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4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedichte lassen sich mit den Egyptischen Fröschen vereinbaren/ von welchen wir lesen/* [2. Mose. 8. v. 3.] daß sie gekommen in das Hauß/ in die Kammer/ auf die Lager und Bette/ etc. in dem man sich be-[S]liebter unreinen Gedanken auch in dem Schlaf schwerlich erwehren kan. Ob nun wol in dergleichen bösen Büchern auch gute und schöne Wort zu finden/ so ist doch gewißlich darunter tödlicher Schlangen-Gifft verborgen/ und möchte man von solchen mit dem weisen Mann sagen:* [Sirach. 12. v. 13.] Wann ein Schlangen-Beschwerer gebissen wird/ das jammert niemand als wenig/ als wann einer mit wilden Thieren ümgehet/ und von ihnen zerrissen wird. | 4. Es sollen aber alle Liebhaber dieser Kunst getreueiferichst gewarnet seyn/ daß sie sich von unreinen Liebsdichtern nicht verkuplen/ und zur Unkeuschheit verleiten lassen. Ein Christlicher Poet handelt von der Liebe/ als von einer Tugend/ und bleibt in den Schranken der Erbarkeit. Die Weltling hingegen und Wollüster schreiben gleichsam mit einem Schwefelholtz/ aus welchem die buhlerische Hurenbrunst aufflammet/ und die unschuldigen Hertzen entzündet. Solche Gedichte lassen sich mit den Egyptischen Fröschen vereinbaren/ von welchen wir lesen/* [2. Mose. 8. v. 3.] daß sie gekommen in das Hauß/ in die Kammer/ auf die Lager und Bette/ etc. in dem man sich be-[S]liebter unreinen Gedanken auch in dem Schlaf schwerlich erwehren kan. Ob nun wol in dergleichen bösen Büchern auch gute und schöne Wort zu finden/ so ist doch gewißlich darunter tödlicher Schlangen-Gifft verborgen/ und möchte man von solchen mit dem weisen Mann sagen:* [Sirach. 12. v. 13.] Wann ein Schlangen-Beschwerer gebissen wird/ das jammert niemand als wenig/ als wann einer mit wilden Thieren ümgehet/ und von ihnen zerrissen wird. 5. Es ist die edle Poeterey eine Jungfrau/ die ihr lange Zeit aufwarten lässet/ und nicht sonder grosse Mühe/ benebens zuvor besagter Fähigkeit und Belieben/ zu erwerben. | ||
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