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IV. Opern möchte man nach den heutigen Mißbrauche Blase-Bälge des Teuffels nennen/ weil dadurch so viele unschuldige Seelen in geilen [S] Brand gesetzet werden. Zwar geben die Operisten für/ es wäre sonst nichts lustiges. Ich gestehe es/ daß einem nur aus Geilheit Lust-schöpffendem sonst wenig Kützel dabey seyn möchte/ wenn nichts liederliches drinnen wäre. Will man aber solchen gefallen/ so lade man keine ehrliche Gemüther dazu ein. Tugendhafte Gemüther haben hier ein besser Absehen. Die Music und die Poëtischen Erfindungen sind auch so unschuldig/ daß mans auf solche nicht geben mag/ so etwas untadeliches durch schändlichen Zusatz verderbet wird. | |||
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| Eigenschaft / Element von: Anleitung zur Teutschen Poesie, Zum bequemen Gebrauch Seiner Auditorum entworffen / Rang | |||