{"entities":{"Q7291":{"pageid":7542,"ns":120,"title":"Item:Q7291","lastrevid":19979,"modified":"2025-01-22T17:57:20Z","type":"item","id":"Q7291","labels":{"de":{"language":"de","value":"[aq]\u00a7. 6[/aq].\u00a0Diese Umst\u00e4nde nun/ (so wohl die in der Historie selbst ausgedr\u00fcckte/ als die aus Poetischer Freyheit ersonnene) nebst ihren Eigenschafften; oder deutlicher zu reden/ die Eigenschafften aller dieser Umst\u00e4nde fein auszuschm\u00fccken und mannierlich vorzu-[S]stellen (welches das dritte ist/ so zu einem Poetischen Wercke erfodert wird) so kan ich bey dem Moses abermahl erdichten/ wie Er hier und dar sey angefeindet und geneidet worden/ welches den Fremdlingen meistentheils wiederf\u00e4hret.\u00a0[aq]vid. part. I. c. 3. \u00a7. 3. Reg. 4[/aq].\u00a0[...] oder/ wie Er eine andere Sprache gef\u00fchret und daher offtmahl von den fremden Midianitern sey sey ausgelacht worden.\u00a0[aq]vid. ib[/aq].\u00a0oder/ wie er eine Feindin gehabt/ die nechst an ihm gewohnet/ und Woldinne geheissen/ [...] welche ihm viel zu thun gemacht.\u00a0[aq]vid. ib. Reg. 5[/aq].\u00a0Wie seine Tapfferkeit an den jungen L\u00f6wen/ welcher immer \u00fcm ihn gewesen/ k\u00f6nne abgebildet werden/ ist schon droben erwehnet worden. Bey der Zipora kan ich erdichten/ da\u00df Ponophila und Phron\u00f6ca ihre vertrautesten Schwestern gewesen (Ich deute dadurch ihre Liebe zur Arbeit und ihre Klugheit in der Hau\u00dfhaltung an) mit denen sie sich alleine in dieser Sache bereden k\u00f6nnen; Da\u00df ihr ihre Schwester Neania gerne alles Unheil habe zuf\u00fcgen wollen. (Ich verstehe die Jugend und deren hitzigen Unverstand) indem [S] sie ihr am meisten geliebkoset. Indem ich erdichte/ da\u00df Nigrille flei\u00dfig mit ihr umgangen/ zeige ich schon ihre Schw\u00e4rtze an. Bey dem Reguel oder Jethro/ da\u00df ich ihn als einen Priester kan darstellen/ erdencke ich/ wie Er gerne nach den Egyptischen Geheimnissen gefraget/ stets vom Himmel und g\u00f6ttlichen Sachen geredt; als einen vornehmen Bedienten ihn vorzustellen/ kan erdichtet werden/ wie der F\u00fcrst offt nach ihm geschickt/ wie die wichtigsten Reichs-Gesch\u00e4ffte von der Jungfrau Regio ihm hinterbracht worden. Seine vielen Kinder anzudeuten/ kan ich erdichten/ seine Gemahlin habe\u00a0[aq]Polytecna[/aq]\u00a0geheissen. Bey dem Hobab dessen Klugheit anzudeuten kan ich sagen\u00a0[aq]Phronimus[/aq]\u00a0sey sein Junge gewesen; dessen Reisen aber anzuzeigen/ erdichte ich/ wie ihn der\u00a0[aq]Polyodus[/aq]\u00a0offt von den Seinigen abgelencket habe. Bey dem Lande Midian die Rauhigkeit des Landes und der wilden Menschen anzuzeigen/ kan ich erdichten/ wie der Moses/ Reguel/ Hobab/ offt mit vielen Tieger-Thieren/ Schlangen/ fliegenden Drachen\u00a0[aq]&c[/aq].\u00a0zuthun bekommen oder auch mit ungeheuren Riesen/ Poliphemen\u00a0[aq]&c[/aq].\u00a0in einen Zwey-Kampf sich m\u00fcssen einlassen. Also bey den erdichteten Umst\u00e4nden des Lust-Hauses Sch\u00f6nheit abzubilden/ kan ich erdichten/ wie Sylvanus und Nomius und Aehrreich alleine daher\u00fcm gewohnet/ die Marina aber oder die\u00a0[aq]Fon[/aq]-[S][aq]tana[/aq]\u00a0haben auch ihre Sch\u00e4ffereyen nicht weit davon gehabt. Der Mutter Fremdlingschafft anzudeuten/ erdichte ich/ da\u00df sie gerne Fremde gesehen und mit ihnen gesprachet.\u00a0[aq]vid. ib. Reg. 4[/aq].\u00a0Den Volckreichen Zulauff der Frolockenden anzudeuten/ kan ich erdichten wie viel weisse Tauben dem Tempel zugeeilet. Den Tag anzudeuten/ erdichte ich wie Moses/ als er in dem Tempel gehen wollen/ ein Gem\u00e4lde gesehen/ allwo ein Held eine von Raubern ergriffene und \u00fcbel[aq]tractir[/aq]te Jungfer erl\u00f6set/ habe sich dabey des Volcks Israel erinnert und Gott gebethen/ da\u00df Er auch dergleichen Held schicken m\u00f6chte/ der sie errettete/ welches Er nicht habe thun k\u00f6nnen\u00a0[aq]&c[/aq].\u00a0[...][S][...]"}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{},"sitelinks":{}}}}