{"entities":{"Q7028":{"pageid":7279,"ns":120,"title":"Item:Q7028","lastrevid":26435,"modified":"2025-01-31T14:00:20Z","type":"item","id":"Q7028","labels":{"de":{"language":"de","value":"Und daher meinet oben angezogener\u00a0[aq]Casaubonus[/aq], sie habe von solchen Sch\u00fcsseln den Nahmen bekommen/ schreibet auch eben um solcher Ursachen willen nicht\u00a0[aq]Satyra[/aq], sondern\u00a0[aq]Satura[/aq]. \u00b6 [aq](a)\u00a0Satura, an \u00e2 carminis rerumque varietate; an \u00e2 Satura, lance, quae referta multis variisque primitiis Diis olim in Sacrificiis offerabantur; an \u00e0 lege Satur\u00e2, quae uno rogatu simul multa complectebatur; an \u00e0 Satyris quod in hoc genere carminis res ridiculae pudendaeque scriberentur; an ab Hebraico\u00a0[griech.],\u00a0\u00e2 latendo, quod rar\u00f2 in conspectum hominum veniret;\u00a0schreibt von der\u00a0Etymologia\u00a0des Wortes\u00a0Hofmannus in Lexic. universali part. 2[/aq].\u00a0[\u2026] \u00b6 [aq]\u00a7. 2[/aq].\u00a0Es sind aber die\u00a0[aq]Satyri/[/aq]\u00a0wie gedachter\u00a0[aq]Rappolt[/aq]\u00a0in seinem\u00a0[aq]Commentario p. m. 1287[/aq].\u00a0anzeucht/ nicht einerley/ sondern/ wie er daselbst erweiset/ dreyerley. Etliche nennet er Nat\u00fcrliche. Und das sind nichts anders als von GOtt erschaffene Thiere/ die wie ein auffgerichter Bock gestalt seyn/ von welchen er/ wie er berichtet/\u00a0[aq]Anno 1666[/aq].\u00a0eine gantze\u00a0[aq]Disputation[/aq] geschrieben. [...][S][...] Etliche nennet er [Plinius, J.T.] Sathanische/ nehmlich die Feld-G\u00f6tter der Heiden/ welche sich in eines nat\u00fcrlichen\u00a0[aq]Satyri[/aq]\u00a0Gestalt/ als die den Sathan am meisten beliebte/ meistentheils sehen liessen. Und ist darunter der vornehmste der\u00a0[aq]Pan[/aq]\u00a0oder\u00a0[aq]Faunus[/aq].\u00a0Er wurde aber unter die sch\u00e4dlichen G\u00f6tter mit gerechnet [...]. Ist auch wohl kein Zweiffel/ da\u00df eben der Satan offt der nat\u00fcrlichen Satyren gemi\u00dfbrauchet hat/ sich in dieselbe verkapt/ und aus ihnen/ wie vormahl zu Even aus der Schlange/ geredt. Wie denn der heilige\u00a0[aq]Hieronymus[/aq]\u00a0in dem Leben des\u00a0[aq]Pauli Eremitae[/aq]\u00a0eines sonderlichen\u00a0[aq]Satyri[/aq]\u00a0gedencket/ den der heilige\u00a0[aq]Antonius[/aq]\u00a0soll in einem Thale liegend angetroffen und mit ihm geredt haben/ welcher hat vorgeben d\u00fcrffen/ da\u00df er ein Abgesandter von seiner Art w\u00e4re den heiligen\u00a0[aq]Antonium[/aq]\u00a0zu bitten/ da\u00df er sie bey GOtt m\u00f6chte verbitten helfen/ der der Welt zu gute kommen w\u00e4re."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{"P86":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P86","hash":"ded5c049ed9d3245843fcdf160295fcab616e6ab","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":117,"id":"Q117"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q7028$DCB85FBD-21AC-4D04-A488-2E5E43D31FB5","rank":"normal"}]},"sitelinks":{}}}}