag nacheinander genommen/ und das Gedächtniß überhäuffet werden; sondern etwan in drey oder vier Tagen mit reiffem Nachsinnen der unbekanten Kunstwörter; nachdem man eines bald/ oder langsam fasset und erlernet: aller massen wie H. Schickards Hebraeischer Trichter zu gebrauchen. / Fundstelle | |
| Seite: (I, unpag.) [I, 16] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: In der heiligen Schrift findet man der Mahlstein/ Isa. 19/19. der Schalksraht/ Nahum 1/11. Zedergeschrey/ Judith. 14/17. wunderfroh/ Sirach 40/7. Diensthaus. 4 Esr. 2/1. rosenfrüchtig/ 3. Esr. 7/16. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: In der heiligen Schrift findet man der Mahlstein/ Isa. 19/19. der Schalksraht/ Nahum 1/11. Zedergeschrey/ Judith. 14/17. wunderfroh/ Sirach 40/7. Diensthaus. 4 Esr. 2/1. rosenfrüchtig/ 3. Esr. 7/16. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Hier wird abgesehen auf den Spruch zun Röm. am 8. Es muß doch denen/ die Gott lieben/ alles zum besten kehren. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Hier wird abgesehen auf den Spruch zun Röm. am 8. Es muß doch denen/ die Gott lieben/ alles zum besten kehren. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: als zu sehen unter andern in dem Lied: HErr Gott nun sey gepreiset/ etc. Es klingt aber besser/ wann die letzte Zeil auch reimet: wie in besagtem Ton ein Lied zu finden in der Christlichen Welt- Feld- und Gartenbetrachtung H. Dilherrns am 153 Blat. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: als zu sehen unter andern in dem Lied: HErr Gott nun sey gepreiset/ etc. Es klingt aber besser/ wann die letzte Zeil auch reimet: wie in besagtem Ton ein Lied zu finden in der Christlichen Welt- Feld- und Gartenbetrachtung H. Dilherrns am 153 Blat. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Hier ist auch nicht zu vergessen/ was unser Mindrender in der Vorrede seines singenden Isaia vermeldet / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Hier ist auch nicht zu vergessen/ was unser Mindrender in der Vorrede seines singenden Isaia vermeldet / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir bezeugen hiermit nochmals/ daß dieses und alles anders/ den Unberichten zu Gefallen/ zu selbsteigner Belernung/ *[[aq]Ego proinde fateor me exorum numero esse conari, quae perficiendo scribunt, & scribendo perficiunt. August. Epist. 7[/aq].] nicht aber aus schändlicher Lobsucht beschihet. Es verbleiben alle Liebhaber unsrer Teutschen Heldensprache/ dieser Arbeit so günstig/ als derselben Uhrheber ihnen zu dienen willg ist. ¶ Gott mit uns allen. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Wir bezeugen hiermit nochmals/ daß dieses und alles anders/ den Unberichten zu Gefallen/ zu selbsteigner Belernung/ *[[aq]Ego proinde fateor me exorum numero esse conari, quae perficiendo scribunt, & scribendo perficiunt. August. Epist. 7[/aq].] nicht aber aus schändlicher Lobsucht beschihet. Es verbleiben alle Liebhaber unsrer Teutschen Heldensprache/ dieser Arbeit so günstig/ als derselben Uhrheber ihnen zu dienen willg ist. ¶ Gott mit uns allen. / Fundstelle | |
| Seite: (II, 112) [II, 126] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: unser Rüstiger in den Vorreden seiner Himmlischen Lieder / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: unser Rüstiger in den Vorreden seiner Himmlischen Lieder / Fundstelle | |
| Seite: (III, Zuschrifft, unpag.) [III, 4] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 19. Hertzbewegliche Sonntagsandachten nach den Evangelien verfasset. Diesem ist beygesetzet [aq]Hugonis Grotii[/aq] einzeilige Fragen und Antowrten über die Haubtlehren des Christenthums. [aq]in 8. ib[/aq]. 1649. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 19. Hertzbewegliche Sonntagsandachten nach den Evangelien verfasset. Diesem ist beygesetzet [aq]Hugonis Grotii[/aq] einzeilige Fragen und Antowrten über die Haubtlehren des Christenthums. [aq]in 8. ib[/aq]. 1649. / Fundstelle | |
| Seite: (III, unpag.) [III, 13] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 20. Hertzbewegliche Sonntags Andachten nach den Sonntäglichen Epistel Texten ausgemahlet diesen sind beygefüget 14. Wochen Andachten als 7. Betrachtungen über die 7. Bitte in dem Vatter Unser etc. und soviel über die 7. Wort Christi am Creutze [aq]ib[/aq]. in 8. 1651. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 20. Hertzbewegliche Sonntags Andachten nach den Sonntäglichen Epistel Texten ausgemahlet diesen sind beygefüget 14. Wochen Andachten als 7. Betrachtungen über die 7. Bitte in dem Vatter Unser etc. und soviel über die 7. Wort Christi am Creutze [aq]ib[/aq]. in 8. 1651. / Fundstelle | |
| Seite: (III, unpag.) [III, 14] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: also sagt Herr Lutherus/ es widert meine Seele/ Job. 6/ 26. Wellen/ Ps. 104/ 3. Wehmütig/ Sprüch. 7/7. Unwege/ Job. 12/24. ritten/ Matth. 8/ 14. dir greuelt/ Rom. 2/22. etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: also sagt Herr Lutherus/ es widert meine Seele/ Job. 6/ 26. Wellen/ Ps. 104/ 3. Wehmütig/ Sprüch. 7/7. Unwege/ Job. 12/24. ritten/ Matth. 8/ 14. dir greuelt/ Rom. 2/22. etc. / Fundstelle | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 25. Der Königliche Catechismus aus dem Frantzösischen gedolmetscht. [aq]ib[/aq]. in 4. 1648. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 25. Der Königliche Catechismus aus dem Frantzösischen gedolmetscht. [aq]ib[/aq]. in 4. 1648. / Fundstelle | |
| Seite: (III, unpag.) [III, 14] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 30. Die Offenbahrung der verborgnen Wolthaten Gottes aus [aq]Aloysio Novario[/aq] geteutschet, [aq]ibid[/aq] in 12. 1653 / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 30. Die Offenbahrung der verborgnen Wolthaten Gottes aus [aq]Aloysio Novario[/aq] geteutschet, [aq]ibid[/aq] in 12. 1653 / Fundstelle | |
| Seite: (III, unpag.) [III, 15] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 31. Nathan/ Jotham und Simson oder Geistliche und Weltliche Lehrgedichte und Räthsel/ erster Theil. Bey Michael Endtern/ in 8. 1650 / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 31. Nathan/ Jotham und Simson oder Geistliche und Weltliche Lehrgedichte und Räthsel/ erster Theil. Bey Michael Endtern/ in 8. 1650 / Fundstelle | |
| Seite: (III, unpag.) [III, 15] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 32. Der Geistlichen und Weltlichen Lehrgedichte Zweyter Theil [aq]ibidem in 8vo[/aq]. 1651. / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: 32. Der Geistlichen und Weltlichen Lehrgedichte Zweyter Theil [aq]ibidem in 8vo[/aq]. 1651. / Fundstelle | |
| Seite: (III, unpag.) [III, 15] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Wie solches alles von den Lehrern der Red-Kunst/ und sonderlich dem [aq]N. Dausino[/aq] in seinem Buche [aq]de Eloq. sacra & humana[/aq] wie auch [aq]Vessio[/aq] und andern trefflich beschrieben worden. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Wie solches alles von den Lehrern der Red-Kunst/ und sonderlich dem [aq]N. Dausino[/aq] in seinem Buche [aq]de Eloq. sacra & humana[/aq] wie auch [aq]Vessio[/aq] und andern trefflich beschrieben worden. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 33) [III, 65] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen Erfindungen/ (dem Geschlechte und der Art nach unterschieden Inventiones [aq]specie non genere differentessind[/aq] zu sehen in den 200. Geistlichen und 200. weltlichen Lehrgedichten/ unter den Namen Nathams und Jo-[S]thams verwichnes Jahr gedrucket. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Dergleichen Erfindungen/ (dem Geschlechte und der Art nach unterschieden Inventiones [aq]specie non genere differentessind[/aq] zu sehen in den 200. Geistlichen und 200. weltlichen Lehrgedichten/ unter den Namen Nathams und Jo-[S]thams verwichnes Jahr gedrucket. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 47-48) [III, 79-80] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: In der ungebundnen Rede sollen wir erstlich lesen den Teutschen Ciceronem H. D. Luthers Bücher/ welcher das Liecht deß H. Evangelii/ gleichsam auf den Leuchter unsere Sprache gesetzet / Rang | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: In der ungebundnen Rede sollen wir erstlich lesen den Teutschen Ciceronem H. D. Luthers Bücher/ welcher das Liecht deß H. Evangelii/ gleichsam auf den Leuchter unsere Sprache gesetzet / Fundstelle | |
| Seite: (III, 52) [III, 84] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: und gebrauchet sich eben solcher Gleichniß der Apostel Rom. 12/4. sagend: Gleicher Weise als wir in einem Leibe viel Glieder haben/ aber alle Glieder nicht einerley Geschäffte: Also sind wir viel ein Leib in Christo/ aber untereinander ist einer deß andern Glied etc. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: und gebrauchet sich eben solcher Gleichniß der Apostel Rom. 12/4. sagend: Gleicher Weise als wir in einem Leibe viel Glieder haben/ aber alle Glieder nicht einerley Geschäffte: Also sind wir viel ein Leib in Christo/ aber untereinander ist einer deß andern Glied etc. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 59) [III, 91] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: wie dorten Joas der König in Israêl die Erde dreymahl geschlagen und dardurch unwissend den Sieg wider die bald darauf geschlagnen Syrer bedeutet: Massen ihm solches Elisa erkläret/ sagend: hättest du fünff- oder sechsmahl geschlagen/ so würdest du die Syrer geschlagen haben/ biß sie aufgerieben weren: Nun aber wirst du sie dreymahl schlagen. 2. König 13/18. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: wie dorten Joas der König in Israêl die Erde dreymahl geschlagen und dardurch unwissend den Sieg wider die bald darauf geschlagnen Syrer bedeutet: Massen ihm solches Elisa erkläret/ sagend: hättest du fünff- oder sechsmahl geschlagen/ so würdest du die Syrer geschlagen haben/ biß sie aufgerieben weren: Nun aber wirst du sie dreymahl schlagen. 2. König 13/18. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 103) [III, 135] | |
| Eigenschaft / Exempelpolitik | |
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Zum Exempel: Wann ich mahle die zween Kundschaffter/ die den Trauben von Escol in der Israeliter Lager gebracht. 4. Mos. 32. 9. Diese Gemahlte Geschichte/ hat eine vergleichung mit den Vätern des Alten und Neuen Testamentes/ welche Christum den rechten Weinstock darzu er sich selbsten vergleichet/ Joh. 15/5. / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Exempelpolitik: Zum Exempel: Wann ich mahle die zween Kundschaffter/ die den Trauben von Escol in der Israeliter Lager gebracht. 4. Mos. 32. 9. Diese Gemahlte Geschichte/ hat eine vergleichung mit den Vätern des Alten und Neuen Testamentes/ welche Christum den rechten Weinstock darzu er sich selbsten vergleichet/ Joh. 15/5. / Fundstelle | |
| Seite: (III, 104) [III, 136] | |
| Eigenschaft / Bibliographische Angaben | |
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| Eigenschaft / Bibliographische Angaben: bibl. Angaben / Rang | |
| Normaler Rang
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| Eigenschaft / Bibliographische Angaben |
| | | Q426 (Gelöschtes Datenobjekt) |
| Eigenschaft / Bibliographische Angaben: Q426 (Gelöschtes Datenobjekt) / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Sekundärliteratur |
| | | Q426 (Gelöschtes Datenobjekt) |
| Eigenschaft / Sekundärliteratur: Q426 (Gelöschtes Datenobjekt) / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Dichtung/Theologie |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: 2. Aus Betrachtung der Natur/ und Erforschung der Weltgeschöpffe/ entstehet deß höchsten Lobgesang / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: 2. Aus Betrachtung der Natur/ und Erforschung der Weltgeschöpffe/ entstehet deß höchsten Lobgesang / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort geprediget und von allerley Zungen in der Christenheit gelobet und gepriesen wird; sondern allein/ daß durch den Verstand und die Rede der Mensch von den Thieren unterschieden/ und so viel höher gehalten wird/ so viel mehr Gaben in beeden Stücken erweisen kan. Hiervon besihe in dem nachgehenden Theil im Buchstab. M. Mund. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: 22. Was die Rede für eine herrliche Gnaden Gabe deß Gütigen GOTTES erkennen die jenigen am meinsten/ welche sie verlohren haben: Andre die solche mißbrauchen/ und GOTT nie dafür gedanket haben/ sind viehisch gesinnet und hassen alle Tugenden und Wissenschafften/ samt dem einigen Mittel zu derselben zugelangen. Ich will nicht sagen daß GOtt der Herr der Urheber aller Sprachen seye/ und daß der einige Sohn GOttes/ des Vaters Wort genennet/ durch seines Geistes Wort geprediget und von allerley Zungen in der Christenheit gelobet und gepriesen wird; sondern allein/ daß durch den Verstand und die Rede der Mensch von den Thieren unterschieden/ und so viel höher gehalten wird/ so viel mehr Gaben in beeden Stücken erweisen kan. Hiervon besihe in dem nachgehenden Theil im Buchstab. M. Mund. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, 17) [III, 49] |
| Eigenschaft / Dichtung/Theologie |
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| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: DIe edle Poeterey gleichet einer reichlich geschmuckten Königin/ welcher Thron über alle andre Wissenschaften hinauf gesetzet ist/ / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Dichtung/Theologie: DIe edle Poeterey gleichet einer reichlich geschmuckten Königin/ welcher Thron über alle andre Wissenschaften hinauf gesetzet ist/ / Fundstelle |
| | | Seite: (III, 112) [III, 144] |
| Eigenschaft / Sprachgenealogien |
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| Eigenschaft / Sprachgenealogien: 14. Wolte man den Hebreern ferner nach ahmen/ könte man die Anfangsbuchstaben/ wie sie die Endlettern zu den mehrern Zahlen gebrauchen also. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Sprachgenealogien: 14. Wolte man den Hebreern ferner nach ahmen/ könte man die Anfangsbuchstaben/ wie sie die Endlettern zu den mehrern Zahlen gebrauchen also. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Sprachgenealogien |
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| Eigenschaft / Sprachgenealogien: 16. Gleiche Meinung hat es auch mit de- [S]nen Worten/ die mit der Christlichen Religion eingeführet worden/ und der Ankunfft nach aus einer andern Sprache herstamomen/ als: Sacrament/ Apostel/ Evangelium etc. Welche sonder grosse Aergerniß nicht geteutschet werden könten/ nach dem sie bereit jedermann bekant sind. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Sprachgenealogien: 16. Gleiche Meinung hat es auch mit de- [S]nen Worten/ die mit der Christlichen Religion eingeführet worden/ und der Ankunfft nach aus einer andern Sprache herstamomen/ als: Sacrament/ Apostel/ Evangelium etc. Welche sonder grosse Aergerniß nicht geteutschet werden könten/ nach dem sie bereit jedermann bekant sind. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, 12-13) [III, 44-45] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 17. Schlüßlich müssen die sechs Stunden nicht eben auf einen Tag nacheinander genommen/ und das Gedächtniß überhäuffet werden; sondern etwan in drey oder vier Tagen mit reiffem Nachsinnen der unbekanten Kunstwörter; nachdem man eines bald/ oder langsam fasset und erlernet: aller massen wie H. Schickards Hebraeischer Trichter zu gebrauchen. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: 17. Schlüßlich müssen die sechs Stunden nicht eben auf einen Tag nacheinander genommen/ und das Gedächtniß überhäuffet werden; sondern etwan in drey oder vier Tagen mit reiffem Nachsinnen der unbekanten Kunstwörter; nachdem man eines bald/ oder langsam fasset und erlernet: aller massen wie H. Schickards Hebraeischer Trichter zu gebrauchen. / Fundstelle |
| | | Seite: (I, unpag.) [I, 16] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Hier wird abgesehen auf den Spruch zun Röm. am 8. Es muß doch denen/ die Gott lieben/ alles zum besten kehren. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: Hier wird abgesehen auf den Spruch zun Röm. am 8. Es muß doch denen/ die Gott lieben/ alles zum besten kehren. / Fundstelle |
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| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 20. Hertzbewegliche Sonntags Andachten nach den Sonntäglichen Epistel Texten ausgemahlet diesen sind beygefüget 14. Wochen Andachten als 7. Betrachtungen über die 7. Bitte in dem Vatter Unser etc. und soviel über die 7. Wort Christi am Creutze [aq]ib[/aq]. in 8. 1651. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: 20. Hertzbewegliche Sonntags Andachten nach den Sonntäglichen Epistel Texten ausgemahlet diesen sind beygefüget 14. Wochen Andachten als 7. Betrachtungen über die 7. Bitte in dem Vatter Unser etc. und soviel über die 7. Wort Christi am Creutze [aq]ib[/aq]. in 8. 1651. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, unpag.) [III, 14] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 25. Der Königliche Catechismus aus dem Frantzösischen gedolmetscht. [aq]ib[/aq]. in 4. 1648. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: 25. Der Königliche Catechismus aus dem Frantzösischen gedolmetscht. [aq]ib[/aq]. in 4. 1648. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, unpag.) [III, 14] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 30. Die Offenbahrung der verborgnen Wolthaten Gottes aus [aq]Aloysio Novario[/aq] geteutschet, [aq]ibid[/aq] in 12. 1653 / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: 30. Die Offenbahrung der verborgnen Wolthaten Gottes aus [aq]Aloysio Novario[/aq] geteutschet, [aq]ibid[/aq] in 12. 1653 / Fundstelle |
| | | Seite: (III, unpag.) [III, 15] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 31. Nathan/ Jotham und Simson oder Geistliche und Weltliche Lehrgedichte und Räthsel/ erster Theil. Bey Michael Endtern/ in 8. 1650 / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: 31. Nathan/ Jotham und Simson oder Geistliche und Weltliche Lehrgedichte und Räthsel/ erster Theil. Bey Michael Endtern/ in 8. 1650 / Fundstelle |
| | | Seite: (III, unpag.) [III, 15] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: 32. Der Geistlichen und Weltlichen Lehrgedichte Zweyter Theil [aq]ibidem in 8vo[/aq]. 1651. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: 32. Der Geistlichen und Weltlichen Lehrgedichte Zweyter Theil [aq]ibidem in 8vo[/aq]. 1651. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, unpag.) [III, 15] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Wie solches alles von den Lehrern der Red-Kunst/ und sonderlich dem [aq]N. Dausino[/aq] in seinem Buche [aq]de Eloq. sacra & humana[/aq] wie auch [aq]Vessio[/aq] und andern trefflich beschrieben worden. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: Wie solches alles von den Lehrern der Red-Kunst/ und sonderlich dem [aq]N. Dausino[/aq] in seinem Buche [aq]de Eloq. sacra & humana[/aq] wie auch [aq]Vessio[/aq] und andern trefflich beschrieben worden. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, 33) [III, 65] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: Dergleichen Erfindungen/ (dem Geschlechte und der Art nach unterschieden Inventiones [aq]specie non genere differentessind[/aq] zu sehen in den 200. Geistlichen und 200. weltlichen Lehrgedichten/ unter den Namen Nathams und Jo-[S]thams verwichnes Jahr gedrucket. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: Dergleichen Erfindungen/ (dem Geschlechte und der Art nach unterschieden Inventiones [aq]specie non genere differentessind[/aq] zu sehen in den 200. Geistlichen und 200. weltlichen Lehrgedichten/ unter den Namen Nathams und Jo-[S]thams verwichnes Jahr gedrucket. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, 47-48) [III, 79-80] |
| Eigenschaft / Autoritäten |
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| Eigenschaft / Autoritäten: und gebrauchet sich eben solcher Gleichniß der Apostel Rom. 12/4. sagend: Gleicher Weise als wir in einem Leibe viel Glieder haben/ aber alle Glieder nicht einerley Geschäffte: Also sind wir viel ein Leib in Christo/ aber untereinander ist einer deß andern Glied etc. / Rang |
| | | Normaler Rang |
| Eigenschaft / Autoritäten: und gebrauchet sich eben solcher Gleichniß der Apostel Rom. 12/4. sagend: Gleicher Weise als wir in einem Leibe viel Glieder haben/ aber alle Glieder nicht einerley Geschäffte: Also sind wir viel ein Leib in Christo/ aber untereinander ist einer deß andern Glied etc. / Fundstelle |
| | | Seite: (III, 59) [III, 91] |