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Zum (3) den Psalter belangend/ weil selbiger schon längst von vielen/ und sonderlich von H. D. Cornelius Beckern Geistreich/ nach den bekandten Lutherischen; und newlichst von Herrn Martin Opitzen Sprach-Rein/ nach den Lob-Wasserischen Weisen/ wie noch ferner von H. Jacob Vogel gantz Alexandrinisch/ und newlichst von Herrn David Bernhard wieder auff unterschiedene Lutherische Weisen von Anfang biß zum Ende gesetzet: Als hab ich an demselben unnöthige Arbeit vorzunehmen/ und zwar beydes mich an denselben gantz zu machen: und auch Jhn/ unter den gesampten Schrifft-Liedern (als die schönste Krone deroselben) gantz zu übergehen/ ein billiches Bedencken getragen/ bevoraus/ dieweil mich so wol die vielfältige Angst und Noth der Zeiten/ als folgends vielfältige Erlösungen mit Macht hienein getrieben/ auch in und an denselben meine Andacht zu suchen und zu schärffen. Demnach/ und wie der hocherleuchte König in etlichen seiner Psalmen etwas besonders/ und besondere Andacht spüren unnd mercken lassen: Also hab ich mir auch aus denselben etliche/ und zwar 7. mal 7. sonderbare/ und zu dessen desto mercklicher Erinnerung eine besondere Ordnung/ und denn auch die besondern letzten beyde newen Reim-Art Weisen darzu erkohren und auserlesen/ als nemlich: [S] Sieben Christliche Buß-Psalmen. Sieben Güldene A.B.C.-Psalmen. Sieben Heilige Fest-Psalmen. Sieben Evangelische Jubel- und Sieges-Psalmen. Sieben Zeitlichen Friedens-Psalmen. Sieben Allerley Noth- und Danck-Psalmen. Sieben Evangelische Catechismus-Psalmen. die alle in solcher Ordnung in diesem Gesang-Ringe zu befinden/ und dieses beyläufftig dabey in acht zu nehmen. Die 7. Christliche Buß-Psalmen Sind der 6. der 32. der 38. der 51. der 102. der 130. unnd 143. nach Davidischer Ordnung/ dero meisten/ und namentlich den 6. 38. 102. unnd 143. hab ich gesetzet Dactylisch und Anapaestisch/ und doch nach den uhralten Lutherischen Gesang-Weisen: Aus tieffer Noth! Erbarm dich mein O HERRE Gott! Gott der Vater wohn uns bey! zu versuchen unnd zu weisen: daß die gedachte Anapaestische und Dactylische Reim-Arten/ nicht nur zu Frewde und Frewden-Springen/ nach den drey-Schlägen (dazu sie wol eigentlich gehören) sondern auch zu Klag- und Trawer-Liedern gut und tüchtig seyn: und wie sich zu solchen newen Reim-Arten auch die alten Kirchen-Gesangweisen gar leicht beydes erweitern/ und von männiglich erlernen lassen. Herrn D. Luthers Buß-Psalm den 130. hab ich mit H. D. Beckern ungeendert gelassen: Hochgedachten H. D. Beckers einen aber/ den 32. hab ich dazu gesetzet/ unnd in wenig Worten was versetzet/ ümb zu versuchen/ wie sich dieselben nach itzo [S] mehr ausgeführter Reim-Art in andern mehrern möchten anbringen lassen. Die 7. güldene A.B.C.-Psalmen. Sein der 25. 34. 37. 111. 112. 119. und 145. aus und bey welchen unter andern merck-würdig und beweißlich: Am 1. Theil dieses/ daß das Ebreische Aleph-Beth und dessen noch heut gebräuchliche Ordnung/ mit nichten kein Babylonisches noch Esdreisch [?] Werck; wie auch Am 2. Theil/ nach dem Alphabeth versificiren/ und die ersten Buchstaben desselben in Gesängen unnd Gedenck-Ordnungen zu gebrauchen/ keine liederliche/ Schützische und Schul-Füchsische Einbildung; sondern beydes warhafftig schon zu Königs Davids Zeiten in der Kirchen GOttes im Brauch gewesen, und unwidersprechlich eine Erfindung des guten und hohen Geistes/ der durch den Mund dieses hoch-Königlichen Propheten geredet/ getichtet und gesungen hat/ davon in der Vorrede meiner Biblischen Gedenck-Ringe/ und anderwerts mit mehrern. Die 7. heilige Fest-Psalmen/ Seyn auff die heilige Advents-Zeit/ der 24. mit dem Hosianna aus dem 118. Auff das heilige Weynacht-Fest der 72. Auff die heilige Leidens-Zeit der 22. Auff das H. Oster-Fest der 118. Mit dem Teutschen [aq]Salve Festa Dies[/aq]! und Also heilig/ etc. Auff die Himmel-Fahrt der 47. Auff das H. Pfingst-Fest der 68. und endlich der 33. auff das Fest der H. Dreyfaltigkeit. Dabey auch dieses/ wie auch bey den folgen-[S]den 7. Sieges- 7. Friedens- 7. Noth- und 7. Catechismus-Psalmen/ und in gemein bey allen meinen Schrifft-Liedern in acht zu nehmen/ daß ich wol bedächtig/ mit besonderm Fleiß/ und nach den klaren und offenbahren Exempeln nicht allein des obgedachten H.D. Beckers/ sondern auch D. Luthers selber allenthalten dahin gearbeitet/ daß die Gesäng unnd Sänger/ weil sie itzo nicht mehr Ebreische Jüden/ die im Schatten gewohnet; sondern (nach dohingehender Anweisung dero allgemeinen Titul) Teutsche und Evangelische Christen/ als welche an der klaren und hellen Sonnen wohnen; allerseits und in allen Articuln/ nicht mehr also dunckel-schattirte und Prophetische; sondern Sonnen-klare Evangelische unnd Apostolische Wort und Arten zu reden führen: Gottes und Christi Wolthaten öffentlich und ausdrücklich preisen und ausbreiten: also/ und auff die Weise/ wie sie uns der Sohn Gottes vorzeiten in seinem sichtbaren Wandel/ und itzo in der letzten Kirchen Erlösung öffentlich erzeiget unnd erwiesen hat/ daß die Armen und Elenden Leyen sie auch hören/ sehen/ erkennen und sich frewen/ und alles/ was zuvor geschrieben und geschehen ist/ nach Art des wahren seligmachenden Glaubens auff sich und ihre Zeiten ziehen/ und auch zu ihrem Theil und Heyl gebrauchen lernen.
Zum (3) den Psalter belangend/ weil selbiger schon längst von vielen/ und sonderlich von H. D. Cornelius Beckern Geistreich/ nach den bekandten Lutherischen; und newlichst von Herrn Martin Opitzen Sprach-Rein/ nach den Lob-Wasserischen Weisen/ wie noch ferner von H. Jacob Vogel gantz Alexandrinisch/ und newlichst von Herrn David Bernhard wieder auff unterschiedene Lutherische Weisen von Anfang biß zum Ende gesetzet: Als hab ich an demselben unnöthige Arbeit vorzunehmen/ und zwar beydes mich an denselben gantz zu machen: und auch Jhn/ unter den gesampten Schrifft-Liedern (als die schönste Krone deroselben) gantz zu übergehen/ ein billiches Bedencken getragen/ bevoraus/ dieweil mich so wol die vielfältige Angst und Noth der Zeiten/ als folgends vielfältige Erlösungen mit Macht hienein getrieben/ auch in und an denselben meine Andacht zu suchen und zu schärffen. Demnach/ und wie der hocherleuchte König in etlichen seiner Psalmen etwas besonders/ und besondere Andacht spüren unnd mercken lassen: Also hab ich mir auch aus denselben etliche/ und zwar 7. mal 7. sonderbare/ und zu dessen desto mercklicher Erinnerung eine besondere Ordnung/ und denn auch die besondern letzten beyde newen Reim-Art Weisen darzu erkohren und auserlesen/ als nemlich: [S] Sieben Christliche Buß-Psalmen. Sieben Güldene A.B.C.-Psalmen. Sieben Heilige Fest-Psalmen. Sieben Evangelische Jubel- und Sieges-Psalmen. Sieben Zeitlichen Friedens-Psalmen. Sieben Allerley Noth- und Danck-Psalmen. Sieben Evangelische Catechismus-Psalmen. die alle in solcher Ordnung in diesem Gesang-Ringe zu befinden/ und dieses beyläufftig dabey in acht zu nehmen. Die 7. Christliche Buß-Psalmen Sind der 6. der 32. der 38. der 51. der 102. der 130. unnd 143. nach Davidischer Ordnung/ dero meisten/ und namentlich den 6. 38. 102. unnd 143. hab ich gesetzet Dactylisch und Anapaestisch/ und doch nach den uhralten Lutherischen Gesang-Weisen: Aus tieffer Noth! Erbarm dich mein O HERRE Gott! Gott der Vater wohn uns bey! zu versuchen unnd zu weisen: daß die gedachte Anapaestische und Dactylische Reim-Arten/ nicht nur zu Frewde und Frewden-Springen/ nach den drey-Schlägen (dazu sie wol eigentlich gehören) sondern auch zu Klag- und Trawer-Liedern gut und tüchtig seyn: und wie sich zu solchen newen Reim-Arten auch die alten Kirchen-Gesangweisen gar leicht beydes erweitern/ und von männiglich erlernen lassen. Herrn D. Luthers Buß-Psalm den 130. hab ich mit H. D. Beckern ungeendert gelassen: Hochgedachten H. D. Beckers einen aber/ den 32. hab ich dazu gesetzet/ unnd in wenig Worten was versetzet/ ümb zu versuchen/ wie sich dieselben nach itzo [S] mehr ausgeführter Reim-Art in andern mehrern möchten anbringen lassen. Die 7. güldene A.B.C.-Psalmen. Sein der 25. 34. 37. 111. 112. 119. und 145. aus und bey welchen unter andern merck-würdig und beweißlich: Am 1. Theil dieses/ daß das Ebreische Aleph-Beth und dessen noch heut gebräuchliche Ordnung/ mit nichten kein Babylonisches noch Esdreisch [?] Werck; wie auch Am 2. Theil/ nach dem Alphabeth versificiren/ und die ersten Buchstaben desselben in Gesängen unnd Gedenck-Ordnungen zu gebrauchen/ keine liederliche/ Schützische und Schul-Füchsische Einbildung; sondern beydes warhafftig schon zu Königs Davids Zeiten in der Kirchen GOttes im Brauch gewesen, und unwidersprechlich eine Erfindung des guten und hohen Geistes/ der durch den Mund dieses hoch-Königlichen Propheten geredet/ getichtet und gesungen hat/ davon in der Vorrede meiner Biblischen Gedenck-Ringe/ und anderwerts mit mehrern. Die 7. heilige Fest-Psalmen/ Seyn auff die heilige Advents-Zeit/ der 24. mit dem Hosianna aus dem 118. Auff das heilige Weynacht-Fest der 72. Auff die heilige Leidens-Zeit der 22. Auff das H. Oster-Fest der 118. Mit dem Teutschen Salve Festa Dies! und Also heilig/ etc. Auff die Himmel-Fahrt der 47. Auff das H. Pfingst-Fest der 68. und endlich der 33. auff das Fest der H. Dreyfaltigkeit. Dabey auch dieses/ wie auch bey den folgen-[S]den 7. Sieges- 7. Friedens- 7. Noth- und 7. Catechismus-Psalmen/ und in gemein bey allen meinen Schrifft-Liedern in acht zu nehmen/ daß ich wol bedächtig/ mit besonderm Fleiß/ und nach den klaren und offenbahren Exempeln nicht allein des obgedachten H.D. Beckers/ sondern auch D. Luthers selber allenthalten dahin gearbeitet/ daß die Gesäng unnd Sänger/ weil sie itzo nicht mehr Ebreische Jüden/ die im Schatten gewohnet; sondern (nach dohingehender Anweisung dero allgemeinen Titul) Teutsche und Evangelische Christen/ als welche an der klaren und hellen Sonnen wohnen; allerseits und in allen Articuln/ nicht mehr also dunckel-schattirte und Prophetische; sondern Sonnen-klare Evangelische unnd Apostolische Wort und Arten zu reden führen: Gottes und Christi Wolthaten öffentlich und ausdrücklich preisen und ausbreiten: also/ und auff die Weise/ wie sie uns der Sohn Gottes vorzeiten in seinem sichtbaren Wandel/ und itzo in der letzten Kirchen Erlösung öffentlich erzeiget unnd erwiesen hat/ daß die Armen und Elenden Leyen sie auch hören/ sehen/ erkennen und sich frewen/ und alles/ was zuvor geschrieben und geschehen ist/ nach Art des wahren seligmachenden Glaubens auff sich und ihre Zeiten ziehen/ und auch zu ihrem Theil und Heyl gebrauchen lernen.
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