{"entities":{"Q2529":{"pageid":2619,"ns":120,"title":"Item:Q2529","lastrevid":25534,"modified":"2025-01-31T13:57:47Z","type":"item","id":"Q2529","labels":{"de":{"language":"de","value":"[aq]\u00a7. 10[/aq]. Also ist es unrecht/ wie Herr Tscherning schreibet/ wan man in des Herren Gebete spricht: Verla\u00df uns unsere Schuld. Denn man saget nicht recht/ einem die Schuld verlassen/ sondern erlassen. Man mu\u00df allhier auf den rechtm\u00e4ssigen Gebrauch/ und des Wortes Eigenschaft sehen. Wir wissen ja/ wie der seel. Herr [aq]Lutherus[/aq] jenen Ort [aq]Matth. 18. cap[/aq]. im [aq]27. v[/aq]. verdolmetschet: Da jammert den Herren desselben Knechts/ und lie\u00df ihn lo\u00df/ und die Schuld erlie\u00df Er ihm auch. [aq]Item Joh[/aq]. am [aq]20. cap[/aq]. im [aq]20. v[/aq]. Welchen ihr die S\u00fcnde erlasset/ denen sind sie erlassen. Nun ist ja der theure Wundermann [S] [aq]Lutherus[/aq] eben der jenige/ der sich zuf\u00f6derst um die Reinligkeit und Ausbreitung unsrer Muttersprache/ vor dieser Zeit/ treflich verdienet/ da\u00df Er auch de\u00dfwegen/ bey den Au\u00dfl\u00e4ndern selbst/ hochger\u00fchmet worden. Wie dan der f\u00fcrnehme Frantz\u00f6sische Poet/ der Herr von Bartas/ in seinem Babylon/ die Zier und Reinligkeit unsrer Sprache/ auf ihn und Peucern/ mit ihrem unsterblichen Lobe/ gegr\u00fcndet hat. Herr Buchner/ in seiner Anleitung zur deutschen Poeterey."}},"descriptions":{},"aliases":{},"claims":{"P86":[{"mainsnak":{"snaktype":"value","property":"P86","hash":"bcc11d8c23d0a7b4950477c800aa84be8dfe33c3","datavalue":{"value":{"entity-type":"item","numeric-id":104,"id":"Q104"},"type":"wikibase-entityid"},"datatype":"wikibase-item"},"type":"statement","id":"Q2529$F6C0D6D4-FFA1-4DFF-B68E-5267ED0A75DD","rank":"normal"}]},"sitelinks":{}}}}